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SV Germania Ilmenau  –  SV Stahl Unterwellenborn  5 : 2   (3:1)

Am sechsten Spieltag stellte sich der noch punktlose Tabellenletzte aus Unterwellenborn im Ilmenauer Hammergrundstadion vor. Alles andere als ein klarer Sieg für die ambitionierte Ilmenauer Mannschaft müsste als Enttäuschung betrachtet werden.

Ilmenau musste auf Careaga Izaguirre (privat verhindert) und Th. Wolfenstetter (Urlaub) verzichten, hatte aber mit vier Spielern auf der Wechselbank genügend Alternativen für den Spielverlauf.

Letztendlich spricht das Spielergebnis aber nicht für den Gastgeber, sondern eher gegen die Gäste. Sie zeigten keine kreisoberligataugliche Leistung, waren zu bescheiden in ihren spielerischen Mitteln und Schnelligkeitsnachteile waren unverkennbar. Dass es für sie trotzdem zu zwei Toren reichte, verdankten sie der gütigen Mithilfe ihres Gegners. Erst patzte Torwart Müller bei Schlimp‘s Ecke, als er beim Herauslaufen den Ball nicht zu fassen bekam und Lindow nur noch ins leere Tor einschieben musste (35.). Bei Treffer zwei segelte der Ball beim Freistoß von Czekanowski  von der Mittellinie in den Strafraum Ilmenaus. Keiner fühlte sich zuständig und N. Weihrauch schoss am langen Pfosten unbedrängt ein (63.).

Ilmenaus Spiel braucht seine Zeit um in die Gänge zu kommen. Nicht verwunderlich, dass in der Anfangsphase nur aus Standardsituationen Torgefahr entstand. Finns Freistoß ging noch knapp am Tor vorbei (13.), bei seinem zweiten Versuch von der rechten Außenposition ging Schäfer resolut zum Ball und sein Kopfballtorpedo schlug unhaltbar für Bergner im Gästetor ein (19.). Immer wenn schnell in die Spitze gespielt und somit die hochstehende Abwehr der Gäste überspielt wurde, generierte Ilmenau Torgefahr. So auch beim zweiten Treffer, als der lauffreudige Alzoughbi mit seinem Pass in die Schnittstelle der Abwehr Fernando mustergültig bediente. Allein auf das Tor zusteuernd, verwandelte er sicher zum 2:0 (26.). Auch nach dem Anschlusstreffer der Gäste waren Chancen für weitere Treffer für Alzoughbi, Fernando, Machts zu registrieren. Aber nur kurz vor dem Pausenpfiff, als die Abseitsfalle der Gäste nicht zuschnappte, ging Fernando über rechts auf die Grundlinie und bediente Machts vor dem Tor passgenau, der nur noch einzuschieben brauchte (44.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit legte Ilmenau nach und mit den Treffern vier und fünf kurz hintereinander (52./53.) musste man für die Gäste befürchten, hier ihr Waterloo zu erleben. Aber unverständlicherweise ging der Spielfaden bei Ilmenau verloren. War es die sichere Führung oder die vorgenommenen Spielerwechsel, dass mit zunehmender Spielzeit immer weniger zusammenlief. Der Ball wurde zu lange geführt und man spielte zu wenig miteinander. Der zweite Treffer Unterwellenborns leistete diesem wenig strukturierten Agieren Ilmenaus noch Vorschub. Ein stärkerer Gegner an diesem Nachmittag hätte daraus sicherlich mehr Kapital geschlagen. So aber bleibt für den Betrachter des Spiels nur der erwartete Spielausgang zu konstatieren.       

Ilmenau: Müller; Helbing, Rösch (46. Fischer), Alzoughbi (74. Osmani), A. Wolfestetter, Finn (69. Algharbli), Machts, Hergesell, Udeh (46. Diallo), Schäfer, Fernando

Unterwellenborn: Bergner; Gräbedünkel, Oppolzer (55.Pöser), Czekanowski, Völke, Kohlberg, Lindow (88. J. Weihrauch), N. Weihrauch, Schmidt, Schlimp, Lorber

Schiedsrichter: Hertam (Kranichfeld)

Zuschauer: 63

Tore: 1:0 (19.) Schäfer, 2:0 (26.) Fernando, 2:1 (35.) Lindow, 3:1 (44.) Machts, 4:1 (52.) Fernando, 5:1 (53.) Diallo, 5:2 (63.) N. Weihrauch

Uwe Frank

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Kategorien: Allgemein, Männer

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