SV Germania Ilmenau – 1. SC 1911 Heiligenstadt: 3:7 (0:4)

Das zweite Punktspiel begann noch geprägt von Nervosität und Fehlpässen, ohne Zugriff aufs Spiel. Das 0:13 aus der letzten Begegnung schien noch in den Gliedern zu stecken. Heiligenstadt wirkte in allen Belangen routinierter, spielfreudiger und kämpferischer. Lediglich die Schwächen im Abschluss des Gegners und Ilmenaus Keeper sorgten dafür, dass bis zur 17. Minute noch die Null stand. Aber nach Ecke Nr. 4 für Heiligenstadt blieb der zunächst abgewehrte Ball im Strafraum und fand dann doch den Weg ins Tor. Vier Minuten danach erste Ecke für Ilmenau: Knapp vorbei geköpft. In der 29. Minute konnte sich Heiligenstadt recht unbedrängt in den Ilmenauer Strafraum vorarbeiten: 0:2. Zwei Minuten danach fiel das 0:3. Auch dies wieder Resultat von eigenen Fehlern und eher geringem Engagement. In der letzten Minute von Halbzeit eins das 0:4 von der Strafraumgrenze, vorangegangen eine Ballbehauptung aus abseitsverdächtiger Position.

Trotz dieser „Packung“ zur Pause bewiesen die Germanen Moral und gaben sich nicht geschlagen. Dennoch fiel in der 45. Minute das 0:5, in der Entstehung dem Tor Nr. 3 sehr ähnlich. In Minute 56 gelang es dann Milad Rajabi, im Halbfeld den Ball zu behaupten und nach Solo zum 1:5 abzuschließen. Fünf Minuten danach das 2:5 durch Hannes Buse, nach feinem Zuspiel von Milad konnte er frei den Abschluss suchen. Eine Minute danach das 3:5 durch Bleon Osmani, fünf Meter vorm Strafraum hat er beherzt abgezogen. In der 67. Minute wurden die Ilmenauer Angriffsbemühungen jäh unterbrochen, aus klarer Abseitsposition erzielte der Gegner Tor Nummer sechs. Zwei Minuten vor dem Abpfiff folgte der Endstand 3:7.

In der zweiten Hälfte trat Germania selbstbewusster auf und hat streckenweise guten Fußball geboten. In gleicher Weise sollte kommendes Wochenende das Spiel in Bad Langensalza angetreten werden.

Germania spielte mit:

Eric Adam, Tristan Bischoff, Justin Brix, Hannes Buse (C), John-Pascal Drescher (T), Lucas Fischer, Tom Fischer, Wendelin Fischer, Jasper Hunger, Bleon Osmani, Bleron Osmani, Milad Rajabi, Leonard Rath, Leon Ring, Neo Witzel, Paul Zwinkmann

MD 25.08.2018

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