Kreisoberliga C-Junioren

SV Germania Ilmenau  –  SG FC Einheit Rudolstadt  18:0  (10:0)

Wieder war es die Unsicherheit, die die Diskussionen vor Beginn des ersten Pflichtspiels des Spieljahres 2017/18 bei Germanias C-Junioren bestimmte. Zwar hatte man in einem Testspiel gegen den Verbandsligisten Wacker 03 Gotha ein erstaunliches 4:4 erreicht und auch der Turniersieg bei einem Einladungsturnier in Waltershausen gegen Teams der Kreisoberliga West- bzw. Südthüringen hatte einige Lichtblicke offenbart. Pflichtspiele sind dann aber doch ein anderes Kaliber und nur hier gilt es , am Ende die Nase vorn zu haben.

Am Samstag (19.08.) hatten die Schützlinge von Trainer Zachert im Ilmenauer Hammergrund gegen die Spielgemeinschaft des FC Einheit Rudolstadt nun zum ersten Mal Farbe zu bekennen. Die Rudolstädter kickten im Vorjahr noch in der Verbandsliga, wo sie allerdings über den letzten Platz nicht hinauskamen und somit absteigen mussten. Trotzdem erwartete man allerseits ein enges Spiel und hoffte natürlich auf einen Sieg der Germania.

Was sich dann aber auf dem Rasenplatz des Ilmenauer Stadions abspielte, verblüffte selbst die kühnsten Optimisten. Die Jungen in Grün starteten einen Sturmlauf über 70 Minuten und setzten die völlig überforderten Gäste mit Angriffsaktionen am Fließband gehörig unter Druck. Nur an Abgeklärtheit vor dem Tor mangelte es in der ersten Viertelstunde. Was allein Milad an Hochkarätern versiebte, … . Dann aber war es endlich so weit. Max bugsierte einen Eckball von rechts zur hochverdienten Führung über die Linie und damit war der Bann gebrochen. Bis zum Halbzeitpfiff brachten Max (6), Milad (3) und Heinrich das Ergebnis in  zweistellige Bereiche. Immer wieder waren es Max und Milad, die mit ihrer Schnelligkeit und Dynamik die gegnerische Abwehr überrannten und für Gefahrenmomente im Minutentakt sorgten. Auch in Hälfte 2 änderte sich kaum etwas. Germania wechselte und gab einigen Anschlussspielern Einsatzchancen. Aber auch der „zweite Anzug“ passte und so stand am Ende ein Sieg, der in der Höhe und vor allem in der Art und Weise, wie er erspielt wurde, alle Fans überraschte.

Der Wert dieses Kantersieges lässt sich im Augenblick nur schwer beurteilen. In den Rudolstädter Reihen spielten vorzugsweise (aber nicht nur) Spieler des jüngeren Jahrgangs, während in Germanias Startformation 8 Spieler des älteren Jahrgangs mitwirkten. Beim Schlusspfiff allerdings hatte sich das geändert. Es waren nur noch 4 „Alte“ auf dem Platz. Und man sollte auch sehen, dass wir nicht gegen ein Team aus dem Nirgendwo antraten, sondern immerhin gegen die erste C-Juniorenvertretung eines Vereins eines seit Jahren anerkannten Leistungszentrums im Thüringer Nachwuchsfußball.   

Germania spielte mit:

Tristan Bischoff, Marcus Borchert (1 Tor), Justin Brix, Hannes Buse, Heinrich Eckardt (1), Lucas Fischer, Tom Fischer (1), Wendelin Fischer (2), Jasper Hunger, Louis Kummer, Eric Kunth, Milad Rajabi (4), Agenor Syla (1), Nick Remda (1),  Maximilian Zachert (7).

 

ea

 

 

 

 

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