Kreispokal C-Junioren

SV Germania Ilmenau  –  SG SV Ilmtal Zottelstedt                                              7:3  (3:1)

 

Diese Ansetzung hatte es bereits im November 2016 als Punktspiel in der Kreisoberliga gegeben. Damals wurden unsere Jungen mit einem 0:6 förmlich vom Platz gefegt und es gab die höchste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf für die Germania. Dabei deprimierte nicht nur das Ergebnis. Es war vor allem auch die Art und Weise, wie uns der Gegner förmlich demontierte, Wir waren damals körperlich und spielerisch das deutlich unterlegene Team auf dem Platz und sogar kämpferisch waren wir nur zweiter Sieger. Für das Trainerteam stand somit in der Winterpause die Stabilisierung der personellen Situation auf der Tagesordnung. Und das gelang in einer Weise, wie es wohl die wenigsten der Fans erwartet hatten. Mit dem Einbau der Rückkehrer Jonathan und Paul sowie des  neu zur Mannschaft gestoßenen Milad festigte sich das Team. Und in einigen Spielen der Rückrunde gelang es sogar, einige der bei den B-Junioren spielenden C-Junioren für einen Einsatz in der Mannschaft der C-Junioren zu gewinnen. Im Viertelfinalspiel um den Kreispokal war das der Fall. Bleon, Bleron, Eric A. und Oskar waren einsatzbereit und so konnte die Germania in Bestbesetzung diesen Pokalfight in Angriff nehmen. Und das war von der ersten Minute an zu sehen. Es war nicht mehr die ängstliche  Germania, die vorsichtig und zögerlich versuchte, möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben. Diese Truppe strotzte nur so vor Selbstbewusstsein. Sie wollte unbedingt das Halbfinale erreichen, auch wenn gegen den Tabellendritten der Kreisoberliga gespielt werden musste. Nach einer Abtastphase nahm unsere Elf das Heft des Handelns in die Hand. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der äußerst körperbetont und robust agierenden Gäste. In Minute 18 war es dann so weit. Oskar schaltete nach einem verunglückten Abschlag des gegnerischen Keepers am schnellsten und erzielte die Führung. Nur kurze Zeit später stand Oskar nach einer Linksflanke völlig frei und köpfte zum 2:0 in die Maschen, und auch für das 3:0 zeichnete er verantwortlich, als er in Minute 32 zum lupenreinen Hattrick einschoss. Als alle schon mit den Gedanken beim Pausentee zu sein schienen, war sich die Germania bei einem Freistoß aus dem Mittelkreis nicht einig, und die Gäste kamen zu ihrem 1.Tor.

In den ersten 10 Minuten von Halbzeit 2 zeigten die Zottelstedter, dass ihr aktuell dritter Platz in der Kreisoberliga kein Zufallsprodukt ist. Sie setzten unsere Elf gehörig unter Druck und kamen wiederum nach 2 Standards zum 3:3-Ausgleich, wobei verständliche Abstimmungsprobleme in unserer Abwehr nicht zu übersehen waren. Wer aber nun den Zusammenbruch der Germania-Truppe befürchtet hatte, sah sich getäuscht. Sie hielten dagegen, gewannen wieder die wichtigen Zweikämpfe und zeigten, dass sie mit ihrem Latein noch lange nicht am Ende waren. Nur kurz nach dem 3:3 drang Max auf der linken Seite in den Strafraum ein und schlenzte die Kugel zum umjubelten 4:3 in die lange Ecke. Dieses Tor hatte Signalwirkung für die Germania. Nun merkten die Zachert-Schützlinge, dass der Gast nichts mehr zusetzen konnte. Sie setzten nach und kamen durch Oskar, Eric A. und Jonathan noch zu 3 weiteren Toren und damit zu einem Triumph, mit dem wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet hatten. Das Halbfinale ist der verdiente Lohn für die tolle Leistung der Elf. 

Germania spielte mit:

Eric Adam (1 Tor), Jonathan Bauer (1), Sascha Benz, Tristan Bischoff. Hannes Buse, Heinrich Eckardt, Eric  Kunth, Bleon Osmani, Bleron Osmani, Milad Rajabi, Leonard Rath, Oskar Sennewald (4), Maximilian Zachert (1), Paul Zwinkmann.

 

ea

 

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