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SV 1910 Kahla – SV Germania Ilmenau  0 : 0

Vor 4 Monaten gelang es Ilmenau in der Nachspielzeit noch den Siegtreffer in Kahla zu erzielen, diesmal nutzten auch 5 Nachspielminuten nicht, die spielerische und numerische Überlegenheit für einen Treffer zu nutzen. Chancen dafür waren vorhanden.

Weil der Hauptplatz in Kahla gesperrt war, wurde auf dem Nebenplatz gespielt, der sich recht holprig präsentierte und so der Heimmannschaft wohl eher entgegenkam als den Gästen.

Ilmenaus Trainer mussten auf den erkrankten Ma. Wolfenstetter verzichten und begannen mit Werner und Mi. Wolfenstetter in der Innenverteidigung, dafür rückte Hörhold neben Fernando spielend ins Mittelfeld. Schlott und Walch komplettierten die Abwehr, Elle und Kumm das Mittelfeld und Hemming spielte in der Spitze. Thurau, Finn Amarell und Gietl zunächst auf der Bank.

Ilmenau- von Beginn an mit mehr Ballbesitz -traf auf einen gut eingestellten Gegner, der auf die eigene Torsicherung bedacht war und so kaum torgefährliche Szenen in der ersten Hälfte vor dem eigenen Tor zuließ. Selber aber auch nur zweimal vor dem Gästetor  Erfolg versprechend auftauchte. In der 11. Minute misslang R. Winkler ein Seitfallzieher, M. Winklers Schuss in der 22. Minute war zu schwach und stellte Bradsch vor keine Probleme.

Ilmenaus Versuche scheiterten hier noch an den Platzverhältnissen und der aufmerksamen Abwehr der Kahlaer. Schüsse von Fernando und Hemming strahlten auch keine Torgefahr aus.

Dies änderte sich in der zweiten Halbzeit mit der Hereinnahme von Thurau und später Gietl und Finn. Jetzt bekam das Spiel der Gäste mehr Angriffsschwung. Mit zunehmender Spielzeit nahm der Angriffsdruck auf das Kahlaer Tor zu und Torwart Müller rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt. Aber auch der gut amtierende Schiedsrichter Geiler musste jetzt mehr einschreiten und die aufkommende Unfairness in den Zweikämpfen ahnden. Mit übertriebenem Körpereinsatz versuchte sich Kahla dem Angriffsdruck der Ilmenauer zu erwehren. Neun Verwarnungen (6-mal Kahla und 3-mal Ilmenau) in den letzten 30 Minuten zeigte der Unparteiische, wobei die Kahlaer Spieler Bottner und M. Winkler wegen „Mehrfachtäterschaft“ früher das Spielfeld verlassen mussten.

Das Kahlaer Tor stand zeitweise unter Dauerbelagerung. Hier verzettelte man sich aber vielmals im „kleinklein“ Spiel, statt den Torschuss zu versuchen. Und wenn man doch mal frei zum Schuss kam (Fernando 63. min., Schlott 67. min., Hörhold 87. min), war da Torwart Müller. Auf der Gegenseite hatte in der 69. Minute Kabelitz die Chance das Spielgeschehen auf den Kopf zu stellen. Frei vor dem Gästetor schoss er über das Gebälk.

Das man sich am Ende mit einem Punkt begnügen musste, lag nicht am mangelnden Willen und Einsatz der Ilmenauer Mannschaft. Es fehlte etwas an der Geradlinigkeit der Abschlusshandlungen im Angriff und dem notwendigen Fortune auf diesem Geläuf, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Kahla: Müller; Rauscher (68. Bottner), Schlönvoigt, Wohllebe, M.Winkler, R. Winkler, Stahl, Kabelitz (64. Wagner), Blumenstein, Hort, Lustig (90.+1 Mtuka)

Ilmenau: Bradsch; Walch (66. Finn), Schlott, Kumm (46. Thurau), Hörhold, Werner, Mi. Wolfenstetter, Fernando, Elle, Linse, Hemming (61. Gietl)

Schiedsrichter: Geiler (Langenwetzendorf)

Zuschauer: 98

 

Uwe Frank

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Kategorien: Männer

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