Die E I Junioren traten gestern als Sieger des Sommercups des SV Schott Jena die Heimreise nach Ilmenau an.

Für das Team von Carsten Wedekind und den noch im Urlaub weilenden Silvio Gleichmann, ist offenbar Jena ein gutes Pflaster, denn nach dem Sieg noch als F Juniorenmannschaft bei dem gut besetzten Hallenturnier im Februar 2015 nun auch  beim Sommercup 2016 ein verdienter Finalsieger.
Es sollte die 1. Standortbestimmung der neuen Saison für das neu zusammen gestellte E I Juniorenteam werden und in der Tat kann ein durchaus positives Resüme zu dem Turnierverlauf und dem 1:0 Finalsieg gegen die 1. Mannschaft der Gastgeber gezogen werden.
9 Mannschaften aus dem KFA Jena-Saale-Orla, dem KFA Rhön-Rennsteig und dem KFA Mittelthüringen, überwiegend Kreisoberligateams, bildeten das Teilnehmerfeld des Sommercups in Jena. Der Vertreter des KFA Ostthüringen, SG SV Schmölln, der als einer der Gegner für unsere Jungens in Gruppe A ausgelost war, reiste leider nicht an, so dass in dieser Gruppe Schott Jena I, der SV Lobeda 77 der SV Neustadt/Orla und Germania Ilmenau I um den Einzug ins Halbfinale kämpften.

Das Neunerfeld des Turnieres wurde in Gruppe B durch Schott Jena II, Jena Zwätzen, FC Saalfeld, Wismut Gera und die SG Meiningen I komplettiert.

Der Modus mit jeweils 10 Spielminuten, die sommerlichen Temperaturen und die harte Trainingswoche hatte zur Folge, das Germania gezwungen war, im Stile von Minimalisten mit 7 Punkten und nur 3:0 Toren zunächst einmal sicher den 1. Platz in Gruppe A anzusteuern.
1o Minuten sind sehr kurz, um sich auf die Spielweise der noch unbekannten Mannschaften einzustimmen, zum anderen war ersichtlich, das  durch die Anforderungen des Trainingslagers die gewohnte Frische bei einigen Jungens einfach nicht vorhanden war. Im Startspiel gegen den SV Lobeda 77, wie auch in allen übrigen Spielen der Vorrunde, kontrollierte Ilmenau den Spielverlauf eindeutig und stand auch in der umformierten Abwehr mit F Junior Michel und dem Routinier Willi, sehr souverän. Auffällig die Zuckerpässe von Felix in den Raum zu dem trotz Trainingsbelastung läuferisch sehr starken Dustin, der auch folgerichtig für das entscheidende 1 Tor sorgte. Weitere Chancen gab es noch reihenweise, jedoch kam nichts zählbares dabei  heraus. Gute Gelegenheiten auch im 2. Spiel gegen Neustadt/Orla, es fehlte jedoch das Quäntchen Glück um den Ball zumindest einmal im Neustädter Gehäuse unter zu bringen und auch der Neustädter Keeper hielt hervorragend. Im letzten Ilmenauer Gruppenspiel gegen den Gastgeber sahen die mehr als 100 Zuschauer wiederum die drückende Überlegenheit der Germania und erneut war es Dustin der für den Ilmenauer Treffer sorgte. Janis im Ilmenauer Gehäuse war sowohl in der gesamten Vorrunde, als auch im folgenden Halbfinale gegen den 2. der Gruppe B, Wismut Gera I nahezu arbeitslos.
Dustin legte im Halbfinale gegen Gera, wie schon gehabt, das 1:0 vor und Kapitän Moritz stellte wenig später mit einem 10 Meterschuss den 2:0 Endstand her.
Damit souveräner Endspieleinzug und hier war dann wiederum die 1. Mannschaft des Gastgebers der Gegner, dem es auch im Finale in keiner Phase gelang, gegen die spielerische Überlegenheit der Ilmenauer ein wirksames Mittel zu finden. Locker und ohne Gefahr dieses Spiel abzugeben der Finalsieg, durch ein Tor vom offensichtlichen neuen Torjäger Dustin. Chancen für mehr verhinderte u.a. die Querlatte des SV Schott und die Ungenauigkeit im Abschluss weiterer Gelegenheiten.
Carsten Wedekind wird diesen Turniersieg zum Beginn der neuen Punktspielsaison gegen durchweg gestandene Mannschaften der anderen KFA Regionen jedoch sicher richtig einordnen. Noch gibt es doch einiges, was in den nächsten Wochen verbessert werden muß, will man auch in dieser Saison das Niveau der Kreisoberliga Mittelthüringen mit bestimmen.
Es ist zu vermuten, das es einige Mannschaften in Mittelthüringen geben wird, die im Stande sind, die Germania mehr zu fordern, als dies bei dem gegenwärtigen Leistungsstand der Gegnern dieses Turnieres der Fall war.
Guten Passagen im gewohnt schnellen Kombinationsspiel, standen für den Kenner unübersehbar, noch zu viele langgezogene Dribblings aus der Abwehr oder dem Mittelfeld heraus gegenüber, die sehr oft im Endeffekt Ballverlust bedeuteten, da die eigenen frei stehenden Mitspieler schlichtweg nicht, oder einfach zu spät in die Angriffsbemühungen einbezogen wurden. Dies könnte im Spiel gegen stärkere Gegner, die nach Balleroberung ein schnelles Umkehrspiel beherrschen, u.U. zum Bumerang werden oder die Arbeit der eigenen Abwehr unnötig erschweren.
Aber wie gesagt, am Anfang der Saison ist es mehr, als verständlich, das in der Folgezeit noch an einigen Stellschrauben gedreht werden muß, will man auch in der kommenden Saison an die Spielstärke der vergangenen Saison anknüpfen und sich eventuell sogar noch steigern. Ich bin mir sicher, das das auch gelingen wird.
Positiv in der Auswertung der Turnierspiele ist die schon gute Integration der jungen Spieler aus dem Kreis der F Junioren zu sehen, die allesamt unbekümmert auf ihren Positionen
aufspielten und somit sich schon einmal einen Begriff von der Höhe der Meßlatte der Spiele auf Kreisoberligaebene verinnerlichen konnten.

An dieser Stelle möchten die E Junioren des SV Germania Ilmenau und deren Trainer und Betreuer ein herzliches Dankeschön für die Turniereinladung durch die Nachwuchsleitung des Vereines, die gute Turnierorgansiation vor Ort und , die Versorgung mit Speisen und Getränken die bereit gestellten Obstkörbe aussprechen.
Wir waren gerne in Jena und kommen auch gerne wieder.

Für Germania Ilmenau I spielten: Janis, Michel, Willi, Moritz, Felix, Tristan, Dustin, Fritz, Finn

PS: Der Gastgeber des Turnieres wird ebenfalls auf seiner Homepage http://svschottjena.de/fussball/nachwuchs/ zum Turnier berichten.


Für den Bericht und die Fotos auf Seite 2, Karsten Höhne

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