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Am letzten Spieltag der Saison führte die Reise zum schon gesicherten Neuling SV 1910 Kahla.

Das Hinspiel hatte Ilmenau mit 7:0 für sich entschieden, dem höchsten Sieg für Ilmenau. Mit einem erneuten Sieg wollte man sich die Minimalchance auf den Staffelsieg und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga erhalten.

Die Trainer begannen die Partie mit der gleichen Mannschaft wie in der Vorwoche gegen Stadtilm. Der Gastgeber, wissend um die Offensivqualitäten der Ilmenauer, war hervorragend von seinemTrainer auf den Gegner eingestellt. Bei Ballbesitz Ilmenaus zog man sich über die gesamte Spielzeit konsequent in die eigene Hälfte zurück, verengte somit geschickt die Räume und gestattete dem Gegner keine Möglichkeit sein Spiel aufzuziehen. Kahla war hier auch in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich, spielte durchgängig auf Zeitverschleppung und ging mit grenzwertigem Körpereinsatz in die Zweikämpfe. In Schiedsrichter Wittler aus Suhl hatte man dabei einen generösen Spielleiter. Die Offensivwirkung des Gastgebers tendierte gegen Null. Keine nennenswerte, Gefahr ausstrahlende, Aktion vor dem Tor von Nils Bradsch. Aber auch der Gast hatte große Mühe ins Spiel zu finden und sich Torchancen zu erarbeiten. Marc Fernando in der 15 min. und 43. min scheiterte mit seinen Schüssen an Torwart Müller bzw. verzog am Tor vorbei. Auch der Freistoß von Christopher Thurau aus 25 Metern verfehlte sein Ziel knapp (40. Min.).

Erst mit nachlassenden Kräften der Hausherren in der 2. Halbzeit kam Ilmenau zu hochkarätigen Chancen. Ein Freistoß von Marcus Finn findet den Kopf von Fernando, der geschickt auf Antonio Kumm ablegt. Dessen Schuss freistehend vor dem Tor geht aber drüber (59. Min.). Die größte Gelegenheit zur Führung in der 78. Minute für Mathias Wolfenstetter. Völlig frei vor dem Kahlaer Tor konnte er sich die Ecke aussuchen, schoss aber den Torhüter an. Eine Ecke in der 79. Minute von Ma. Wolfenstetter köpfte Philipp Hörhold an den Pfosten. In der Nachspielzeit flankte Thurau auf Gietl, der mit seinem Kopfball für Fernando auflegte. Dessen Schuss konnte Müller aber noch halten. Dann aber doch die Spielentscheidung. Finn fand im Strafraum Fernando, der den Ball behauptete und mustergültig für Gietl an der Strafraumgrenze auflegte. Gegen dessen platzierten Ball ins kurze Eck war der Torhüter machtlos (93. Min.).

Letztlich ein verdienter Sieg gegen einen taktisch disziplinierten Gegner, der mit seiner destruktiven Spielweise fast erfolgreich blieb.

Die Saison beendete man aber wieder als Zweitplatzierter, da sich Meuselwitz II keine Blöße gab und sich in Arnstadt souverän den Staffelsieg sicherte. Glückwunsch nach Meuselwitz.

Kahla: Müller; Schlönvoigt, Thode, Jäger, Kämmer (66.‘ Lustig), Winkler ((84.‘ Rudolph), Stahl, Hörenz, Nitsche, Hort, Klose (90.‘ Engel)

Ilmenau:Bradsch, N.; Elle (73.‘ Fischer), Kumm (64.‘ Walch), Hörhold, Amarell (60.‘ Gietl), Ma Wolfenstetter, Thurau, Finn, Mi. Wolfenstetter, Fernando, Gerhardt

Schiedsrichter: Wittler (Suhl)

Tor:  0:1 Gietl (93.‘)

Zuschauer: 105

 

Uwe Frank

1 Kommentar
Kategorien: Männer

1 Kommentar

  1. Ich denke nächste Saison führt an euch kein Weg vorbei

    ZFC kallek am 12. Juni 2016 um 18:46