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SV Germania Ilmenau 2 – 4 Weimarer FFC

Germania-Frauen

Am Sonntag stand das letzte Heimspiel der Saison für die Germania-Frauen in einem mit grün-weißen Luftballons geschmückten Stadion an. Da sie gegen den direkten Konkurrenten FSV Silvester Bad Salzungen verloren hatten und dadurch nun mit zwei Punkten im Rückstand auf dem ersten Abstiegsplatz stehen, waren drei Punkte hier eigentlich Pflicht. Unter tropischen Temperaturen entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem Weimarer die Nase vorn behielt.
Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Andreas Winkelmann auf zwei Positionen umstellen: Daniela Hofmann und Sandra Morgenroth nahmen angeschlagen erst einmal auf der Bank Platz. Dafür rückten Julia Münchberg und Annekathrin Geinitz in die Startaufstellung. Der erste für Weimar in diesem Spiel typische lange Ball landete sofort bei der richtigen Mitspielerin und Verena Uhrbach markierte bereits in der zweiten Minute das 1:0 für Weimar. Davon unbeeindruckt versuchten die Germania-Frauen ebenfalls erste Offensivbemühungen über Constance Fröhlich und Lisa Sens zu starten. Doch wieder war es die Kickerinnen aus Weimar, die den Ball im Tor zum 2:0 unterbringen konnten (34.). Weiter versuchten die Ilmenauerinnen alles nach vorn zu werfen und so entstanden einige gute Chancen, die jedoch nicht zwingend genug waren. Jennifer Hemmecke hatte dabei die beste Möglichkeit, als sie geschickt auf die gegnerische Abwehr rückte und ein Pressschlag nur knapp am Winkel des Weimarer-Tors vorbeiflog. Vor der Halbzeit entschied Schiedsrichter Peter Hahn, der keine richtige Linie in seinen Entscheidungen zeigte, auf einen mehr als nur fraglichen Freistoß für Weimar. Dieser landete direkt zum 3:0 im Germania-Tor (39.).

In der Halbzeit versuchte Andreas Winkelmann seine Mädels richtig zu motivieren und das gelang ihm auch. Kurz nach dem Seitenwechsel waren nämlich die Germania-Frauen dran, die durch schöne Kombinationen über die eingewechselte Sandra Morgenroth in der 64. und 69. auf 2:3 rankamen. Beide Tore markierte Lisa Sens und belohnte sich damit für ein lauf- und kampfintensives Spiel. Dies war die beste Phase der Germania-Frauen, in der sie alles reinwarfen, um das Spiel noch für sich entscheiden zu können. Dann folgte der Schock: Denise Csincsura konnte einen Abpraller nutzen und netzte zum 4:2 für Weimar ein (75.). In der verbliebenen Viertelstunde versuchten die Ilmenauerinnen nochmal alles, aber vor allem wegen der fast unerträglichen Hitze und der guten Weimarer-Abwehrarbeit hieß der Sieger zum Abpfiff nicht SV Grmania Ilmenau.

Nun geht es nächste Woche zum Showdown zum letzten Saisonspiel nach Meiningen. Gegen die ESV Lok Meiningen muss ein Sieg her, während FSV Silvester Bad Salzungen im Spiel gegen den FSV Uder nicht punkten darf. Nur so kann der sportliche Abstieg verhindert werden. Wenn Fans mit zum Auswärtsspiel kommen möchten, sind sie mehr als nur herzlichst willkommen!

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Kategorien: Allgemein, Frauen

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