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SV Germania Ilmenau I – SV Schott Jena II 4:2 (1:0)

Mit großem Beifall belohnten die Ilmenauer Fußballfans nach dem Schlusspfiff die guten Leistungen ihrer Germaniakicker, die sich einen schwer erkämpften 4:2-Sieg sicherten.  Die Jenaer Gäste erwiesen sich als eine technisch versierte und meist auf hohem Tempo spielende Mannschaft, die zunächst mehr vom Spiel  hatte und vor allem durch ihren wieselflinken Angreifer Herold für Torgefahr sorgte. Nach einem Pass spurtete Herold allein in Richtung Tor, aber der herauslaufende Torwart Nils Bradsch war schneller am Ball (2.). Kurz darauf  wurde Nils Bradsch durch Herold zu zwei weiteren tollen Paraden gefordert.  Beide Mannschaften waren offensiv eingestellt, doch die Angreifer scheiterten an den jeweils stark spielenden Abwehrreihen, wobei Nils Bradsch seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt gab.  Nach einer Stafette von Amarell über Finn umspielte Fernando einen Abwehrspieler, scheiterte aus Nahdistanz aber an Torwart Fulge, der den Ball zur Ecke abwehrte. Nach einer  weiteren Kombination von Matth. Wolfenstetter über Hörhold, Finn und Thurau (Rechtsflanke)  scheiterte Hörhold ebenfalls am sehr gut reagierenden Fulge (19.).  Nach Vorarbeit von Amarell,  Ma. Wolfenstetter und Thurau (Rechtsflanke von der Grundlinie)  köpfte Marc Fernando die Ilmenauer in Führung (24.). Ansonsten hatte Fernando in Fonfara und Vötgen seine ständigen Bewacher. Gegenüber tauchte Heorld allein vor dem Germaniator auf, aber Bradsch reagierte mit Superparade (37.).  Ein Distanzschuss von Kriebitzsch  pfiff haarscharf übers Germaniator (42.). Als sich die Gäste durchsetzten und durch Bismark auf 1:1 egalisierten (52.), schien sich das Spiel zu wenden. Aber die Einheimischen, die mit festem Siegeswillen ins Spiel gingen , kämpften sich zurück und konterten gefährlich. Matth. Wolfenstetter, der neben Fernando, Thurau  und Finn zu den stärksten Angreifern zählte, eroberte sich von seinem Gegenspieler den Ball, doch sein Schuss ging am herauslaufenden Torwart Fulge und am leeren Tor vorbei ins Aus (55.).  Kurz darauf leistete Fernando die Vorarbeit zum 2:1, das Hörhold aus einem Gedränge erzielte (57.).  Ilmenau blieb am Drücker.  Fernando wurde bei einem Zweikampf neben dem Gästetor von den Beinen geholt und Thurau erhöhte per Foulstrafstoß auf 3:1 (60.). Nach Linksflanke  von Amaraell scheiterte Fernando  mit Kopfball am reaktionsschnellen Torwart Fulge (75.).  Dann war es Fernando, der bei seinem Alleingang fast von der Mittellinie gekonnt Abwehrspieler Vötgen abschüttelte und seine Leistungen mit dem 4:1 krönte (80.).  Die Gäste, die in keiner Phase aufsteckten und temposcharfe Angriffe starteten, verkürzten   durch Seidel  mit Kopfballtor auf 4:2 (82.).  Gegenüber ging ein Schuss des von Fernando angespielten Hörhold  knapp am  linken Pfosten vorbei.

Fazit der Trainer

Eckardt/Meyer (Ilmenau): „Bei allen unseren Spielern war der unbedingte Siegeswille erkennbar. Sie kämpften mit hohem Einsatz, zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Sie steigerten sich in der zweiten Halbzeit und spielten drei der insgesamt vier Tore über die Flügel sehr gut heraus. Und die Abwehr entschärfte die meisten gegnerischen Angriffe“.

Dr. Werner (Jena): „Am Ende geht der Ilmenauer Sieg schon in Ordnung. Aber fußballerisch habe ich von den Ilmenauern eigentlich mehr erwartet. Ein Kompliment gilt meiner Mannschaft, die versucht hat Fußball zu spielen und  das umgesetzt hat, was vorgegeben wurde. Ein großes Manko war jedoch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Effektiver haben dagegen die Ilmenauer Angreifer gearbeitet.“

SV Germania Ilmenau I: Bradsch, Elle (66. Fischer), Mi. Wolfenstetter, Gerhardt, Amarell, Kumm (78. Hemming), Hörhold, Finn (90. Werner), Matth. Wolfenstetter, Thurau, Fernando.

SV Schott Jena II: Fulge, Glaser, Vötgen (87. Träumer), Jacob, Thelemann (62.König), Kriebitzsch, Klinger, Ziermann (67. Seidel), Herold, Bismark, Fonfara.

Schieri.: Annemüller (Schleusingerneundorf)

Zuschauer: 110.

Tore: 1:0 Fernando (24.), 1:1 Bismark (52.), 2:1 Hörhold (57.), 3:1 Thurau (60. Foulstrafstoß), 4:1 Fernando (80.), 4:2 Seidel (82.).

 

Horst Vogler

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Kategorien: Allgemein, Männer

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