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Pokalfinale Saison 2015/2016 der E Junioren des KFA Mittelthüringen: FSV Martinroda I gegen SV Germania Ilmenau: 3:1 (1:0)

Große Enttäuschung nach dem Schlußpfiff des Pokalfinales bei Felix und Moritz, beide am Boden liegend, die trotz aufopferungsvollem Kampf des Ilmenauer Teams und persönlich extrem hohem läuferischen Aufwand, sich nicht mit einem Sieg belohnen konnten.

 

 

Wenn auch die Enttäuschung noch spürbar ist, es überwiegt schon die Freude über einen sehr guten 2. Platz. Super Jungens.!!

Es kam sicher nicht von ungefähr, das die beiden Spitzenteams der Kreisoberliga der E-Junioren in diesem Jahr auch das Pokalfinale im Arnstädter Jahn-Stadion bestreiten durften.
Beide Teams hatten souverän die Vorrundenspiele bestritten und standen verdient im heutigen Finale.
Die besseren Karten hatte vor dem Spiel zweifelsohne nach den Rahmenbedingungen der Tabellenführer aus Martinroda, der nicht nur mit einem über Jahre eingespielten, überdurchschnittlich gut besetzten Team auflaufen konnte, schon über ein Jahr Kreisoberligaerfahrung mehr verfügte, sondern auch mit einer nahezu gleichwertigen stark besetzten Wechselbank  aufwarten konnte. Diese „Alten Hasen im Metier“ waren auch in der Zweikampfführung fast durchweg einigen der im Schnitt jüngeren Ilmenauer Gegnern, die  teilweise, im mit allen, aber auch wirklich allen Regeln der Kunst geführten Zweikampf, noch zu viel Respekt zeigten, ein Schippe voraus. Also kurz gesagt, noch „zu brav“ spielten.
Die Ilmenauer Trainer waren nicht so vermessen, das sie von Ihrer Mannschaft die spielerische Dominanz, wie in den meisten Punktspielen praktiziert, in diesem Spiel erwarten konnten. Nur zu gut wusste man, das man das eigene Spiel kaum gegen den  auf sehr hohem spielerischen Niveau agierenden Endspielgegner in gewohnter Qualität umsetzen könnte. Somit war die Taktik Ilmenaus darauf ausgelegt, die Schaltzentrale des Martinrodaer Spieles nicht so agieren zu lassen, das in Hülle und Fülle gefährliche Strafraumszenen vor dem Ilmenauer Tor entstehen. Dabei sollten nach Balleroberung duch Konter eigene Chancen heraus gearbeitet werden.
Um es vorweg zu nehmen, wie sich im Mittelfeld Felix und Moritz dieser Aufgabe annahmen und in der Tat dabei im Verlaufe des Spieles viele Zweikämpfe u.a. gegen Zinedin Beck, aber auch gegen Tarek Ben Mahmoud und Philipp Oschmann für sich entscheiden konnten, gebührt Hochachtung. Auch durch die 1:0 Führung Martinrodas, begünstigt durch die körperlich robuste, dynamische Spielweise von Dan Bartholome nach 16 Minuten, liesen sich die Ilmenauer Jungens nicht entmutigen. Das Konzept Ilmenaus ging bis zur 34 Minute blendend auf, denn ein sehr gut von Felix über Dustin zu Rodion ausgespielter Konter führte zum zwischenzeitlichen 1:1. Natürlich gab es, über das gesamte Spiel verteilt, Chancenvorteile für Martinroda, aber meist resultierend aus Schüssen von der Strafraumgrenze. Auch Germania hätte sicher bei einigen der eigenen Fernschüsse mit dem nötigen Quäntchen Glück einen zweiten Treffer setzen können. Zu einem Zeitpunkt, wo sich doch langsam der Kräfteverschleiß auf Ilmenauer Seite bemerkbar machte, zogen die Martinrodaer Trainer das Trumpfass der Wechselbank, um mit frischen, gleichwertigen Kräften das Tempo hoch halten zu können.
Das war sicher auch u.a. ein entscheidender Umstand dafür, das in der Endphase noch 2 Treffer für Martinroda fielen. Ilmenau mußte mit der Startmannschaft durchspielen.
Damit siegte der Favorit am Ende  doch noch mit 3:1. Die Ilmenauer Spieler waren wie auch auf den Fotos ersichtlich, natürlich nach dem Schlußpfiff mächtig enttäuscht darüber, das der Pokalfight nicht zu einem eigenen Sieg geführt hatte. Das ist nur zu menschlich, wer verliert schon gerne, noch dazu nach großem Spiel, ein Pokalfinale. Mit einigem Abstand werden die jungen Spieler aber den Blick nach Vorne richten und von dem Gedanken leben, das bei kontinuierlicher Weiterentwicklung dieses Teams, das überwiegend auch in der neuen Saison zusammen bleiben wird, sich auch weitere Erfolge zwangsläufig einstellen werden, …. warum nicht auch ein Pokalerfolg in der neuen Saison ? Denn dann geht es nicht mehr gegen diesen schier übermächtigen Gegner Martinroda I, der in die Altersgruppe der D Junioren aufrücken wird.
Etwas unverständlich schließlich für alle Anwesenden des Endspieles, am Ende des Spieles die Verweigerung der nachbarschaftlichen und natürlich ehrlich gemeinten Glückwunsche des Verlierers Germania Ilmenau, durch die Trainer des siegreichen Martinrodaer Teams. Ilmenaus Trainer können selbst, mit einigem Abstand, zumindest auch damit Umgehen, das der große Wurf versagt blieb, denn wer in dem starken Teilnehmerfeld der E Juniorenmannschaften ins Endspiel kommt, hat schon viel Größe bewiesen. Ilmenau kann stolz auf diese Jungens und deren geschlossene Mannschaftsleistung im Endspiel sein.
Ihr habt Germania Ilmenau würdig vertreten.
Der Dank für die gute Unterstützung der Mannschaft ergeht natürlich an dieser Stelle besonders an die mitgereisten Eltern und Großeltern, aber auch an die zu den Finalspielen erschienen Spieler der 1. Mannschaft Ilmenaus, die alle den Jungens die Daumen gedrückt haben.

Germania Ilmenau spielte mit: Janis, Lukas, Willi, Moritz, Felix, Dustin Rodion, Elias

Für den Bericht und die Fotos auf Seite 2, Karsten Höhne

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Kategorien: Allgemein, E-Junioren, Junioren, Mannschaften