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Post SV Gera – SV Germania Ilmenau  0:4  (0:2)

Der 26. Spieltag führte Germania Ilmenau bei bestem Sommerwetter zum Tabellenletzten Post SV Gera, der bereits als erster Absteiger aus der Landesklassenstaffel feststand.

Für den leicht angeschlagenen Nils Bradsch stand zum ersten Mal sein Bruder Dominic im Germaniator. Ansonsten konnte das Trainerduo Eckardt/Meyer die gleiche Formation aufs Feld schicken wie in der Vorwoche gegen Bad Blankenburg.

Nach den ersten Spielminuten war die Zielstellung beider Mannschaften an diesem Tag für den Zuschauer klar erkennbar. Der Gastgeber nur auf die eigene Torsicherung bedacht, ohne Zug zum gegnerischen Tor und die Gäste das Spiel kontrollieren und über schnelles Passspiel den Erfolg suchen. Gera hatte im gesamten Spiel keine einzige Torchance, der Ilmenauer Torhüter musste nur kurz vor der Pause einmal sein Torraum energisch verlassen, um einen weiten Pass aus der Geraer Hälfte im Strafraum zu klären. Sonst war er nur mit Rückpässen seiner eigenen Spieler ins Spiel eingebunden.

Und Germania selbst? Aufgrund der stark defensiven Ausrichtung Geras tat die Elf sich schwer, das Spiel mit Tempo aufzuziehen und so für Gefahrenmomente vor dem Tor zu sorgen. So dauerte es bis zur 13. Minute für die erste große Torchance. Kumm zog aus 20 Metern ab, Fuchs im Geraer Tor konnte den scharf geschossenen Ball zur Seite abwehren, genau Ma. Wolfenstetter vor die Füße. Sein Nachschuss ging aber am Tor vorbei. In der 23. Minute eine Schusschance für Fernando, der hier aber noch verzog. Besser machte er es eine Minute später. Hörhold dribbelte sich durchs Mittelfeld und fand ihn mit genauem Pass in Mittelstürmerposition. Diesmal hatte er keine Mühe zur 1:0 Führung einzuschieben. Bis kurz vor dem Pausenpfiff war aber auch viel Leerlauf im Germaniaspiel, Ballbesitz ja, erarbeitete Torchancen nein. In der 44. Minute passte Fernando den Ball auf links zu Thurau. Der ging im Strafraum auf die Grundlinie und mit seinem Pass in den 5-Meterraum fand er wieder Fernando. Der brauchte nur seinen Fuß hinhalten und der Pausenstand von 2:0 war perfekt.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Hörhold jetzt als Sechser vor der Abwehr spielend, spielte sich im Mittelfeld durch und passte präzise zu Kumm in den rechten Strafraum. Völlig frei stehend verwandelte er mit strammen Schuss zum 3:0 (47. Minute). Gera, jetzt geschlagen, ließ in der Folgezeit Ilmenau zu weiteren Chancen kommen. Hier sündigte der Gast sein Torverhältnis zu verbessern. So scheiterten Thurau (49`) und Kumm (65`) direkt vor Torwart Fuchs mit Ball am Fuß. Auch der sich immer mehr in den Angriff einschaltende Hörhold konnte mit seinen Schüssen (55` u. 83`) den Geraer Keeper nicht überwinden. In der 80. Minute dribbelte sich Thurau im Strafraum fest, bei dem Versuch sich wieder frei zuspielen wurde ihm ein gegnerisches Bein in den Weg gestellt. Sein Sturz veranlasste den Schiedsrichter berechtigt auf Strafstoß zu entscheiden. Thurau selber verwandelte sicher zum 4:0 Endstand.

Mit einer mittelmäßigen Leistung kam Ilmenau bei den nie Landesklasseniveau zeigenden Geraern zu einem verdienten Sieg, in dem Schiedsrichter Weltzien keinerlei Probleme mit der fairen Partie hatte.

Da zur selben Zeit Meuselwitz II nur zu einem Unentschieden gegen Bad Lobenstein kam, konnte man nach Punkten mit dem Tabellenführer gleichziehen. Die verbleibenden vier Spieltage versprechen somit ein spannendes Fernduell zu werden um den Aufstieg in die Verbandsliga.

Post SV Gera: Fuchs; Junold, Flache, Walter, Zwick, Kroll, Hiller, Hilbert (83` Goepel), Schimmel, Nehrhoff, Leucht

SV Germania Ilmenau:  D. Bradsch; Elle, Kumm, Hörhold, Ma. Wolfenstetter, Thurau, Finn (58` Buse), Werner (46` Amarell), Mi. Wolfenstetter, Fernando, Gerhardt (68` Pflügner)

Schiedsrichter: Weltzien (Jena)

Zuschauer: 40

Tore: 0:1 (24`) Fernando, 0:2 (44`) Fernando, 0:3 (47`) Kumm, 0:4 (80`) Thurau

 

Uwe Frank

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Kategorien: Männer

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