SV Germania Ilmenau 2 – 4 FFV Erfurt II

Mit Stürmerin Lisa Sens, die im Urlaub war und Kapitänin Maribel de la Flor, die bereits das zweite Spiel in Folge krankheitsbedingt fehlte, mussten zwei Stammspieler in der Ilmenauer Aufstellung ersetzt werden. Julia Münchberg ist glücklicherweise wieder genesen und rückte dafür auf die Sechserposition, sodass Vertretungskapitänin Sandra Morgenroth stürmte. Auch Daniela Hofmann war zurück aus dem Urlaub und konnte wie gewohnt für die Verzweiflung der gegnerischen Angreifer in der Verteidigung sorgen. Die Germania-Frauen hatten sich einiges vorgenommen, da man unbedingt drei weitere Punkte im Abstiegskampf benötigt. Nach nur fünf Minuten zeigte Schiedsrichter Onno Eckert wie aus dem Nichts auf den Elfmeterpunkt. Erfurterin Tina Frank verwandelte sicher zum 1:0. Davon wollten sich die Ilmenauerinnen jedoch nicht beeindrucken lassen und kämpften, was das Zeug hielt. Sandra Morgenroth startete ein sehenswertes Dribbling im gegnerischen Strafraum und wurde rabiat zu Fall gebracht – der Pfiff blieb jedoch aus. Im Gegenzug nutzte Nicole Bretschneider einen Freistoß der Gäste zum 2:0 (14.). Dann war Germania am Zug – Sandra Morgenroth eröffnete den Angriff mit einem mustergültigen Pass auf Emma Anlauf, die sich gleich gegen drei Erfurterinnen durchsetzte und auf 1:2 verkürzte (25.). Doch noch vor der Halbzeit segelte eine Ecke durch den Germania-Strafraum, die Ruth Dyngeland zum 3:1 einnetzte (34.).

 

Nach dem Seitenwechsel baute Ilmenau weiter Druck auf. Für die wohl erfreulichste Szene sorgte Constance Fröhlich: Sie rückte mustergültig auf die Erfurter-Abwehr auf, die den Ball nur zurück zu ihrer Torfrau Sophie Ziegenhorn spielen konnte. Ihr war es jedoch nicht möglich, den Ball sauber zu klären und schoss Constance Fröhlich lediglich an den Hinterkopf. Der Ball landete zum 2:3 im Netz (58.). Dieser Spielstand hielt jedoch nicht lange, da erneut Tina Frank eine Ecke zum 4:2-Endstand nutzen konnte (61.). Betont werden muss an dieser Stelle, dass der Spielstand nicht das Spiel widerspiegelt. Ilmenau spielte gut mit, kämpfte sich oft ran, konnte jedoch wie so oft das Runde nicht im Eckige unterbringen. Das bringt jedoch nichts hinsichtlich der Tatsache, dass drei Punkte im Abstiegskampf Pflicht gewesen wären. So kommt es nun nächsten Sonntag um 14:00 Uhr zum Showdown in Bad Salzungen.

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