Punktspiel Kreisoberliga E-Junioren:
SV Germania Ilmenau gegen TSV 1928 Kromsdorf: 14:0 (6:0)

Wie hier Rodion, war Germania ständig in der Vorwärtsbewegung

 

Warm anziehen musste man sich an diesem Sonntagmorgen, um das E-Juniorenspiel der Kreisoberliga ohne Gefahr zu laufen, sich zu verkühlen, zu verinnerlichen.
Nur gut, das man sich wenigstens an der Spielweise der Ilmenauer Jungens leidlich erwärmen konnte. Was hier und heute auf den Rasen gezaubert wurde, war ein wahres Feuerwerk, einer leidenschaftlich spielenden und sehr gut vorbereiteten Ilmenauer Mannschaft, gegen einen Gegner aus der Region Weimar, der unseren Jungens im Hinspiel im Herbst, bei wesentlich freundlicherem Wetter mit 11:1 unterlegen war.
Die tapferen Kromsdorfer E-Junioren sahen sich von Beginn an mit einem Gegner konfrontiert, der im Spiel mit und vor allen Dingen diesmal auch ohne Ball seinem Gegner haushoch überlegen war. Es will schon viel heissen, wenn der sonst sehr viel Kritik bei seinen Ansprachen austeilende Trainer Carsten Wedekind kaum Ansatzpunkte für kritische Worte an der Spielweise seiner Jungens zur Pause und nach der Begegnung aufbringen konnte.
Schnell lief der Ball durch die Ilmenauer Reihen. Auf allen Positionen waren die Ilmenauer ständig in Bewegung und somit fand der jeweils ballführende Spieler meist nicht nur einen, sondern gleich mehrere Anspielstationen für die schnelle Weiterleitung der Kugel in Richtung Gästetor. Im Mittelfeld verteilten Moritz und Felix kreativ die Bälle und beide waren auch immer wieder in Strafraumnähe anzutreffen, wenn die Außenspieler Dustin und Elias die Bälle in die Gefahrenzone vor dem Kromsdorfer Tor flankten. Nachdem schon mehrfach der Torschrei auf den Lippen der zuschauenden Eltern lag, gelang in der 4. und 5. Minute durch Kapitän Moritz der Doppelschlag zum schnellen 2:0. Nach Ballablage von Felix auf Moritz spielte dieser Rodion im Sturmzentrum frei und dieser vollendete zum 3 :0. Nun war die Zeit für  2 Tore von Felix reif, der zunächst wiederum nur den Pfosten getroffen hatte, dann aber in der 13. und 15. Minute jeweils aus ca.10 Metern einschoss. Moritz traf zum 6:0 Halbzeitstand. Obwohl die Gäste sehr tief standen und im Strafraum oft mit 5 oder gar 6 Spielern kaum Raum für ein Anspiel boten, verstanden es die Ilmenauer Jungens dann oft, alternativ den Ball auf einen heransprintenden Spieler im Rückraum abzulegen. Ein probates Mittel, um mit präzisem Fernschuss doch zu Toren zu gelangen. Auch im 2. Spielabschnitt waren die Gäste meist gezwungen zu reagieren und konnten selbst nur in Ausnahmefällen den Ball in die Ilmenauer Spielhälfte bewegen. Dort bekamen in der Abwehr nun auch die beiden F Junioren Tristan und Michel eine Bewährungschance, die sie durchaus zu nutzen wussten, denn die Angriffsaktionen des SV Germania ebbten auch in dieser Phase nicht ab. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, das in der Zeit, wo Rudi und auch Felix ein Päuschen am Spielfeldrand genehmigt wurde, Willi und Lucas sich immer wieder in die Ballstafetten Richtung des Kromsdorfer Gehäuses einbanden. Zuvor lies Felix mit weiteren 2 Toren in der 28. und 31. Minute die Treffer 7 und 8 in diesem Spiel für Germania folgen.
So sehr sich die Gäste auch bemühten, immer mal wieder eine Fußspitze an den Ball zu bekommen, die Tore 9 durch Rodion und 10 durch Moritz liesen sich einfach nicht verhindern. Rodion wurde in der 39. und 47. Minute wiederum glänzend frei gespielt und lies die Treffer 11 und 12 für Ilmenau folgen. Als Felix in der 45. Minute, freih stehend, noch uneigennützig auf Dustin ablegte, kam dieser zu seinem 1. Treffer im Spiel. Ihm war es auch vorbehalten in der 49. Minute den 14:0 Endstand zu erzielen.
Auch wenn ein stärkerer Gegner die Ilmenauer Jungens an diesem Tage sicher mehr gefordert hätte, ein starkes Spiel war es allemal, mit dem schönen Nebeneffekt, das die Ilmenauer Jungens nun wissen, wozu sie in der Lage sind, wenn sie den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen lassen und dabei zusätzlich noch das Spiel ohne Ball, sprich freilaufen nach Ballabgabe beherzigen.
Die Ilmenauer Trainer hingegen, wissen den bisher höchsten Saisonsieg sicher richtig einzuordnen, wenn es gilt, die noch kommenden schweren Spiele in Schwarza und Bad Blankenburg und das Spiel gegen die erstarkten Umpferstädter Jungens und Oberweimar im Hammergund in Angriff zu nehmen. Dann wird auch Janis, der sich heute ohne beschäftigt zu werden, aber für den eventuellen Ernstfall  stets warm halten musste, wieder mehr Arbeit bekommen.
Schiedsrichter Romeißen hatte mit der Leitung dieses äußerst fairen Spieles keine Probleme.

Germania Ilmenau spielte mit: Janis, Lucas, Willi, Moritz, Felix, Dustin, Elias, Rudi, Tristan, Michel

 

Für den Bericht und die Fotos auf der Seite 2, Karsten Höhne

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