Kreisoberliga E Junioren: SV 70 Tonndorf  gegen SV Germania Ilmenau: 0:6 (0:2)

Vielbeinige Abwehrschlacht des Gastgebers Tonndorf gegen Germania

Nach dem Pokalerfolg in Arnstadt in der Vorwoche nun wieder Punktspielalltag bei den E-Junioren des SV Germania  in der Kreisoberliga.  Auf dem unebenen Rasenplatz erwies sich, das Ilmenau auch unter diesen Bedingungen in der Lage ist, spielerisch zu überzeugen. Wieder mit Spielmacher Felix im Mittelfeld antretend, schnürte der Gast von Beginn an den SV Tonndorf nahezu über die ganzen ersten 25 Minuten in der eigenen Hälte ein. Reihenweise Spielzüge über mehrere Stationen und gekonnte Pässe auf die Außen und Rudi im Sturmzentrum stehen für die technische Überlegenheit des Gastes in diesem Spiel. Da man den Ball sehr schnell durch die eigenen Reihen laufen lies, ergaben sich trotz vielbeiniger Abwehr der Gastgeber schon in der ersten Halbzeit zahlreiche glasklare Torchancen für Germania.
Als Parallele zum Hinspiel in Ilmenau schon die sehr frühe Führung durch Ilmenau, diesmal schon in der 2. Spielminute als 2 Tonndorfer nahe der Torlinie eine scharfe Flanke in Richtung des schon am Boden liegenden Torwarts Hegenbarth abfälschten und der Ball über diesen ins Tor rollte. Dann ging in der 4 Minute bei einre Rechtsflanke ein Tonndorfer Abwehrspieler mit der Hand zum Ball und den fälligen Strafstoß versenkte Rudi zur 2 : 0 Gästeführung ins Netz.
Es folgten Chancen in Hülle und Fülle, aber entweder lagen die Schüsse knapp neben dem Gastgebergehäuse oder der über sich hinauswachsende Torwart Hegenbarth war reaktionsschnell noch am Ball,
Ein Querbalkenschuss und ein Lattenschuss von Felix sind Beleg dafür, das weitere Tore hätten fallen müssen. Allein Rudi scheiterte 4 mal am Gastgeberkeeper.
Wie im Hinspiel zu Halbzeit deshalb nur eine 2 :0 Führung für Ilmenau.
Im 2. Spielabschnitt versuchte Tonndorf dann zumindest in Ansätzen mit langen Bällen nach Vorne in Ilmenaus Tornähe zu gelangen. Die Ilmenauer Abwehr lief diese Bälle jedoch meistens rechtzeitig an der Strafraumgrenze ab, so dass Janis im Ilmenauer Tor nie ernsthaft in Gefahr gebracht wurde. Wiederum eine Meisterleistung von Gastgebertorwart Hegenbarth, als er einen platzierten Schuss von Dustin aus dem Dreiangel fischte, bevor dieser einschlagen konnte und auch Felix konnte Hegenbarth aus 10 Metern nicht überwinden. Rodion brauchte dann in der 37. Spielminute den Nachschuss, als er nach einer Eingabe von Elias von rechts den Ball aus Nahdistanz zunächst nicht am Keeper vorbei bringen konnte, um  das längst fällige 3:0 zu erzielen. Schon 1 Minute später nach feiner Einzelleistung von Felix, der rechts bis zur Grundlinie vordrang und präzise den Ball flach nach Innen auf den frei stehenden Rudi ablegte, dann aus 3 Metern das 4:0. Kapitän Moritz erzielte in der 47. Minute mit einem präzisen Schuss das 5:0. Als Dustin einem langen Ball auf der linken Seite hinterher sprintete drang er mit Ball am Fuß halblinks in den Gastgeberstrafraum ein und schoss unhaltbar und knallhart aus spitzem Winkel ins lange Toreck zum 6:0 ein.
Wiederum 2 Pfostenschüsse für Ilmenau und mindestens noch 4 eindeutige Torchancen, alleine für Rudi sind Beleg dafür, das eigentlich bei mehr Abgeklärtheit vor dem Tor ein zweistelliges Resultat fällig gewesen wäre.
Ein Top-Spiel des im Mittelfeld Regie führenden Felix nach zweiwöchiger Verletzung, der einen sehr großen Anteil daran hatte, das überhaupt so viele Chancen heraus gespielt wurde. Seine Pässe in den Raum waren meist eine Augenweide. Die Fehlpassquote gering.  Rudi mit erneut 3 Toren, aber auch leider nicht immer dem dringend erforderlichen Blick für den besser postierten Nebenmann, sowie ungewohnten Problemen beim Torabschluss. Dazu ein schier unüberwindbarer Gastgebertorwart, dem allein die Gastgeber zu verdanken haben, das es bei nur 6 Gegentoren blieb. Eine sichere Abwehr, in der sich auch Tristan nach der Einwechslung zur Halbzeit lückenlos einfügte. Tobias kam  Mitte der 2. Halbzeit für Rudi, war aber im Abschluss glücklos. Michel mit Kurzeinsatz von 1 Minute, nämlich der letzten Spielminute. Ja, … wenn doch die Chancenverwertung ein wenig besser gewesen wäre, hätte man von einem nahezu optimalen Spiel der Gäste sprechen können. Aber bei aller berechtigter Kritik an diesem Manko der Germania, es gelang in dieser Saison bisher nur einmal Oberweimar in Tonndorf 6 Tore zu erzielen.
Ein dickes Lob der Ilmenauer Trainer an den souverän auftretenden, erfahrenen Schiedsrichter Andreas Mazak, der in erfreulich ruhiger und sachlich korrekter Art, erzieherisch auf die jungen Spieler beider Teams, z.B. bei Fehlern beim Einwurf, bzw. den notwendigen Modalitäten der Anmeldung beim Schiedsrichter nach Spieler-Einwechslung einwirkte. Daran kann sich manch junger Schiedsrichter durchaus ein Beispiel nehmen.
Germania Ilmenau: Janis, Lucas, Willi, Moritz, Felix, Dustin, Elias, Rudi, Tristan, Tobias, Michel

Für den Bericht und die Fotos auf der nachfolgenden Seite, Karsten Höhne

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