Testspiel

SV Germania Ilmenau – SV 1880 Unterpörlitz 7:0 (3:0)

Bei frostigen Temperaturen und leicht schneebedecktem Boden traf Germania Ilmenau auf den Kreisligisten Unterpörlitz. Die zwei Klassen tiefer spielenden Gäste waren von ihrem Trainer Nico Amarell gut auf die Ilmenauer Landesklassenvertretung eingestellt worden.

Sie stellten sich defensiv vor, verstanden es aber auch einige Male gefährlich zu kontern. Dabei kamen ihnen die glatten Bodenverhältnisse zu Pass, die bei den Gastgebern zu einigen Ballverlusten führten, die die Unterpörlitzer zu Gegenangriffen nutzten. Sie konnten unter­bun­den werden. Die Gastgeber waren spielbestimmend und offensiv ausgerichtet. Eine kompakte Gästeabwehr verhinderte ein höheres Ergebnis.

Nach knapp einer Viertelstunde konnte Antonio Kumm, der über rechts in den Gästestraf­raum eingedrungen war, nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß ver­wandelte Christoph Gerhardt sicher flach in die rechte Ecke zum 1:0. Beim darauffolgenden Treffer bediente Marc Fernando Philipp Gietl, der freistehend ins Tor traf. Nach einem Eckball von der linken Seite köpfte Philipp Hörhold, am kurzen Pfosten postiert, in den linken Torwinkel zum 3:0. Der gut agierende Gästetorwart Heinemann entschärfte u. a. einen durch Marcus Finn gut platzierten 25Meter-Freistoß und hatte bei dem Lattentreffer von Christoph Werner und dem Pfostenschuss von Fernando das Glück auf seiner Seite.

Kurz nach dem Seitenwechsel konterten die Stadtnachbarn, bedingt durch eine zu lockere Deckungsarbeit der Gastgeber zweimal gefährlich durch Philip Böhme und Maurice Schmidt. Beide kamen frei vor Germania-Keeper Nils Bradsch zum Abschluss. Sie zeigten aber Nerven und vergaben die Chancen. Danach folgte ein lupenreiner Hat-Trick durch Gietl. Zunächst verwandelte er einen Querpass von Fernando aus Nahdistanz zum 4:0. Dann brachte ihn erneut der gleiche Spieler in freie Schussposition vor Heinemann. Der hatte beim 5:0 keine Abwehrchance. Schließlich knallte Gietl einen zu kurz abgewehrten Ball von der Strafraum­grenze flach in die linke Torecke zum 6:0. Das 7:0 erzielte Christopher Thurau in der Schluss­minute. Die Ilmenauer kombinierten sich durch den Strafraum und der Torschütze schob den Ball über die Torlinie. Das Spiel wurde fair geführt und die Gäste wahrten ihr Gesicht.

Germania:       Bradsch, Hörhold, Gerhardt (46. Werner), Amarell, Michael Wolfenstetter, Finn, Matthias Wolfenstetter (46. Buse), Gietl, Kumm, Fernando, Thurau.

SV 1880:        Heinemann, Soll (46. Scharschmidt), Müller, Eickhoff, Lange, Jobs, Menzel,         Bonsack (46. Schmidt), Böhme (46. Radtke), Rose (46. Erfurt), Schramm (46. Blum).

Schieri:            Philipp Linke, Gräfinau

Zuschauer:      15

Tore:               1:0 Gerhardt (13. Strafstoß), 2:0 Gietl (22.), 3:0 Hörhold (31.), 4:0/5:0/6:0 Gietl (54./77./84.), 7:0Thurau (90.)

 

John Schmidt

Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, Männer

0 Kommentare