SV Germania Ilmenau – Post-SV Gera 5:0 (1:0)

Mit diesem klaren Sieg machten die Ilmenauer Germaniakicker nicht nur die in Bad Blankenburg erlittene 0:3-Niederlage vergessen. Sie erkämpften sich auch hinter dem mit 26 Zählern punktgleich führenden FC Motor Zeulenroda mit der Differenz von nur einem Tor den zweiten Tabellenplatz in der Landesklas­se Staffel 1. „Unsere Systemumstellung hat gegriffen“ freute sich Germaniatrainer Mike Eckardt, der mit den spielerischen Leistungen seiner Jungs sehr zufrieden war. Vor allem der Wechsel von Antonio Kumm in den Angriff war ein guter Schach­zug. Mit meist überlegen geführten Zweikämpfen und gelungenen Kombinationen bestimmten die Ilmenauer von Beginn an das Ge­schehen und kamen zu mehreren Torchancen. Die Gäste mischten in der ersten Halbzeit tüchtig mit und mühten sich meist mit weiten Pässen ihre schnelle Angriffsspitzen Maik Scherzer und Patrik Hille in Szene zu setzen. Aber die Germaniaabwehr stand sicher. Nach einer Ballstafette von Philipp Hörhold über Marcus Finn scheiterte Willy Elle am Gästetorwart Dominik Drechs­ler (7.). Gegenüber wehrte Nils Bradsch einen Eckball Scherzers mit den Fäusten ab (10.). In der 21. Minute war es einmal mehr Marc Fernando, der nach einem Heber von Marcus Finn das Leder übernahm und es zum 1:0 ins Tor jagte. Schüsse von Christopher Thurau (27.) und Antonio Kumm (38.)  wehrte Drechsler zur Ecke ab. Pech hatte Antonio Kumm, der nach Vorarbeit von Marc Fernando und Daniel Döring völlig unbe­drängt das Leder knapp am Tor vorbei jagte (39.). Im Gegenzug tauchte Scherzer nach Doppelpass mit Lippold frei im Germania­strafraum auf, aber  Nils Bradsch war mit Superparade auf dem Posten (40.). Gegenüber ging Daniel Dörings Schrägschuss von rechts haarscharf am langen Pfosten vorbei ins Aus (45.). In der zweiten Halbzeit wurden Dominanz und Angriffsdruck der Einheimischen immer größer. Das Geschehen verlagerten sie weitgehend in die gegnerische Hälfte, so dass die Gäste nur noch zu sporadischen Vorstößen kamen. Marc Fernando setzte sich gegen einige Gegenspieler durch und erhöhte mit seinem 16. Saisontor auf 2:0 (50.). Kumm marschierte in Richtung Gästetor, verfehlte es aber knapp (55.). Gegenüber entschärfte Christoph Gerhardt einen Eckball Scherzers vor der Torlinie mit dem Kopf (58.). Im Gegenzug veredelte Willy Elle einen Eckball Kumms mit dem 3:0 (59.) und nach Schüssen von Fernando und Kumm endete Walthers misslungene Abwehr mit dem 4:0 im eige­nen Tor (65.). Nachdem Drechsler einen Scharfschuss Mat­thias Wolfenstetters nur abwehren konnte, war Kumm zur Stelle und traf mit Nachschuss zum 5:0 (70.). Danach tauchte Scherzer allein im Germaniastrafraum auf, wurde aber durch den heran spurtenden Philipp Hörhold in letzter Sekunde am Torschuss gehindert (79.). Am Ende waren die Gäste mit fünf Toren noch gut bedient.

Germania Ilmenau: Bradsch, Hörhold, Gerhardt, Amarell (69. Fischer), Mi. Wolfenstetter, Elle, Döring (74. Buse), Kumm, Finn, Thurau (64. Matth. Wolfenstetter), Fernando.

Post SV Gera: Drechsler, Langheinrich, Walter, Zwick, Ludwig, Hiller, Scherzer, Lippold, Fuchs (34. Nöller), Nehrhoff, Leucht.

Schieri.: Bachmann (Gotha),

Zusch.:  90.

Tore:    1:0, 2:0 Fernando (21., 50.), 3:0 Elle (59.), 4:0 Walter (65. Eigentor), 5:0 Kumm (70.)

 

Horst Vogler

 

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