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TSV Bad Blankenburg – SV Germania Ilmenau 3:0 (2:0)

Mit dem festen Vorsatz auch in diesem Spiel zu punkten und die Tabellenführung zu verteidigen, fuhr man mit Selbstvertrauen nach Bad Blankenburg. Die äußeren Bedingungen dafür waren gegeben.

Co-Trainer Erhardt Meyer (Trainer Mike Eckardt war berufl. verhindert) schickte die gleiche Mannschaft ins Spiel wie in der Vorwoche, lediglich für den verhinderten Maximilian Walch rückte Markus Amarell in die Startelf.

Im Bemühen von Beginn an das Heft des Handelns zu übernehmen, stellte man sich in der 3. min selber ein Bein. Völlig unbedrängt misslang Antonio Kumm aus dem Mittelfeld ein Pass in die eigene Abwehr. Warschitschka nahm den Ball, lief auf Nils Bradsch zu und hatte keine Mühe zum 1:0 zu vollenden. Das spielte den Gastgebern in die Karten. Bei Ballbesitz Ilmenau zog man sich in die eigene Hälfte zurück und verengte so geschickt die Räume. Die Gäste mit mehr Ballbesitz kamen zu ersten Chancen. In der 11.min kam Marc Fernando halblinks im Strafraum in Ballbesitz, sein Schuß ging ans Außennetz. In der 15.min der erste Aufreger. Nach einem Fehler in der Bad Blankenburger Abwehr kann Marc Fernando unbedrängt in den Strafraum laufen, nur noch den Torhüter vor sich wurde er von den Beinen geholt. Alles wartete auf den Pfiff… vergebens. Chancen für Matthias Wolffenstetter (16.min), Christopher Thurau (22.min) oder Antonio Kumm (25.min) brachten nichts Zählbares. Schon hier zeigte sich, dass der Gastgeber bei der Wahl seiner Mittel, das Ilmenauer Spiel zu stören, nicht zimperlich zu Werke ging. Im Schiedsrichter fand man hier einen generösen Spielleiter. Der zweite Aufreger in der 34.min. Einen langen Pass in die Ilmenauer Hälfte konnte Nils Bradsch außerhalb des Strafraumes klären, musste aber mit dem gestreckten Bein eines Gegners Bekanntschaft schließen. Sein unfreiwilliger Flug durch die Luft wurde lediglich mit einem Freistoßpfiff des Referees bedacht. Hier etwas Farbe ins Spiel zu bringen, wäre ein Gebot der Fußballregeln gewesen. Seine Entscheidungen traf der Referee selten auf Höhe des Spielgeschehens. Vor dem Pausenpfiff dann noch das 2:0. Der erste Eckball der Gastgeber wurde zu kurz abgewehrt. Der Ball kam zu Botz, der einfach aufs Tor schoss. Dieses hätte der Ball aber nie gesehen, wenn nicht ein Ilmenauer Bein seine Flugbahn entscheidend verändert hätte und der Ball nun unhaltbar ins Tor flog (42.min). Mit der zweiten Spielhälfte war noch genug Zeit, den Ausgang des Spieles zu einem besseren Ende zu bringen. Eine Schlafeinlage der Ilmenauer Abwehr in der 50. min machte dieses Unterfangen aber schon fast aussichtslos. Bei einer Flanke von rechts stand Fiur völlig alleingelassen vor Nils Bradsch und konnte mühelos zum 3:0 einköpfen. Die Gäste, in der Folgezeit mit viel Ballbesitz, fanden aber nur selten zu zwingenden Angriffen mit Gefahrenmomenten für das Bad Blankenburger Tor. Man biss sich an der robusten Abwehr die Zähne aus. Schüsse von Fernando, Thurau, Hörhold oder Döring verfehlten ihr Ziel oder wurden gehalten. Der Zuschauer des Spiels gewann mehr und mehr die Erkenntnis, dass es einen Ilmenauer Torerfolg heute nicht zu sehen gibt.

Nachmittage wie diesen braucht man nicht, denn mit der ersten Niederlage der Saison gab man auch die Tabellenführung ab. Am nächsten Spieltag hat man Gelegenheit wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Statement Erhardt Meyer: Bei einem spielerisch nicht überzeugenden Gegner nützte unser überwiegender Ballbesitz nichts, da wir nicht konsequent den Abschluss der Angriffe gesucht haben. Mit den Fehlern in der Abwehr brachten wir uns selber auf die Verliererstraße.

Bad Blankenburg: Reichardt; Wiefel, Schulz, Mahlke, Heilmann (73.min Rupprecht), Botz, Mazur, Warschitschka (84.min Agbike), Paschold, Stolze, Fiur (51.min Neumann)

Ilmenau: N. Bradsch; Hörhold, Amarell (70.min Elle), Ma. Wolfenstetter, Thurau, Finn, Mi. Wolfenstetter, Fernando, Döring, Kumm (85.min Jurisic), Gerhardt

Schiedsrichter: Lautensack (Römhild)

Tore: 1:0 Warschitschka 3.min, 2:0 Botz 42.min, 3:0 Fiur 50.min

Zuschauer: 100

 

Uwe Frank

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Kategorien: Männer

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