Verbandsliga Frauen

SV Germania Ilmenau – SV Schott Jena 3:4 (1:2)

Die Ilmenauer Frauen boten gegen den Tabellenführer eine beherzte, einsatzstarke Partie. Sie blieb unbelohnt, weil man sich gegen den favorisierten Gegner letztlich doch einige Schwächen erlaubte, die diesem in der Schlussphase noch den Sieg einbrachten.

Die Gastgeberinnen gingen bereits mit dem Anpfiff in Führung, mussten postwendend den Ausgleich hinnehmen und lagen zur Pause mit 1:2 im Rückstand. Mit einem Doppelschlag brachte Lisa Sens, die einen starken Eindruck hinterließ, Germania in Vorderhand. Leider konnte der Vorsprung nicht behauptet werden. Die Gäste nutzten zwei Konterangriffe zum Spielgewinn.

Obwohl die Ilmenauer Hintermannschaft mit Sandras Morgenroth und Constance Fröhlich einen guten Eindruck hinterließen, führten Ballverluste zu Torgelegenheiten für Jena, die auch genutzt wurden. Die oftmals gut reagierende Torfrau Laura Heise muss ihre Fangsi­cherheit verbessern. Bei den Gästen war im Mittelfeld die kleine wendige Sara Löser Dreh- und Angelpunkt. Sie bereitete überwiegend die Angriffsaktionen der Gäste vor.

Der erste Angriffszug Germanias führte zum 1:0. Annett Kamstedt schloss ihn mit einem Eigentor ab. Jenas Torfrau Kristin Triller ließ deren Rückpass durch die Hände über die Tor­linie gleiten. Der Gegenzug brachte den Ausgleich. Laura Heise ließ einen Flankenball prallen und Jasmin Malina schob die Kugel ins Tor. Die gleiche Spielerin kam nach lImenauer Fehl­abspiel in Ballbesitz und überwand die ihr entgegen laufende Heise mit einem Schuss in die linke Torecke zum 1:2. Nach Wiederbeginn kämpfte Germania verstärkt um den Ausgleich, der nach einem sehenswerten Spielzug über die rechte  Seite auch fiel. Annekathrin Geinitz wurde über die rechte Seite steil geschickt und deren Eingabe setzte Lisa Sens flach zum 2:2 in die linke Ecke. Wenig später lief Sens über links der Torfrau der Gäste entgegen, umspiel­te sie und traf zum 3:2 ins Tor. Dem 3:3 durch Silke Hartmann ging eine Behinderung der Ilmenauer Torfrau voraus, die den Ball fallen ließ. Die Jenenserin hatte keine Mühe den Ball ins Tor zu stoßen. Schließlich kamen die Gäste kurz vor dem Abpfiff noch zum Sieg. Katja Rubach schoss von der Strafraumgrenze ab, Laura Heise lenkte den Ball zur Seite ab und Jasmin Malina schob freistehend den Ball zum 3:4 über die Torlinie. Die Ilmenauer Mannschaft gab das verdiente Remis in unglücklicher Weise noch aus der Hand. Der Schiedsrichter ließ in einigen Fällen die nötige Konsequenz vermissen.

Germania:      Heise, Sens, Geinitz, Morgenroth, Hemmecke, Brückner, De-La-Flor-Ortuno, Fröhlich, Andreß, Mitzschke, Osburg.

Schott:            Triller, Große, Malina, Kamstedt (18. König), Rubach, Müller, Greve, Hart­mann, Leonhardt, Schmidt, Löser.

Schieri:            Lukas Reidel, Zella/Mehlis

Zuschauer:      35

Tore:               1:0 Kamstedt 1. (Eigentor) 1:1/1:2 Malina (2./14.), 2:2/3:2 Sens (52./58.),

3:3 Hartmann (71.), 3:4 Malina (84.).

 

John Schmidt

 

 

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