SV Germania Ilmenau I – SV 1880 Unterpörlitz I 7:2 (4:1)

Das letzte Testspiel haben die Ilmenauer Germaniakicker gegen Unterpörlitz am Mittwochabend zwar mit 7:2 gewonnen, doch als gelungene Generalprobe vor dem Punktspielauftakt am Wochenende gegen Roschütz kann man es aus Ilmenauer Sicht nicht bezeichnen. Die Baumbach-Schützlinge hatten einen recht guten Beginn und gingen nach Finns Geschoss, das Schneider ins eigene Tor abfälschte, in Führung (8.). Nach Michelers Linksflanke erhöhte Thurau auf 2:0 (12.) und Gerhardt verwandelte einen Strafstoß zum 3:0, nachdem Finn im Strafraum von den Beinen geholt wurde (34.). Gleich danach traf Finn den Pfosten des Gästetores und mit Nachschuss zum 4:0 (36.). Im Gegenzug spurtete der als Angriffsspitze agierende Lüttschwager -mehrfach von Krell angespielt- auf und davon und verkürzte auf 4:1 (37.). Bei Michelers Flachschuss war Gästetorwart Heinemann gedankenschnell auf dem Posten (43.) und nach Dörings Freistoß und Michelers Flanke verfehlte Finn mit Flachschuss aus acht Metern das Gästetor knapp (45.). Die Gastgeber waren zwar feldüberlegen, scheiterten bei ihren Angriffen aber immer wieder an der kompakten und gut eingestellten  Abwehr der Unterpörlitzer die bei ihren Konterattacken besonders über den nur schwer unter Kontrolle zu bringenden Lüttschwager torgefährlich waren. Die technischen Vorteile der Einheimischen waren unverkennbar. Doch denen setzten die leidenschaftlich kämpfenden Nico-Amarell-Schützlinge ihren enorm  hohen Einsatz dagegen. Nach Kirstens Pass und Fischers Rechtsflanke erhöhte Döring auf 5:1 (53.) und mit Schrägschuss ins lange Eck auf  6:1 (58.), ehe Lüttschwager im Gegenzug freie Bahn hatte und zum 6:2 traf (59.). Nach einer herrlichen Ballstafette aus der eigenen Hälfte über drei Stationen besorgte der gerade eingewechselte Buse das 7:2 (68.).  Danach verflachte das Spiel der Gastgeber beträchtlich.

Germaniatrainer Kai-Uwe Baumbach, der eine wesentlich bessere Generalprobe seiner Elf erwartet hatte, meinte:

“ Trotz des hohen Ergebnisses reichten heute die Leistungen unserer Elf hinten und vorne nicht. Wir waren zwar viel im Ballbesitz. Was wir aber an teils primitiven Abspielfehlern und vergebenen Torchancen produziert haben, war ganz einfach zu viel. Für den Punktspielauftakt am Samstag müssen wir noch eine ganze Schippe drauflegen. Ich bin mir aber sicher, dass wir gegen Roschütz ganz anders auftreten werden.“

 

Germania Ilmenau I: D. Bradsch, Gerhardt, Hörhold (46. Elle), Kirsten (70. Döring), Werner (46. Jurisic), Micheler (66. Buse), Döring, Matth. Wolfenstetter (46. Fischer), Thurau (32. Hemming), Finn, Mi. Wolfenstetter (70. Wolf), .

Unterpörlitz: Heinemann, T. Schneider, Scholl, Ecikhoff, Muravlyov, Radke, Lüttschwager, Menzel, Krell, Schmidt, Bonsack- (eingewechselt: Erfurt, Müller, Neufert, F. Fischer, Lange, Ulrich).

Schieri.: Linke (Gräfinau-Angstedt)

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Finn (8.), 2:0 Thurau (12.), 3:0 Gerhardt (34. Foulstrafstoß), 4:0 Finn (36.), 4:1 Lüttschwager (37.), 5:1 Hemming (53.), 6:1 Döring (58.), 6:2 Lüttschwager (59.), 7:2 Buse (68.).

 

Horst Vogler

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Kategorien: Männer

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