SV Germania Ilmenau – SV Empor Erfurt 2:4 (0:2)

Diese überraschende Niederlage am Dienstagabend nahm Germaniatrainer Kai-Uwe Baumbach mit einigem Verständnis hin. „Nach den strapaziösen Spielen am Wochenende gegen Martinroda und SV 09 Arnstadt bei hohen Hitzegraden und dem intensiven Training am Montag stellte sich bei unseren Jungs auch die Müdigkeit ein. Ihnen kann man keinen Vorwurf machen. Der Erfurter Sieg geht in Ordnung. Es waren tolle Tore dabei.“

Der Vorjahreszweite der Kreisoberliga Erfurt/Sömmerda, Empor Erfurt, hatte schon während der ersten 30 Minuten, wo sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen abspielte, leichte Vorteile. Er war zweikampfstark und technisch versiert und engte die Freiräume der Einheimischen beträchtlich ein. In Florian Maulhardt und Thilo Kleinert hatte er seine torgefährlichsten Akteure. Bei Maulhardts Geschoss reagierte Germaniatorwart Dominik Bradsch großartig (9.). Danach schnappte er im Herauslaufen den Ball vor den Füßen des allein nach vorn spurtenden Maulhardt weg (33.). Auch bei Marc Jankes Schuss unter die Latte war er auf dem Posten (27.). Dann war es Maulhardt, der einen Doppelschlag landete. Zunächst vollendete er eine Kombination über links mit dem 0:1 (38.). Gleich danach jagte er das Leder aus dem Mittelfeld über den zu weit vor dem Tor gegen die tiefstehende Sonne postierten Torwart zum 0:2 unter die Latte (40.). Nachdem ein weiterer Schuss Maulhardts abgewehrt wurde, pfiff Johannes Ruschkes Nachschuss übers Germaniator (46.). Auf der Gegenseite war unverkennbar, dass den jungen Germaniaakteuren die schweren Spiele vom Wochenende in Martinroda und das harte Training am Montag noch in den Gliedern lag. Sie gaben gegen Erfurt kämpferisch dennoch  das Beste. Nach der Pause kamen sie  etwas besser zum Zuge. Nach Simon Michelers Eckball wurde Willy Elles Schuss zur Ecke abgewehrt (53.) und Michelers Geschoss  von der Torlinie geholt (61.). Im Gegenzug schlugen die Gäste erneut zu und ein Kopfball des angespielten Kleinert von links landete zum 0:3 im langen Eck (63.). Das Spiel schien sich zu drehen, als der vor dem Tor postierte Matthias Wolfenstetter das Leder nach Simon Michelers Freistoß aus halblinker Position zum 1:3 im kurzen Eck versenkte (70.), und sich Daniel Dörings mit Effet getretener  Schuss fast von der rechten Grundlinie als Bogenlampe zum 2:3 ins Tor senkte (78.). Als aber Kleinerts Überraschungsschuss aus dem Hinterhalt zum 2:4 im Germaniakasten einschlug, war das Spiel endgültig entschieden (83.).

 

Germania Ilmenau: D. Bradsch, Elle,  Gerhardt, Hörhold, Henneberg (46. M. Wolfenstetter),  Werner (46. Döring), Müller (46. Jurisic), Wolf, Fernando (46. S. Micheler), Buse, Reimann.

Empor Erfurt: Stange, Zenker, Koch, Gohles, Quitt, Janke, Kleinert, Ruschke, Maier, Maulhardt, Weidlich-(Heimann, Schau, Duske)

Schieri.: Linke (Gräfinau-Angstedt)

Zuschauer: 30.

Tore :  0:1, 0:2 Maulhardt (37., 40.), 0:3 Kleinert (63.), 1:3 Wolfenstetter (70.), 2:3 Döring (78.), 2:4 Kleinert (83.).

 

Horst Vogler

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Kategorien: Männer

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