SV Germania Ilmenau – FSV 1928 Gräfinau-Angstedt 5:2 (1:2)

Im Testspiel gegen den Vorjahresvierten der Kreisoberliga, FSV Gräfinau-Angstedt, gingen  die Ilmenauer Germaniakicker am Dienstagabend im heimischen Hammergrund bereits in der fünften Minute in Führung.  Nach Rechtsflanke von Kumm setzte sich Fernando vor dem Gästetor durch und traf mit Flachschuss zum 1:0. Im weiteren Verlauf erwiesen sich die Gäste als ein einsatz- und zweikampfstarker Gegner, der sich aus einer sicheren Abwehr heraus mit schnellen Konterattacken meist über Maik Zentgraf um Torgefahr mühte. Dieser setzte sich gegen den herauslaufenden Torwart Bradsch durch, lupfte das Leder zum 1:1 unter die Latte (11.) und bestrafte kurz darauf einen gegnerischen Abwehrfehler mit Flachschuss zum 1:2 (16.). Einen weiteren Schuss Zentgrafs wehrte Bradsch zur Ecke ab (31.). Offensichtlich waren die Einheimischen beeindruckt. Sie verlagerten das Geschehen zwar weitgehend in die gegnerische Hälfte, blieben bei ihren Angriffen gegen die kompromisslos agierende Abwehr zunächst aber harmlos und leisteten sich zu viele Abspielfehler und Ballverluste. Ein Schuss Kumms pfiff knapp am Gästetor vorbei (33.)  Zur Überraschung der Aktiven und Zuschauer beendete Schiedsrichter Nimbs die erste Halbzeit bereits nach 40  Minuten. Eine Moralpredigt ihres Trainers Kai-Uwe Baumbach beherzigend, legten die Einheimischen nach der Pause einen Zahn zu und erhöhten ihren Angriffsdruck beträchtlich. Nachdem Fernando an Gästetorwart Machleidt gescheitert war (46.), gelang Wolfenstetter nach Amarells Eckstoß von rechts mit einem Schlenzer ins lange Eck das 2:2 (55.). Fischers Schuss aus halbrechter wehrte Machleidt mit der rechten Hand ab (62.), war aber nach Buses Vorarbeit gegen einen weiteren Schuss Fischers ins lange Eck zum 3:2 machtlos (70.). Schließlich erhöhte Fernando nach Kumms Eckstoß auf 4:2 (73.), ehe Jurisic nach Vorarbeit von Henneberg Sekunden vor dem Schlusspfiff den 5:2-Endstand besorgte (85.).

Germaniatrainer Kai-Uwe Baumbach: „Unseren beiden Gegentoren gingen Abwehrfehler voraus. Mit den Leistungen meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit, in der wir keinen Schuss auf unser Tor zugelassen haben, bin ich zufrieden. Lobenswert sind die Leistungen unserer jungen Spieler, die sich recht gut in die Mannshaft einfügten.“

Germania Ilmenau: Nils Bradsch (46. Dominik Bradsch), Hörhold, Amarell (59. Fischer), Werner (46. Buse), Kumm (78. Jurisic), Ma. Wolfenstetter (78. Walch), Thurau (66. Henneberg), Finn (74. Leonov), Kirsten (82. Reimann), Fernando (85. Wolf), Döring (83. Müller).

FSV Gräfinau-Angstedt: Machleidt, Chr. Zentgraf, Ludwig, Voigt, K. Lämmerzahl, Döring, Hoferichter, Illhardt, Assinner, Gans, M. Zentgraf – Schmidt, Hartmann).

Schieri.: Nimbs (Geschwenda),

Zuschauer: 40.

Tore:  1:0 Fernando (5.), 1:1, 1:2 M. Zentgraf (11., 16.), 2:2 Wolfenstetter (55.), 3:2 Fischer (70.), 4:2 Fernando (73.), 5:2 Jurisic (85.).

Horst Vogler

Keine Kommentare
Kategorien: Männer

0 Kommentare