ZFC Meuselwitz II – SV Germania Ilmenau 1:5 (0:2)

Die Gastgeber boten eine stark besetzte Mannschaft auf, um die in Manebach erlittene 0:1-Hinspiel­nie­derlage wettzumachen und die Ilmenauer Gäste vom dritten Tabellenplatz zu ver­drängen. Sie brachten dazu fünf unter Vertrag stehende Aktive mit ins Spiel. Bisher waren sie zuhause sehr erfolgreich gewesen und hatten nur eine Niederlage und ein Remis hinnehmen müssen. Sie begannen das Spiel, das auf dem Nebenplatz der Bluechip-Arena ausgetragen wurde, druckvoll und Germania wurde in der Abwehr voll gefordert. Durch taktische Diszip­lin und gute Reaktionen ihres Schlussmanns Nils Bradsch konnten sie einen Rückstand ver­hindern. Im Spiel nach vorn gelang es, über vereinzelte Konteraktionen erste Akzente zu setzen. Nach einer torlosen ersten halben Stunde brachte Marc Fernando im Um­kehr­spiel die Gäste in Führung und kurz vor der Pause erhöhte er durch einen weiteren Treffer auf 0:2. Die Absicht des ZFC mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit die Aufholjagd zu beginnen, wurde durch zwei weitere Tore von Fernando jäh unterbunden. Der Elan der Gastgeber war gebro­chen. Daniel Döring erhöhte im Alleingang auf 0:5. Der Gegen­treffer zwei Minuten vor dem Spielende schmälerte nicht den Erfolg der Ilmenauer Mann­schaft.

Nach starker Offensive des ZFC kamen die Gäste nach einer Viertelstunde zu einer ers­ten Gelegenheit. Simon Michelers Schuss von der Strafraumgrenze bereitete dem ZFC-Schluss­mann Schwierigkei­ten. Danach wurde der Ilmenauer Torwart Bradsch mehrfach gefordert. Er gab sich keine Blöße und fand die Unterstützung seiner Vorderleute. Philipp Hörhold spitzelte den ein­schussbereiten Simon Kügler den Ball vom Fuß. Döring führte den Ball aus dem Mittelfeld heraus und schickte Christopher Thurau rechts nach vorn. Dessen flach hereingezogenen Ball brachte Fernando freistehend zum 0:1 im Tor unter. Sebastian Petrick schoss aus der Dis­tanz ab und Bradsch verhinderte mit einer tollen Parade den Ausgleich. Seinen weiten Ab­schlag nahm Thurau auf, lief über rechts auf das gegnerische Tor zu und spielte nach innen. Fernando stand goldrichtig und setzte den Ball zum 0:2 ins Tor.

Die Gäste eröffneten die zweite Halbzeit, während der ZFC hinten herausrückte. Marcus Finn spielte den Ball in deren Rückraum. Fernando löste sich am schnellsten und hob den Ball über den zu weit vorn stehenden Keeper Jacob Mühlmann zum 0:3 ins Tor. Thurau über­spiel­te links seinen Gegenspieler. Seine flache Eingabe verwandelte Fernando freistehend zum 0:4. Finn überspielt die Meuselwitzer Abwehr und bedient Döring. Der lief auf dem ZFC-Keeper zu, umspielte ihn und schob zum 0:5 ein. Die Gastgeber gaben nicht auf. Kügler traf aus 20 Metern an die Querlatte und Maik Wegner gelang noch der Ehrentreffer. Er schoss den Ball von rechts in die lange Torecke zum 1:5. Vordem hatte Finn das 0:6 verpasst. Er verfehlte knapp das Tor.

Das Fazit von Kai-Uwe Baumbach: „Wir haben uns in der ersten halben Stunde schwer getan und mit etwas Glück die Zeit torlos überstanden. Unsere Gegenwehr war tadelsfrei und vor allem Bradsch hielt das Remis und das Spiel offen. Dann nutzten wir die entstandenen freien Räume und spielten unsere Konterangriffe vorbildlich zu Ende. Wir wollten das zu Null hal­ten und ärgern uns über das Gegentor. Die Mannschaftsleistung war großartig.“

Video von Birgit Wegner, Meuselwitz 

ZFC II:              Mühlmann, Eiteljörge, Kronawitt (70. Schwarzer), Gentzsch, Müller, Wegner, Kügler, Petrick, Graf, Pitschel, Kuhlmey.

Germania:       Bradsch, S. Micheler, Gerhardt, Wolfenstetter, M. Micheler, Hörhold, Döring, Finn, Thurau (77. Amarell), Weigelt (84. Henneberg), Fernando (67. Werner).

Schieri:            Christian Meisel, Jena

Zuschauer:      55

Tore:               0:1/0:2/0:3/0:4 Fernando (32./42./47./67.), 0:5 Döring (67.), 1:5 Wegner (89.)

 

John Schmidt

 

 

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Kategorien: Allgemein, Männer

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  1. Jetzt auf YouTube ansehen: ZFC Meuselwitz II – Germania Ilmenau 1:5 – ZFC Meuselwitz II – Germania Ilmenau 1:5: https://youtu.be/OeEmorxQqV0

    Ein Tor fehlt leider im Video.

    Birgit Wegner am 31. Mai 2015 um 11:36