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Etwas mehr Hirn bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten… so heißt das neueste Buch des Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther,  dessen Ideen das Training der F-Junioren in Ilmenau stets begleiten.

Über allem steht unbestritten:

Der Wechselfehler des verantwortlichen Germania-Trainers ist nicht wegzureden, er war einer von vielen Regelverstößen im Halbfinale Ilmenau gegen Schwarza …

Allerdings war es der einzige Fehler, der bei der Bewertung herangezogen wurde. Formaljuristisch regelgerecht.

Ja, so is es manchmal. Auch Trainer machen Fehler. Aufgrund der vielen,  in den letzten Tagen entstandenen Fragen möchten wir hier mal unsere Sicht der Dinge darlegen. Der Wechselfehler ist passiert, nur wie es dazu kam, ist durchaus eine Erklärung wert – zumindest aus Sicht der Eltern und des Trainerteams unserer F-Junioren.

Es ist schade, wie verdienstvolle Vereinsmitglieder mit wenigen, ihnen verfügbaren Informationen über die Situation urteilen. Wer hören will, wie die Situation sich aus Trainersicht darstellte, darf sich diese Info aus dem 11min. Video gern entnehmen. Ich, als Vater und Mitglied des Trainerteams, finde es vermessen von den Schwarzaer Verantwortlichen, diesen Schritt gegangen zu sein. Der Trainer der Schwarzaer hat die Situation gesehen, die Überforderung des Schiedsrichters und die Fehlentscheidungen erlebt, die Überlegenheit unseres deutlich jüngeren Teams gesehen, dies auch verbal sogar in der Kabine anerkannt und bei der Begründung des Protestes, die Eltern der Schwarzer Kinder als maßgeblich angegeben.

 

 

Traurig finde ich das Verhalten des Sportgerichts sowie von Sportfreunden im Verein, die sich äußern, ohne den kompletten Sachverhalt zu kennen. Das Sportgericht kann nur so urteilen, das steht ausser Frage, nur die Kommentare das man in Ilmenau „Regelprobleme“ hat … lassen auf eine gewisse Voreingenommenheit schliessen. Ein persönliches Gespräch, oder durch Rücksprache mit dem Schieri und den Schwarzaern hätte man zumindest den Sachverhalt klären können und dann in der Art und Weise auch Verständis zeigen können. Die Leistung unserer F-Junioren, die an diesem Tag über sich hinauswuchsen, wurde von Funktionären und dem gegnerischen Trainer einfach mit Füßen getreten. Rechtlich gibt es nichts zu kritisieren – formaljuristisch könnt ihr Euch hinter dieser Entscheidung verstecken. Ich als Trainer frage mich jetzt, was soll ich künftig machen, bei derartigen Fehlentscheidungen? Spielabbruch, Neuansetzung, verbale Entgleisungen … Ich würde mir eine Empfehlung wünschen, weil ich immer noch meine, dass der Weg des verantwortlichen Trainers moralisch, sportlich und kostenmässig die beste Lösung war. Und in dieser Altersklasse Spielabbrüche herbeizuführen, scheint mir ein aberwitziger Weg. Und wo sollen junge Schieri’s denn lernen wie es geht, wenn nicht hier.

Ein erfahrener Schieri an seiner Seite, zumindest in der Endphase entscheidender Wettbewerbe, wäre ein möglicher Weg. In diesem Fall ist es traurig, wenn dann Kinder um ihren verdienten Lohn gebracht werden, weil ihre Trainer den Spielabbruch nicht herbeigeführt haben, da ein klarer Regelverstoss des Schieri die Ilmenauer Jungs benachteiligte. Die regelgerechten 4Wechsel wären ohne die Sperre des Spielers mit der Brille ausreichend gewesen.  Oder würde irgendjemand als Trainer freiwillig ein blindes Kind immer wieder aufs Feld stellen, weil  die 2 jungen, körperlich sehr hart attackierten Kindern eine kurze „Tränentrocknungspause“ brauchten, da auch das harte Einsteigen nicht unterbunden wurde. Schämen muss sich nur derjenige in Schwarza, der diesen Weg gefordert hat, nicht das Sportgericht. Dieses Wiederum sollte mehr Objektivität und Fingerspitzengefühl im Ablauf beweisen. Es sind  Beisätze vom Sportgericht wie …. „in Ilmenau kennt man die Regel nicht“ ….oder „man gibt nur das weiter was man für richtig hält“, diese erwecken eben keinen neutralen Eindruck. Das ist einzig und allein die Kritik am Sportgericht.

Und im Video erläutern und zeigen wir die Regelverstösse des Schiedsrichters, die wir hingenommen haben, weil wir es sportlich lösen wollten und gelöst haben. Ganz am Ende des Artikels dürfen interessierte Leser mal einen ganz kleinen Einblick in die Grundlagen unserer Trainingsarbeit nehmen. Wer wissen will, was die Basis unserer Ausbildung ausmacht, dem füge ich ganz unten auch noch ein paar Hinweise zum Thema Ausbildung von Kindern, Schulsystem in Deutschland und der Wirkung von Begeisterung im Trainingsbetrieb bei. Nur ob das bei jedem ankommt, kann ich nicht versprechen. Hier ist schon etwas Interesse an einer ganzheitlichen Entwicklung von Kindern notwendig!

Achtung: Rechtstipps sind kein Bestandteil unserer Ausbildung.

Auch die Einschätzung des Sportgerichts, dass in Ilmenau nur die Informationen weiter gegeben werden, die man für richtig hält, lasse ich mal gering kommentiert stehen. Ich frage mich, ob hier wirklich noch neutral geurteilt wird oder ob unsere Kinder für „Ego-Probleme“ Erwachsener herhalten müssen. Wie vermessen urteilt Ihr, liebe Sportfreunde des Sportgerichts. Meiner Fehlertoleranz ist es zu verdanken, dass ich weder das Urteil noch die Anschreiben an eine betroffene Mutter durch Euch, einer Rechtschreibprüfung unterziehe. Also ich achte Eure Arbeit, verstehe Eure Entscheidung, kritisiere aber die Art und Weise der Entscheidungsfindung, die Ihr gewählt habt. Und wir haben die Mama auch gebeten, die im Urteil und dem Anschreiben enthaltenen Rechtschreibfehler großzügig zu tolerieren. Da die Mutter täglich mit Dingen wie Einsprüchen, Widersprüchen usw. beruflich betraut ist und eine sehr fehlertolerante Mama ist, ist sie der Empfehlung selbstverständlich gefolgt. In unserem Team von Eltern und Trainern suchen wir stets nach verträglichen Lösungen, die uns alle in der Sache voran bringen und verstecken uns nicht hinter Regeln, auch wenn es nur Rechtschreibregeln sind.

Wir sind dafür in anderen Bereichen wie den Rechtsgrundlagen von Sport-Protesten nicht so bewandert.  Das mussten unsere Kinder leider ausbaden, weil es eben Verantwortliche in Schwarza gibt, die trotz sichtbarer sportlicher Unterlegenheit ihre Stärke bewiesen haben – Hut ab.

Wie bereits erwähnt, findet man am Schluß etwas Einblick in die Basis unserer Arbeit mit den Kindern. Begeisterung als ein möglicher Schlüssel der Entwicklung von Kindern.Hier ist schon ein etwas größeres Interesse an einer ganzheitlichen Entwicklung von Kindern notwendig.

Und dass wir als Trainerteam die Benachteiligung unserer Kinder im Spiel mittels Begeisterung, Motivation und trainiertem Willen zum Sieg wettmachen konnten, sehen wir nicht als Makel. Wir sind unfassbar stolz darauf, wie eine Mannschaft mit 2 G-Junioren und einem durch den Schiedsrichter nahezu „blindem“ Kind das gemeistert hat. Durch die Vorfälle mussten wir diese Kinder ständig wechseln und laut Statuten haben wir uns damit einen unberechtigten sportlichen Vorteil verschafft. Das war schon grob unsportlich 😉 . Alternative wäre gewesen, einen sehr jungen Schiedsrichter zu bedrängen, eine Eskalationsstufe herbeizuführen und einen Spielabbruch zu erzwingen – das schien unserem verantwortlichen Trainer bei 6-8jährigen Kindern nicht angemessen. Auch diese Entscheidung war im Nachgang betrachtet ein Fehler.  Aber moralisch und sportlich war es aus unserer Sicht eine lobenswerte sportliche Geste gegenüber dem jungen Schiedsrichter. Lobenswert aber letztendlich zum eigenem Nachteil.

Unser Jüngster, Michel, ist 2,5 Jahre jünger als die Kinder der generischen Mannschaft – wer schonmal Kinder dieser Altersstufe  trainiert hat, weiß das die Ausprägung der Motorik eines 6jährigen Jungen nicht annähernd mit einem physisch gut entwickelten 9jährigen Kind standhalten kann. Nur an diesem Tag haben unsere 2 G-Junioren (Jahrgang 2008), die 3 F2-Junioren(Jahrgang 2007), 3 F1 Junioren (Jahrgang 2006) und unser Torschütze vom Dienst, den man durch Brillenverbot handlungsunfähig machte, mit Ihren Mannschaftskameraden gemeinsam alle biologischen und physiologischen Gesetze ignoriert, ja förmlich ausser Kraft gesetzt und eine der besten Jahrgangsmannschaften Mittelthüringens verdient besiegt. Diese bestand lückenlos aus dem ältestem Jahrgang der berechtigt ist F-Junioren zu spielen. Auch vereinzelte Eltern der Schwarzer Kinder brachten das zum Ausdruck, deshalb fällt es schwer zu glauben, dass die Eltern die treibende Kraft für den Protest waren.

Wir trainieren kognitive Fähigkeiten mittels visueller Koordination als Basisfähigkeit, um wichtige Grundlagen in Sport und Schule für die Kinder zu legen. Leider kommt bei uns Trainern dann die Rechtssicherheit zu kurz, das ist unbestritten. Aber wir haben mit diesem Weg viel Freude und den Sieg kann uns auch ein verbitterter Trainer oder Eltern, wie der Trainer sagte, nicht nehmen.

Inzwischen ist das Pokalfinale vorbei, Schwarza hat verloren. Zumindest sportlich – vielleicht zaubern die Verantwortlichen aber wieder ein juristisches Ass aus dem Ärmel 😉

Ein Wort zu den Sportfreunden des eigenen Vereins: Der Fehler des verantwortlichen Trainers ist unbestritten.  Bezüglich der Aussagen, wir müssen einfach nur die Regeln beachten, ist allerdings in Anbetracht des gesamten Sachverhaltes eine Frechheit.  Wer Interesse am gesamten Sachverhalt hat, kann sich das gern im Video anschauen und darf sich dann bei unseren Kindern für die verbalen Entgleisungen entschuldigen. Das wäre das Mindeste! Diese verbalen Verfehlungen nehme ich als Beleidigung für die Leistung unserer Kinder auf, die trotz Benachteiligung durch einen überforderten Schiedsrichter, gesiegt haben!

Es ist vielleicht auch mal eine kleine Anerkennung an den verantwortlichen Trainer wert, der sich nicht für die „verbale Attacke gegen den jungen Schieri“ entschieden hat. Er motivierte unsere altersmäßig unterlegenen Kinder mit dem Nachteil der Sperre eines Ihrer Leistungsträgers auf den Punkt. Die Jungs erreichten mit einem unbändigem Mannschaftsgeist und den im Training erworbenen Fähigkeiten niemals aufzugeben, einen verdienten Sieg, sogar auch als bei keinem unserer 9m der Schwarzaer Torwart zurück auf die Torlinie geschickt wurde – sie haben es einfach weggesteckt. Nachdem unser Torwart Janis seinen 9m verwandelt hat, postierte er sich regelgerecht auf der Torlinie und hielt den letzten 9m.

Liebe Jungs, ich entschuldige mich bei Euch, dass ich Euch stets vermittle, dass man immer den Sieg auf sportlichem Weg suchen soll – auch wenn der Schieri mal einen schlechten Tag hat. Diesmal haben Eure Trainer bei der Ausrichtung auf den sportlichen Erfolg, die Rechtsgrundlagen nicht perfekt beherrscht. Ihr habt alles getan und wir sind stolz auf Euch und für uns seid Ihr die Sieger der Herzen.

Und die Formaljuristen haben gesiegt, regelgerecht, wie Sie sich einreden …

Ein Zitat von Albert Einstein bildet dafür eine gute Zusammenfassung.

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis, mit dem Radius NULL. Das nennen sie dann Ihren Standpunkt.

 

Es bleibt die Frage, wie verhalten wir uns in Zukunft, der Gedanke einen Spielabbruch in der F-Junioren zu fordern, treibt mir die rote Farbe ins Gesicht …

 

Ein kleiner Ausschnitt aus den Grundlagen unserer Arbeit finden interessierte Sportfreunde hier:

 

Mit sportlichen Grüßen, Carsten Wedekind -Trainerteam F-Junioren Ilmenau

4 Kommentare
Kategorien: Allgemein, F-Junioren

4 Kommentare

  1. KLASSE!! Ich sehe die Sache genauso….
    Jedoch muss ich ein großes ABER anstellen:
    Nicht alle eure Trainer denken und handeln so, das haben wir selbst erlebt! Unsere Kinder wurden von euren Trainern und den Eltern beschimpft und beleidigt,obendrein ein sehr parteiischer Schiri der auf Ilmenauer Seite alles durchgehen ließ.
    Das war unfair und unsportlich,aber – genauso wie ihr jetzt- haben wir es hingenommen.
    Ich hoffe, ihr bleibt fair und lasst euch nicht entmutigen, aber schaut auch mal in den eigenen Reihen….

    A.W. am 29. Mai 2015 um 08:39
  2. Danke Sportfreund, wer immer du auch bist – ich bin als Präsident im Verein an genau diesen Dingen gescheitert, weil neue Wege zu gehen für die „Alten Hasen“ meistens nicht vorstellbar sind.

    Leider gibt es auch in unserem Verein solche Leute, wo gibts die nicht. Und ich habe auch letzte Woche einen schönen Kommentar gehört, der lautete von einem Vereinsmitglied „wenn ihr die Regeln nicht kennt …“ – völlig ohne kenntnis des Sachverhalts erstmal Klugscheissen auf höchstem Niveau.

    Ich trainiere nächstes Jahr mit einem Team 2 Jahrgänge und wir führen ein weiteres Modellprojekt ein. Das wird sehr aufwendig, man verliert aber den Mut, wenn man dann Kindern etwas erklären muss – was ich nicht verstehe.

    Man(das liebe Sportgericht) hat uns jetzt noch 2 Spiele aberkannt – damit hat man unseren Jungs jetzt auch die Meisterschaft weggenommen, weil trotz Einwilligung der Gegner, während der Grippewelle 2 Spiele verlegt wurden. Geld wurde bezahlt vom Verein, Spiel offiziell abgesetzt, Schriftverkehr mit Gegner für neue Termine führte zu keiner Einigung, jetzt haben die Gegner vermutlich keine Lust mehr – darauf entschied das Sportgericht – Ilmenau hat verloren: Grund es lag keine „schriftliche“ Einwilligung des Gegners vor – wir haben aber Schriftverkehr, wo es mit den Gegnern um neue Termine ging – wenn die nicht damals zugestimmt hätten, warum schreiben die mit uns wegen neuen Terminen? Komisch ist – ich habe selbst auch Spielverlegungen telefonisch bestätigt, da wurde dann vom Gegner gesagt, das mit dem Staffelleiter kläre ich, der ist bei uns im Verein ….?
    In der Entwicklung solcher Entscheidungsträger, ist scheinbar mächtig was schief gelaufen …?
    Es ist schwer, bei solchen Entscheidungen standhaft zu bleiben, denn wenn man jetzt den Pfad verlässt und es dann auch so macht, „wie du mir, so ich dir“ – dann haben diese Leute gewonnen.
    Und ich werde diesen Vorfall sehr weit vortragen und machen tue ich das, weil ich dass meinen Jungs schuldig bin, ich könnte auch sagen ich war leider nicht anwesend zum Spiel – was gehts mich an – meine Jungs müssen viel von mir einstecken, sie sind topp Jungs, sie sind diszipliniert und trainieren hart und erst gestern beim Training habe ich wieder erfahren für was man das alles macht – wenn ein „Fremder“ mal zuschaut und sagt, Wahnsinn, die Jungs hören, die können was, es fallen keine Schimpfwörter, sie machen die geforderten Übungen sehr gut… das hätte der Zuschauer nicht gedacht, weil er vor ein paar Tagen auf einem anderen Trainingsplatz bei etwas älteren Kindern das Gegenteil gesehen hat“.

    Die Herren vom Sportgericht haben mit der Spielwertung gegen uns den Bogen überspannt. Nur werde ich nicht auf Ihrem Niveau antworten sondern, besondere Gemeinheiten verdienen auch besondere Antworten, mit Vernunft, Sachlichkeit und einer gewissen Präzision …
    Grüße an den fremden „Kommentierer“ oute dich doch mal auf meine Mailadresse cw@proma-vm.de wenn du magst, Verschwiegenheit ist dir zugesichert.

    CW am 29. Mai 2015 um 13:35
  3. Interessant hier, sicherlich auch euch gegenüber nicht gerecht, aber man hat euch nicht wie hier erwähnt die Meisterschaft weggenommen, weil ihr beim Sportgericht verloren habt, sondern ihr hättet da meiner Rechnung nach 6 Punkte mehr als jetzt. Das ist und bleibt immer noch Platzt zwei. Und auch diese beiden Spiele hättet ihr erst gewinnen müssen, um die gewünschten 6 Punkte zu bekommen. Die anderen spielen ja immerhin auch noch mit. Da oben steht immer noch Martinroda, und das sage ich, obwohl alle anderen meistens gegen eure beiden Mannschaften haushoch verloren haben. Möglicherweise führen aber genau solche verbalen „Entgleisungen“ zu solchen Reaktionen! Manchmal ist es gescheiter zu schweigen und intern erst mal aufzuräumen!!!!Dies soll nur ein Tip sein, nicht der Ausgangspunkt einer unnötigen Diskussion.

    H.Z. am 3. Juni 2015 um 21:09
  4. Wenn ich das richtig verstanden habe ist eure Mannschaft 10 Spieler groß. Das ist schon sehr eng und man brauch sich nicht wundern wenn man da Spiele absagen muss. Wenn man so in eine Saison geht dann muss man das Risiko von Spielabsagen und Punktverlusten in Kauf nehmen.

    Genauso sieht es mit dem Einsatz von G-Junioren aus. Ihr könnt nicht erwarten das ein Schiedsrichter einen Spieler anders behandelt oder einen Zweikampf anders beurteilt weil er jünger als der andere ist. Es sollten alle gleich behandelt werden. Und wenn Ihr als Verein das Risiko eingeht und G-Junioren in der F-Jugend spielen lasst dann müsst Ihr auch mit dem Risiko leben. Natürlich geht ein 2 Jahre älterer Schützling anders in den Zweikampf. Also wenn Ihr G-Junioren spielen lasst und dann noch einen offensichtlich solchen Sportlichen Anspruch habt dann müsst Ihr aber auch mit den Risiken umgehen und nicht den Gegner dafür verantwortlich machen.

    Bei der Beurteilung des Schiedsrichters ob eine Sehhilfe getragen werden kann hängt es sicher davon ab wie diese befestigt ist. Da ist eben Brille nicht gleich Brille und es ist zu einfach da zusagen „der eine darf und der andere nicht“.

    Also ich denke hier werden Verschwörungstheorien aufgestellt obwohl es ganz vernünftige Erklärungen gibt 🙂

    Die Entscheidung des Sportgerichtes der Spielwertung im Pokalhalbfinales hallte ich allerdings auch für eine Entscheidung ohne Fingerspitzengefühl.

    Trainer F am 4. Juni 2015 um 15:00