FSV Grün-Weiß Stadtroda – SV Germania Ilmenau 2:1 (0:0)

Die Ilmenauer wollten sich in Stadtroda für die in der Hinrunde in Manebach erlittene 0:3-Niederlage revanchieren, für die Simon Fuchs mit drei Treffern verantwortlich gezeichnet hatte.  Das Vorhaben gelang nicht. Erneut verstand es Germania nicht, die schnellen An­greifer der Gastgeber, vor allem aber Fuchs unter Kontrolle zu halten. Der versetzte gleich zu Beginn die Gästeabwehr und traf von der Strafraumgrenze an den linken Pfosten. Vor allem konnte sich Ilmenau nicht auf die Spielweise der Hausherren einstellen, die mit Flügelspiel und anschließenden Flanken vor das Tor, bzw. hoch in den Strafraum geschlagenen Frei­stö­ßen und Eckbällen das Ilmenauer Tor bedrohten. Im Ergebnis führten zwei Kopfbälle zur 2:0-Führung von Stadtroda. Nicht abzusprechen war den Gästen ihr Einsatzwille. Marc Fernando und andere gingen lange Wege. Stellungs- und Abspielfehler brachten sie ins Hintertreffen. Als ihre Bemühungen durch den Anschlusstreffer belohnt wurden, gab es weitere Gelegen­heiten zum Ausgleich. Sie blieben ungenutzt und die Zeit lief ab.

Germania begann verheißungsvoll. Marcus Finn schickte mit dem Anpfiff Markus Amarell zur Grundlinie. Dessen Eingabe wurde abgewehrt. Schon im Gegenzug lief Fuchs seinen Bewa­chern davon und knallte den Ball an den linken Torpfosten. Ihn machte es auf der Gegensei­te Fernando nach, der durch ein ungeahndetes Foul gestoppt wurde. Die Aktionen der Gast­geber wurden gefährlicher. Andy Raab köpfte einen Freistoß, von Marcel Lange ausgeführt, knapp am linken Pfosten vorbei. Philipp Hörhold schlenzte den durchstartenden Fuchs den Ball vom Fuß. Stefan Winterkorns 30Meterfreistoß wehrte Nils Bradsch mit Mühe ab.

Auf der Gegenseite nahm Fernando ein hohes Zuspiel von Christopher Gerhardt an. Sein Schuss aus Nahdistanz wurde abgeblockt. Nach Steilpass von Daniel Döring, umspielte Fer­nando Robert Schackau, wurde aber seitlich zu weit abgedrängt.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen. Sie kamen zu Standards. Einen Freistoß von Lange, von der Mittellinie getreten, verpasste die Ilmenauer Abwehr, Marcus Henning, der frei vor Bradsch stand, jedoch auch. Ein Eckball von rechts, wurde kurz nach hinten gespielt. Lange flankte und Fuchs köpfte den Ball unbedrängt zum 1:0 unter die Querlatte. Gerhardt musste Andreas Kittner passieren lassen, der das Tor ver­fehlte. Winterkorn schlug einen Freistoß aus dem Rückraum in den Ilmenauer Strafraum. Tibor Schumacher reagierte am schnellsten und köpfte aus Nahdistanz zum 2:0 ins Tor.

Mit der Einwechslung von Manuel Micheler wurde das Angriffsspiel der Gäste belebt. Ama­rells Ball aus Nahdistanz wehrte FSV-Keeper André Stiller zu kurz ab. Der Nachschuss von Döring wurde abgeblockt. Finns Freistoß, von der rechten Seite hereingegeben, köpfte Ma­nuel Micheler zum 1:2 in die rechte Torecke. Germania spielte auf den Ausgleich. Fernandos 30-Meterfrei­stoß wurde von Stiller entschärft. Im Konter kam Fuchs allein vor Bradsch zum Schuss, der wehrte mit dem Fuß ab. Hörholds Kopfball brachte nichts mehr ein. Es war die letzte Aktion. Die Gastgeber entschieden das Spiel verdient für sich.

Kai-Uwe Baumbach stellte fest: „Wir haben erst nach dem 0:2 Fußball gespielt und bekamen nach dem An­schlusstreffer die zweite Luft. Der Ausgleich wäre noch möglich gewesen. Stadt­roda gewann verdient.“ Wolfgang Schakau sagte: „Wir hatten Vorteile und nutzten sie zum verdienten Sieg. Zum Ende hin wurde es noch einmal eng.“

FSV G/W:        Stiller, Schakau, Schicker, Winterkorn, Raab, Fuchs, Henning, Mohorn (80.Grunert), Kittner, Lange, Schumacher.

Germania:       Bradsch, Amarell, Gerhardt, Wolfenstetter (64. M. Micheler), Hörhold, S. Micheler, Döring, Finn, Thurau, Fernando, Weigelt (75. Werner)

Schieri:            Thomas Schlicht, Rositz

Zuschauer:      98

Tore:               1:0 Fuchs (54.), 2:0 Schumacher (66.), 2:1 Manuekl Micheler (75.).

 

John Schmidt

 

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