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SV Germania Ilmenau – FC Saalfeld 1:0 (1:0)

Es war von Anpfiff an deutlich sichtbar, dass die Gastgeber den Platz als Sieger verlassen wollten. Sie gingen sofort in die Offensive und kamen zu Chancen. Die Saalfelder konnten nur reagieren. Ihre seltenen Angriffsversuche wurden durch die stellungssichere Ilmenauer Abwehr zeitig unterbunden, sodass das Germaniator kaum einmal gefährdet wurde. In den ersten zehn Minuten erarbeiteten sich die Hausherren drei klare Einschussmöglichkeiten, denen gelungene Spielzüge vorausgingen. So schloss Weigelt einen Angriff mit einem Schuss knapp über die Querlatte ab. Fernando spielte von der linken Seite seinen Gegenüber aus, zog aber den Ball am kurzen Pfosten vorbei ins Aus. Schon bei der nächsten Aktion kam er erneut frei vor dem FC-Schlussmann zum Schuss. Dieses Mal strich der Ball am langen Pfos­ten vorbei. Weigelt, Fernando und Döring versuchten es mit Freistößen, die vom Gästetor­wart abgewehrt wurden. Weigelt nahm einen schnell ausgeführten Einwurf auf, lief von rechts allein auf das Saalfelder Tor zu und schoss den Ball am langen Pfosten vorbei ins Aus. Fernando kam frei vor dem Gästekeeper an den Ball. Er legte nach rechts auf Weigelt ab, der aus Nahdistanz an Rößler scheiterte. Schließlich gelang Fernando die Ilme­nauer Führung. Diesesmal legte er im Alleingang den Ball an Rößler vorbei flach in die linke Torecke zum 1:0. Kurz darauf verletzte er sich im Zweikampf. Er erlitt eine Muskelzerrung und konnte nicht weiterspielen. Nach Eckball von links durch den einsatzstarken Finn ging ein Kopfball von Amarell knapp über das Tor. Germanias Schlussmann Bradsch wurde die ersten 45 Minuten nicht gefordert.

Nach Wiederbeginn wurde das Fehlen Fernandos augenscheinlich. Germania war zwar wei­ter­hin spielbestimmend, es fehlte aber der Zug zum gegnerischen Tor. Die Gäste konnten so im Mittelfeld ein Gleichgewicht erreichen. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld heraus in den Germania-Strafraum ergab sich für Deike eine erste Gelegenheit. Sein Schuss landete aber im Aus. Fischer hätte das Spiel vorzeitig entscheiden können. Freistehend traf er an den Querbalken. So bemühten sich die Gäste bis zum Abpfiff zwar um den Ausgleich. Gelegenhei­ten dazu bekamen sie nicht. Der Schiedsrichter bot eine gute Leistung.

Gästetrainer Matthias Liebers zeigte sich enttäuscht: „Wir brachten im Abstiegskampf zu we­nig Leidenschaft auf das Spielfeld und fanden uns mit der Niederlage ab. Der verdiente Sieg Germanias steht außer Frage.“ Ilmenaus Trainer Kai-Uwe Baumbach sagte: „Was wir uns vorgenommen hatten, wurde umgesetzt. Wir gewannen das Spiel verdient, ließen jedoch abermals viele Chancen ungenutzt.“

Germania:       Bradsch, Amarell, Gerhardt, Wolfenstetter, Werner, Hörhold, Döring, Finn, Weigelt (90.Rausch), Fischer (83. Buse), Fernando (44. Leonov).

FC:                   Rößler, Brütting, Henniger, Naumoff, Dörfler, Schlögel, Klose, Brehm (80. Schulz), Neumann, Deike (74. Stake), Weber.

Schieri:            Martin Ansorg, Haina

Zuschauer:      80

Tor:                 1:0 Fernando (35.)

 

John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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