SG VfR Bad Lobenstein – SV Germania Ilmenau 0:2 (0:0)

Die Ilmenauer traten ohne Marcus Amarell und Christopher Thurau, die privat verhindert waren, in Bad Lobenstein an. Manuel Micheler lief, obwohl im Training leicht verletzt mit auf. Der neue Kunstrasenplatz , auf dem gespielt wurde, kam, nicht zuletzt auch wegen seiner normalen Ausmaße, den technischen Fähigkeiten der Gäste entgegen. Auch das frühzeitige Ausscheiden von Manuel Micheler, bei dem sich muskuläre Probleme bemerkbar machten und Philipp Hörhold mit Kopfverletzung nach einem Zusammenstoß, wurde durch die Wech­selspieler nahtlos ausgeglichen. Dem Kombinationsspiel der Ilmenauer begegneten die Gast­geber mit hohen Bällen aus dem Rückraum heraus auf ihre Angriffsspitzen und hat­ten damit wenig Erfolg. Die Germania-Abwehr war gut organisiert und war stellungssicher. In der An­fangsphase kamen die Endpässe der Gäste noch einige Male zu ungenau. Das änderte sich nach der Halbzeitpause. Der aufgebaute Druck führte bei den Hausherren zu Fehlabspie­len und Marc Fernando nutzte sie zu zwei Treffern zum 0:2, denen der VfR nichts entgegen zu setzen hatte. Das Spiel wurde von Simone Gerbet aus Plauen gut geleitet.

Nach zunächst verteiltem Feldspiel und zwei Unsicherheiten in der Ilmenauer Abwehr, die Christoph Gerhardt ausbügelte, (Michael Wollenstetter unterlief ein Fehlabspiel und Nils Bradsch einen Flankenball) kamen die Gäste zu ersten Gelegenheiten. Fernando verpasste vor dem gegnerischen Tor eine Eingabe von Max Weigelt knapp und der für Manuel Miche­ler ins Spiel gekommene Franz Buse scheiterte im Alleingang an VfR-Keeper Steven Kessel. Dörings 25Meter-Freistoß parierte Kessel mit Mühe und lenkte einen Schuss von Fernando zur Ecke ab. Nach einer zu kurz abwehrten Ecke, schoss Marcus Finn von der Strafraumgren­ze  Kessel lenkte den Ball um den Pfosten.

Nach Wiederbeginn erhöhte Germania den Druck auf das gegnerische Tor. Die Gastgeber konterten vereinzelt und David Linke konnte vor Bradsch eine gute Gelegenheit nicht nut­zen. Der folgende Abschlag des Ilmenauer Torwarts wurde von den Gastgebern auf den eigenen zurückgespielt. Fernando erlief sich den Ball und setzte diesen von rechts zum 0:1 in die lange Torecke. Nach weiteren Möglichkeiten durch Weigelt (Freistoß) und Hörhold (Kopf­ball), nutzte Fer­nando einen weiteren Fehler der VfR-Abwehr zum 0:2. Erneut schaltete er sich in einen Rückpass ein, umspielte den Torwart und setzte den Ball aus spitzem Winkel von links in die lange Ecke. Kurz darauf stießen Hörhold und ein Gegenspieler im Luftduell mit den Köpfen zusammen und der Ilmenauer musste mit einer Kopfwunde aus dem Spiel genommen wer­den. Für ihn besetzte Fabian Gustin die Angriffsspitze und Fernando ver­stärkte mit die Ab­wehr. Die Gastgeber fanden kein Mittel, um am Ergebnis etwas verändern zu können, wäh­rend Germania das Spiel sicher zu Ende führte.

Kai-Uwe Baumbach lobte das Auftreten seiner Mannschaft: „Wir hatten es uns zur Aufgabe gemacht, nach den beiden zuletzt verlorenen Spielen mit einer konzentrierten Leistung auf­zutreten und hier zu gewinnen. Das ist uns gut gelungen, wenn uns auch der Gastgeber durch Fehler entgegenkam. Wir haben verdient gewonnen.“

SG VfR:            Kessel, Wirth Gergert, Röppischer, Köcher, Richter (79. A. Hajcenko), Rem­mert, Sell (79. J. Hajcenko), Kolb, Linke, Krasser.

Germania:       Bradsch, Werner, Wollenstetter, Gerhardt, S. Micheler, M. Micheler (29. Buse),Döring, Hörhold (68. Gustin), Finn, Weigelt (88. Henneberg), Fernando.

Schieri:            Simone Gerbet, Plauen

Zuschauer:      120

Tore:               0:1/0:2 Fernando  (51./61.)

John Schmidt

Keine Kommentare
Kategorien: Allgemein, Männer

0 Kommentare