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Trainerstimmen:
In Anbetracht der Tatsache, dass aufgrund der hartnäckigen Grippe nicht alle Kinder fit waren, war das erste Spiel nun mal ein Test um zu sehen wie die aus „Schneegründen im Hammerrund“ noch wenigen „outdoor“ Trainingseinheiten fruchten. Das gelang in Toren gemessen sagen wir mal ganz gut, obwohl trotz der 9 Treffer in der 1.HZ eben sicher einige mehr hätten fallen müssen. Tore sind zwar schön, nur leider verwässern Sie bei unseren Ansprüchen manche Dinge, die es zu verbessern gilt. Nach der Halbzeit waren es versuchte Einzelleistungen und Schüsse mit Gewalt statt Genauigkeit, die den weiteren Torreigen etwas länger unterbrachen. Das gilt es zu verarbeiten, zu erkennen und es besser umzusetzen. Man konnte sehen, wie wichtig das abspielen ist. Auch wenn ich nicht weiss was den Plauener Trainer zu seiner mehrfach schon bekannten verbalen Aggressivität treibt, war es genau diese, die uns eine Lehrstunde verpasste. Das von mir ausgewertete Video zeigt, wie wir durch weniger Ballkontakte, mehr Doppelpassspiel oder das berühmte 2mal/einmal berühren viele Schmerzen an den Füssen unserer Jungs hätten vermeiden können. Dafür bedanke ich mich bei den Plauener Verantwortlichen, da das reagieren auf übertriebene körperliche Härte eine interessante Trainingsform ist – die Hütchen mit denen ich die Jungs sonst trainiere, treten trotz mehrfacher Aufforderung im Training leider nicht zurück. Kein „Abklatschen“ der Plauener Jungs, war natürlich auch nicht die Idee der Kinder. war passte dann noch zum Bild. Die ständigen Aufforderung an die Kinder doch zu foulen oder zu treten sind sehr bedenklich und entspringen meistens nicht den ursprünglichen Handlungsweisen der Kinder.
Unsere Trainingskinder müssen sicher unter meinen intensiven Emotionen und zu großer Perfektionstreue „leiden“. Der Moment in dem ich Kinder aber auffordere andere zu verletzen, sollte aber das Ende meiner Zeit als Trainer besiegeln. Hier ist der Verband gefragt. Nur ein Hinweis auf den Internetseiten des KfA Mittelthüringen bezüglich „Tatort Kreisklasse“ ist aus meiner Sicht zu wenig, wenn wir das wirklich unterbinden Wollen —> http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/tatort-kreisklasse-wenn-der-schiri-zum-freiwild-wird-100.html

So bin ich dankbar dass unser Nachwuchsschiedsrichter alle Aktionen laufen lies. Dieser machte sich im Anschluss natürlich Gedanken ob er es eher unterbinden musste. Ich glaube, dass dann in Plaue vollends die Sonnenfinsternis zurückgekehrt wäre. Vielleicht hätte dann unser junger Nachwuchs-Schieri gleich die Flinte ins Korn geworfen. Nochmal, wir reden hier über ein Spiel, was Ilmenau klar beherrschte, in allen Belangen. Was passiert wohl, wenn es Spiele gibt die auf Messers Schneide laufen. Auf dem Nachbarplatz, wo die aggressiven Töne der Gäste ebenfalls vernommen wurden, dachte man, es steht 0:0 und es wurde Verwunderung über die Aggressivität des Gästeverantwortlichen laut, als man hörte dass diese zur Halbzeit schon mit 0:9 zurücklagen.
Gestern waren es nur blaue Flecken und ein Schlag in Kombination mit einem Tritt den unser Jüngster einstecken musste – direkt vor meinen Augen, da fällt es schwer ruhig zu bleiben aber mein Focus lag eher darin die Spielweise zu verbessern und die Tränen von Michel schnell zu trocknen, was uns dann auch gelang. Durch die spielerische Überlegenheit sind teilweise auch die körperlichen Attacken ins Leere gelaufen, nur ich kann das nicht ohne Kommentar hinnehmen. Wir brauchen uns dann nicht wundern, wenn später dann die Kreisklasse zum Tatort wird. Eine fragliche Vorbildwirkung ist es 7,8, 9jährige zu Fouls aufzufordern. Ich weiss nicht wieviel Zettel in Sachen Ethik usw. ich schon unterschrieben habe. Speziell in Plaue ist für mich jetzt das Fass nicht nur voll sondern auch übergelaufen, wo doch im Pokalspiel auf einem schlimmen zerfahrenen Matschplatz, eine Mutter zu einem meiner 8 jährigen Spieler „du A….loch“ sagte, der Grund, sie Stand neben dem Tor, wo sie nix zu suchen hatte und bekam eine Torschuss ab. Unsere Kids sind zu brav, das hat mir gestern leid getan, normal hätten sie sich wehren müssen. Aus meiner Sicht sind aber 26 Tore in 2 Punktspielen gegen Plaue, die sportliche Antwort, die die Verantwortlichen scheinbar nicht richtig deuten. In der ganzen Saison bekamen die Plauener Jungs 41 Gegentoren, davon eben 26 gegen uns. Das ist sicher nicht schön, nur bei Niederlagen die wir kassieren, hinterfragen wir zuerst die Trainer und ihre möglichen Fehler.
Nach der Auswertung des Spielvideos, was ich zur Verfügung gestellt bekam, stellt sich mir die Frage ob in Plaue zumindest bei einem Trainer das Zitat von Isaac Asimov zutrifft „Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.“

Wie gesagt ich stelle mir die Frage, wissen kann ich das nicht, vielleicht liege ich ja völlig verkehrt.

Ganz wichtig bleibt mir zu betonen, den Kindern von Plaue mache ich keinen Vorwurf, es sind die Verantwortlichen und Eltern, die hier ein fragwürdiges Vorbild bieten. Es ist auch nicht richtig von dieser einen Person auf den ganzen Verein zu schließen. Aber was soll man denn davon halten, dass weder Eltern noch Verantwortliche in Bezug auf das Auftreten dieses Trainers handeln. Und so machen sie sich in Bezug auf die Entwicklung der Kinder mitschuldig, wenn es später verwundert heisst: Tatort Kreisklasse?
Für das Trainerkollektiv:
Carsten Wedekind

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2 Kommentare
Kategorien: Allgemein, F-Junioren, Junioren

2 Kommentare

  1. Als Zuschauer und objektiver Beobachter beider Spiele der Saison 2014/2015 kann ich nach diesen Worten nun auch nicht mehr schweigen und muss die Kinder und Verantwortlichen des FSV Plaue nun einmal mit Worten unterstützen.

    Bisher hat sich keiner der Vorgenannten zu den hier gemachten Vorwürfen geäußert oder diese sogar zurück gewiesen. Nun, denke ich, ist es an der Zeit, sich gegen diese Verleumdungen zu wehren. Da auch die Ilmenauer Verantwortlichen keine Gelegenheit auslassen, um der jungen Mannschaft von Plaue das spielerische Know-How abzusprechen.

    Wie ernst es Ilmenau mit einem fairen Spiel ist, wurde u. a. in der ersten Begegnung deutlich. Es erfolgte ein schweres Foul gegen einen der Spieler des FSV, worauf hin dieser für einige Zeit nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte. Der Kommentar der Ilmenauer Eltern, wortwörtlich: „Wir sind hier nicht in der Wickelkommode“ – ist wohl auch nicht die feine Art. Auf weitere Äußerungen soll an dieser Stelle aus sportlich Gründen nicht eingegangen werden.

    Jeder Leser sollte sich auch die Spielkommentare der vorangegangenen Begegnung der Saison auf dieser Internetpräsenz auf der Zunge zergehen lassen. Man kann sich danach vorstellen, wie eingeschüchtert die Jungs des FSV Plaue in die erneute Begegnung gegangen sind. All dies zeugt meiner Meinung nach von einer großen Unsportlichkeit und gehört nicht auf solche Seiten.

    Solche verbalen Entgleisungen, wie hier beschrieben, sind eine Folge hochkochender Emotionen auch seitens der Verantwortlichen und der immer wiederkehrenden, offensichtlichen Missachtung kleinerer Vereine durch die Verantwortlichen der Germania Ilmenau, wodurch diese natürlich nicht zu entschuldigen sind. In der Spielnachbereitung wurde selbstverständlich die unbedachte Äußerungen korrigiert und ausgewertet sowie den Spielern nochmals verdeutlicht, dass die Fairness beim Spiel oberstes Gebot hat. Anzumerken sei, dass sich der Verantwortliche lediglich zu Gedanken über die Anwendung eines taktischen Fouls hinreißen ließ. Es wurden, soweit ich als Beobachter das Spiel verfolgen konnte, keine Anweisungen an die Spieler gegeben, den Gegner mit Tritten und Schlägen entgegen zu treten, wie hier behauptet wurde.

    Bisher nie erwähnt wurde die offizielle Entschuldigung der mehrfach genannten Mutter, die von einem Spieler der Germania offensichtlich absichtlich mit einem gezielten Ballschuss getroffen wurde, während sie Ihren verletzten Sohn tröstete.

    Zuschauer am 23. März 2015 um 23:33
  2. Nun muss man sich doch äußern denn wenn man liest wie sich der SV Germania hier über andere Vereine auslässt, der Verein Plaue ist nicht der einzige Verein der die sehr unsportliche und oft Märchenhafte Berichterstattung ertragen muss. Hier sollte erwähnt werden das der Trainer erst vor kurzem aus einem laufenden Spiel der Halle verwiesen worde und das sehr viele Beschwerden andere Vereine gegen den gleichen vorliegen. Also sollte hier ersteinmal der Dreck vor der eigenen Tür gekehrt werden. Ich denke es ist an der Zeit sich mit Trainern der zahlreichen Vereine, die es satt haben sich das Gebrülle und unfaire Verhalten bei den Spielen und der Berichterstattung des SV Germania zusammen zu setzen und das ganze offiziell macht und sich an die richtigen Stellen richtet. Ich wünsche allen Vereinen eine tolle Saison und Vorallem den Kids viel Spaß beim Fußball spielen!!!!

    Verein am 24. März 2015 um 10:59