Kopfball durch Felix nach einer Ecke


Achtelfinale Kreispokal F Junioren:
Wachsenburg Haarhausen gegen Germania Ilmenau: 0:2 (0:1)

Was im Nebel begann, wurde bei Sonnenschein vollendet, sprich Viertelfinaleinzug des SV Germania.
Kurz vor der Abfahrt nach Haarhausen erreichte die Trainer des SV Germania die unerwartete Hiobsbotschaft der Absage zweier Stammspieler für das heutige Achtelfinale in Haarhausen.
Mit anderen Worten, Nachnominierung war in Kürze der Zeit nicht mehr möglich. Somit mußten die beiden mitgereisten, als Wechselspieler eingeplanten G- Junioren, das Spiel über die volle Distanz bestreiten. Ilmenaus Wechselbank blieb verwaist. Die beiden „Jüngeren“ machten ihre Sache sehr gut und hatten deshalb auch eine Aktie am Pokalerfolg in der Wachsenburggemeinde. Leider gingen auch noch 2 der Stammspieler, mit noch nicht auskurierter Verletzung, sprich, nicht im Volbesitz ihrer Kräfte, in die Begegnung, so dass ein umkämpftes Spiel zu erwarten war. Haarhausen war schon vom 1. Punktspiel der Serie, das in Manebach bestritten wurde, als sehr kampf- und spielstarker, körperlich robuster Gegner bekannt, dem keine Wege zu weit waren. Der Gastgeber (aktuell Tabellendritter) konnte seine weiteren Fortschritte im Verlaufe der bisherigen Saison auch vollauf bestätigen und lieferte eine beherzte Partie gegen die favorisierte Germania ab. Die Zahl der Strafraumszenen hielt sich, bedingt durch die Abwehrstärke beider Mannschaften in Grenzen. Ilmenau erarbeitete sich jedoch viele Eckbälle, aus denen in diesem Spiel aber zu wenige direkte Torgefahr resultierte. Auf der Gegenseite hatte Janis im Germaniator einige Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Das 1. Tor wurde von Dustin sehr gut vorbereitet und von Felix mit platziertem unhaltbaren Schuss aus 10 Metern abgeschlossen. Nach einem Foul an Dustin im Strafraum, wurde Janis zum fälligen Neunmeter nach Vorne beordert. Sein, wie immer, gut getimter Schuss prallte jedoch diesmal unglücklich vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Dies ist aber nur menschlich und passiert auch Profis. Somit war die Begegnung zur Pause immer noch offen. Halbzeit 2 sah weiterhin eifrig um den Ausgleich bemühte Gastgeber, die nie aufsteckten. Als jedoch diesmal Felix von Rechts seinen Mitspieler Dustin anspielte, setzte dieser sich noch gegen 2 Gegenspieler durch und sein folgender, straffer Schuss aus 11 Metern bedeutete schließlich die Spielentscheidung. Danach dann doch noch beinahe das 3. Ilmenauer Tor, als Felix mit einem Erfolg versprechenden 12 Meter Schuss am guten Gastgeberkeeper scheiterte. Hochachtung ist dem Trainer der guten Gastgebermannschaft zu zollen, der aus disziplinarischen Gründen schon in Halbzeit 1 seinen besten Abwehrspieler aus dem Spiel nahm und zum Duschen schickte. Somit mußten seine Kameraden versuchen ihn in der Folgezeit bestmöglichst zu ersetzen. Eine Erziehungsmaßnahme, die sicher viel Überwindung gekostet hat, da sie ja eine Schwächung der eigenen Mannschaft zur Folge hatte. Germania erwartet nun im Viertelfinale eine keineswegs leichtere Aufgabe.
Ilmenau: Janis, Willi, Michel, Tristan, Moritz, Dustin, Finn, Felix

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