SV Germania Ilmenau – FSV Grün/Weiß Stadtroda 0:3 (0:0)

Der Tabellenführer Stadtroda verließ als glücklicher Sieger den Manebacher Sportplatz. Die Gastgeber kamen ihm dabei entgegen. Sie mussten ab der 24.Minute in Unterzahl spielen. Markus Amarell war innerhalb von zwei Minuten einmal zu viel hart eingestiegen und sah die Gelbrote Karte. Bis dahin hatte Germania den Gegner fest im Griff und ließ ihn nicht ins Spiel kommen. Selbst hatten sie durch Marc Fernando die Gelegenheit, in Führung zu gehen. Erst in der 35. Minute gab es den ersten Torschuss für Stadtroda, der ging daneben.

Glück­lich war auch das Führungstor der Grün-Weißen. Der Ball sprang Nils Bradsch über die Hände. Die Ilmenauer kämpften mit allen Mitteln um den Ausgleich und zwangen die Gäste in die Defensive. Zwei Konter führten zum 0:3.

Die Gastgeber übernahmen sofort die Initiative und spielten offensiv. Zwei Freistöße von Marcus Finn und Max Weigelt ausgeführt, brachten nichts ein. Daniel Döring schickte Fer­nan­do nach vorn. Allein vor Schlussmann André Stiller auftauchend, brachte der noch einen Fuß an den Ball. Bei einem Foul an Thurau ließ der Schiedsrichter Vorteil gelten. Fernando, im Ballbesitz, ließ seinen Gegenüber aussteigen, verfehlte jedoch knapp das Gästetor.

Auf der Gegenseite wurde ein Einwurf von der rechten Seite in den Ilmenauer Strafraum gebracht. Während die Germania-Abwehr den Ball verpasste, vermochte der allein Bradsch gegenüberstehende Marcus Henning die Gelegenheit nicht nutzen. Er zog den Ball am linken Pfosten vorbei. Nach Fehlabspiel von Weigelt, folgte ein Flankenball durch Sören Engmann von rechts, den Simon Fuchs volley knapp neben das Tor schoss.

Die zweite Halbzeit ging Germania erneut offensiv an. Die Gäste kamen in Ballbesitz und bedienten auf der linken Seite Simon Fuchs. Der schoss von der Strafraumgrenze ab. Der Ball setzte vor Bradsch auf und sprang in die linke Torecke zum 0:1. Die Gastgeber bemühten sich um den Ausgleich. Ein Freistoß von Weigelt ging über das Tor. Ein weiterer von Fernando ausgeführt, landete in der Gästemauer. Nach Eckball fälschte ein Gegenspieler einen Schuss von Fernando ab. Der Ball prallte zu Thurau. Dieser schoss unter Bedrängnis die Kugel über die Querlatte. Stadtroda nutze im Konterangriff die freien Räume. Fuchs erlief sich einen steil gespielten Ball und schoss ihn über den herauslaufenden Germania-Keeper zum 0:2 unter die Querlatte. Fuchs setzte wenig später auch den Schlusspunkt zum 0:3. Er hob nach Ilmenauer Fehlabspiel den Ball über Bradsch hinweg ins Germania-Tor. Die Gastgeber be­mühten sich bis zum Abpfiff um eine Resultatsverbesserung ohne Erfolg.

Germania-Trainer Kai-Uwe Baumbach: „Ich will das Ergebnis nicht schönreden. Meine Mann­schaft kämpfte bis zum Spielende um ein gutes Ergebnis. Das Spiel wäre sicher anders ver­laufen, wenn Marc Fernando eine seiner Chancen hätte nutzen können. Der Platzverweis trug das Übrige dazu bei.“

Stadtrodas Trainer Wolfgang Schakau: „Unser Sieg war etwas glücklich, letztlich aber der 3:0-Erfolg für uns verdient. Wir mussten uns erst mit den schlechten Platzverhältnissen abfin­den, dann aber wiesen wir nach, dass wir verdient Tabellenführer sind.“

Germania:       Bradsch, Amarell (24. GR), Gerhardt, S. Micheler, Wollenstetter, Fernando, Finn, Döring, Weigelt (59. M. Micheler), Gietl, Thurau (78. Schatz).

FSV GW:          Stiller, Schakau, Schutzmann, Schicker (90. Buchda), Engmann (64. Lange),Winterkorn, Raab, Henning, Fuchs, Kittner (88. Möbius), Schumacher.

Schieri:            Steffen Krech, Wernshausen

Zuschauer:     100

Tore:                0:1/0:2/0:3 Fuchs (50./76./79.)

John Schmidt

1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, Männer

1 Kommentar

  1. es ist eine jammer und nicht zu verstehen diese spiel in manebach auszuführen.der acker in manebach ist nicht mehr würdig um landesklassen-spiele dort auszuführen.das entscheiden auch nicht die spieler sondern der Trainer und die sportliche Leitung.3 verlorene punkte ( siehe tor nr. 1 gehen zu lasten dieser Entscheidung.ilmenau hat eine gut ausgebildete und fitte Mannschaft die im hammergrund den rumpelfußballern von schakau besser ausgesehen hätte und noch besser in der Tabelle wär.
    schade.da hilft auch nicht der sportliche bericht!

    shmidt erich am 2. November 2014 um 19:06