FC Saalfeld – SV Germania Ilmenau 0:1 (0:0)

Personell begründet schlossen sich der VfL 06 und der ESV Lok Saalfeld zum FC Saalfeld zusammen. Dieser Schritt bewährte sich. Das Leistungsvermögen stieg. Die Mannschaft strebt unter ihrem Trainer Matthias Liebers einen vorderen Tabellenplatz an. Eine gute Nachwuchsarbeit, sowie zwei Frauen- und eine Mädchenmannschaft beim 1. FFC Saalfeld auf Landesebene, sowie ein erneuertes Stadion runden das Bild eines erfolgrei­chen Wirkens in Sachen Fußball ab.

Die Ilmenauer Mannschaft traf an den Saalewiesen auf einen spiel- und kampfstarken Gegner, der mit dem Anpfiff selbstbewusst auftrat. Die Gäste hielten einsatzmäßig dagegen, sodass sich ein schnelles Spiel entwickelte. Zunächst waren die Angriffsaktionen des FC gefährlicher. Sie endeten jedoch in der kompromisslosen Ilmenauer Abwehr, in der Hörhold und Gerhardt im Zentrum standen, während Döring im Mittelfeld agierte. Torwart Bradsch hatte jegliche Nervosität abgelegt und war von Anbeginn an eine sichere Bank. Er wirkte souverän und zeigte bis zum Abpfiff keine Schwächen. Ein Mangel in der Anfangsphase waren einige Fehlabspiele, die die Mannschaft schwer in Tritt kommen ließ. Das änderte sich zusehends. Germania fand zu seinem Spiel. Unmittelbar nach Wiederbeginn zur zweiten Halbzeit wurde ein Angriff der Gastgeber unterbunden. Im Umkehrspiel lief Thurau allen davon und markierte den entscheidenden Treffer. Danach wirkten die Gäste dominanter und sicherten sich den vollen Erfolg.

Gleich zu Beginn war bei Ilmenau volle Konzentration gefordert. Graber schoss aber den 20Meter-Freistoß am Germania-Tor vorbei. Für die Gäste ergab sich nach einer Viertelstunde die erste Gelegenheit. Simon Michelers Distanzschuss von links strich am langen Pfosten vorbei. Danach machte Bradsch durch gutes Stellungsspiel und schnelles Reagieren zwei Großchancen der Saalfelder zunichte. Er fing den Schrägschuss von Klose, der allein ihn ansteuer­te, ab und behielt die Übersicht, als Smirat nach Zuspiel von Schlögel ihm frei gegenüberstand. Nun wurde das Angriffsspiel der Ilmenauer lebendiger. Fernando startete einen Alleingang über die linke Seite, setzte aber den Ball knapp neben das Tor. Kurz vor der Halbzeitpause konnten Graber und Müller zwei Freistöße nicht verwerten.

Der Anstoß zur zweiten Halbzeit war durch die Gastgeber gerade erfolgt, da fing Döring einen ihrer Bälle ab und spielte steil nach vorn. Naumoff patzte. Thurau schnappte sich den Ball, war nicht mehr einzuholen und überwand FC Keeper Jockiel zum 0:1.

Danach verloren die Gastgeber ihre Linie. Ihr Spiel war nur noch Stückwerk. Einige Freistöße, die der Unparteiische sehr einseitig verhängte, endeten bei der Germania-Abwehr bzw. ih­rem Schlussmann. Germania konterte. Fernando wurde gefoult. Den folgenden Freistoß setzte er selbst über das Saalfelder Tor. Die Schlussoffensive der Gastgeber wurde über­hastet geführt und auch die fünfminütige Nachspielzeit brachte die Gäste nicht in Schwierig­keiten.  Kai-Uwe Baumbach äußerte sich zufrieden:“ Saalfeld war ein schwerer Gegner. Wir hatten zunächst große Schwierigkeiten, um ins Spiel zu kommen. Nach dem schnellen Füh­rungstor kurz nach Wiederbeginn lief es bei uns besser. Wir haben jedoch unsere Chancen nicht erfolgreich abgeschlossen. Die Gastgeber waren bis zum Abpfiff gefährlich.“

FC Saalfeld:     Jockiel, Naumoff, Dörfler, Schlögel, Smirat, Klose (61. Deike), Müller, Brehm, Graber (51. Erdmann), Rudolph, Neumann (78.  Stake).

Germania:      Bradsch, Schatz, Hörhold, Gerhardt, S. Micheler, Fernando, Döring, M. Micheler,Gietl (46. Wolfenstetter), Amarell (89. Rausch), Thurau (66. Ibrahim).

Schieri:            Patrick Hofmann, Großneuhausen

Zuschauer:      190

Tor:                 Christopher Thurau (47.)

 

18.10.2014  John Schmidt

 

 

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