SV Jena-Zwätzen – SV Germania Ilmenau 1:1 (0:0)

Germania war sich dessen bewusst, dass in Jena eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft warten würde. Zwätzen hatte sich bisher gut geschlagen und sich mit 23 erzielten Toren im Vor­derfeld der Tabelle platziert. So standen auf eigenem Platz hohe Siege gegen Unterwel­lenborn und Weimar II, sowie in Camburg und Lobenstein zu Buche. Die Ilmenauer dagegen konnten bisher auf keinen Auswärtssieg verweisen. Auch dieses Mal kamen die Gäste zu Beginn des Spieles schwer in Tritt und mussten sich zunächst der Angriffe der Zwätzener erwehren. Diese bedienten sich einer einfachen Spielweise. Sie schlugen aus dem Rückraum die Bälle hoch in Richtung Ilmenauer Strafraum und brachten die Gäste in Schwierigkeiten. Bei denen häuften sich Stellungs- und Abspielfehler. Es war ihrem Torhüter Nils Bradsch zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Nach zwanzig Minuten hatte man das Spiel im Griff und nach Wiederbeginn zur zweiten Halbzeit kam Germania immer besser zum Zuge. Den 0:1- Rück­stand, der durch einen krassen Deckungsfehler zustande gekommen war, steckte die Mann­schaft weg. Die verbleibenden 30 Minuten gingen klar an sie. Nach mehreren Möglich­keiten gelang kurz vor Spielende Philipp Gietl der verdiente Ausgleich.

Die zu Beginn in der Ilmenauer Abwehr herrschende Unsicherheit führte zu Freistößen, die den Gastgebern nichts einbrachten. Rodrigues Noguiera und Philipp Meudtner vergaben die Gelegenheiten. Als Peter Mill allein auf den Germania-Keeper zulief, klärte Bradsch im zwei­ten Nachfassen. Marc Fernando, der während des gesamten Spieles weite Wege ging, starte­te über die linke Seite einen Alleingang, setzte aber der Ball knapp neben den linken Pfosten ins Aus. Christopher Thurau, rechts geschickt, legte sich den Ball zu weit vor und konnte gestoppt werden. Nach weiteren Möglichkeiten für die Gastgeber durch Noguiera und Meudt­ner, die Bradsch auf dem Posten sahen, wurden torlos die Seiten gewechselt.

Die Ilmenauer wurden offensiver, zwangen Zwätzen in die Abwehr, waren aber vor Konter­angriffen nicht gefeit. Nachdem Noguiera und Nico Czimmeringhs ihre Möglichkeiten verga­ben, blieb Ersterer an der Mittelinie unbewacht, lief über rechts in den Germania-Strafraum und traf in den langen Winkel zur 1:0-Führung der Gastgeber. Danach dominierten die Gäste das Spiel. Die Chancen häuften sich. Simon Michelers Kopfball bereitete Torwart Ron Thaler Mü­he. Thurau brachte im Alleingang den Ball nicht an Thaler vorbei. Fernando spielte sich durch den Strafraum, legte Max Weigelt vor, doch der jagte aus Nahdistanz die Kugel übers Tor. Fernando drang von rechts in den Strafraum ein und legte den Ball quer auf Gietl. Der setzte den Ball aus nächster Nähe in die linke Torecke zum 1:1-Ausgleich. In der verbleiben­den Zeit, einschließlich der vierminütigen Verlängerung schenkten sich die Mannschaften nichts und wollten den Sieg. Den hatte Fernando auf den Füßen. Nach einem weiteren Allein­gang fehlte im am Ende die Kraft für den erfolgreichen Abschluss.

Germania Trainer Kai-Uwe Baumbach lobte seine Mannschaft:“Aufgrund der in der zweiten Halbzeit gezeigten Leistung haben wir uns den Punktgewinn gegen einen robusten und ein­satzstarken Gegner verdient. Wir kamen in den Anfangsminuten nicht in die Gänge und erlaubten uns Fehler. Zum Schluss hin fehlte uns das Quäntchen Glück zum Sieg.“

SV Jena-Zwätzen:       Thaler, Meudtner, Figuth, Noguiera (82. Chris Czimmerings), Nico Czimmerings (73. Stubenrauch), Hentrich, Gleitsmann, Mill, Burghardt, Cevin Czimmerings, Wolter.

SV Germania:               Bradsch, Schatz (46. Finn), Wolfenstetter, Hörhold, S. Micheler, Fernando, Döring, Weigelt, Amarell, Thurau (77. Rausch), Gietl.

Schieri:            Mirko Geidel, Gera

Zuschauer:      100

Tore:               1:0 Noguiera (58.), 1:1 Gietl (87.)

 

3.10.2014  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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  1. die landesklasse ost Thüringen spielt den härteren fußball und sind ausgebildeter als die südstaffel durch das höherklassige Umfeld.daran mussen wir arbeiten und entsprechend agieren.kai uwe baumbach wird die richtigen schritte tun.umfeld stimmt!
    es ist eine Freude wie sich der stadionbau im hammergrund entwickelt.der spielerkader ist gut.freue mih auf die nächsten Begegnungen.auch ein lob an die Stadt Ilmenau für die gute platzarbeit in manebach-und Ilmenau.

    shmidt erich am 4. Oktober 2014 um 15:18