SV Germania Ilmenau – 1. FC Greiz 1:0 (0:0)

Der SV Germania Ilmenau bot gegen den bisherigen Tabellenvierten eine überzeugende Leis­tung.  Er bestimmte durchgehend das Spielgeschehen und ließ während der gesamten Spiel­zeit dem Gegner nur eine echte Torchance. Torwart Nils Bradsch wurde kaum einmal gefor­dert. Treffend äußerte der Greizer Trainer Olaf Dies­telmeier nach dem Abpfiff: „Meine Mann­schaft hat mich maßlos enttäuscht.“ Die Gäste standen massiert in der Abwehr und verengten die Räume. Die Ilmenauer spielten mehrfach über die Außenpositionen. Dabei fiel vor allem Markus Amarell durch eine hohe Laufbereitschaft auf. Innen fehlte letztlich der erfolgreiche Abschluss, sodass es einer energischen Aktion von Daniel Döring bedurfte, um den entscheidenden Treffer zu erzielen. Das Eckenverhältnis betrug 9:0. Der Gesamteindruck eines überwiegend fairen Spieles wurde durch zwei Feldverweise getrübt.

Die Gastgeber gingen sofort in die Offensive. Zwei Eckbälle von links wurden zu kurz abge­wehrt, wurden aber nicht verwertet. Amarell kam über die rechte Seite. Sein Flankenball wurde von Weigelt knapp verpasst. Es folgten weitere Angriffsaktionen, die nichts ein­brachten. Nach einer halben Stunde verzeichneten die Gäste ihre einzige Gelegenheit. Gneupel lief über die linke Seite Bradsch entgegen, zog aber den Ball am langen Pfosten vorbei ins Aus. Dann bediente Schatz Gietl. Der brachte den Ball nicht am Gästekeeper Dix vorbei.

Nach Wiederbeginn verstärkte Germania den Druck auf das Greizer Tor. Döring erkämpfte sich den Ball und drang in den Strafraum ein. Nach Pressschlag mit einem Gegner sprang der Ball in Richtung Tor und in die linke Torecke zum 1:0. Die Gastgeber setzten sich in der Hälfte der Greizer fest. Als Amarell über rechts in den Strafraum eindrang und vordem gefoult wur­de, unterbrach unglücklicherweise der Unparteiische das Spiel und entschied auf Frei­stoß. Vor dem Tor standen Fernando und Thurau frei. Czerwenka sah die Rote Karte, nach­dem er Amarell von hinten in die Beine geschlagen hatte. Gerhardt ließ sich nach einem Foul und einer Beleidigung zu einem Revanchefoul hinreißen und wurde auf Hinweis des Assis­ten­ten vom Referee ebenfalls des Platzes verwiesen.

Germanias Trainer Kai-Uwe Baumbach äußerte am Spielende: „Meine Mannschaft hat eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Greizer wollten als Tabellenvierter nicht verlieren, waren aber chancenlos. Wir haben hochverdient gewonnen. Ärgerlich ist der Platzverweis für Christoph Gerhardt. Er wird uns fehlen.“

Germania:       Bradsch, Schatz, Hörhold, Gerhardt (89. RK), S.Micheler, Fernando, Weigelt (63. Thurau), Döring, Amarell, Gietl (90. Rausch), Ibrahim (82. Brömel).

1. FC Greiz:     Dix, Nitschke, Milde, Gneupel, Schimmel (80. Sagan), Schiller, Lott (65. Bauch) Klatt, Thomas, Lauber, Czerwenka (78. RK).

Schieri:            Martin Ansorg, Haina

Zuschauer:      90

Tor:                 Döring (51.)

 

28.9.2014  John Schmidt

 

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