Thüringen-Pokal  Ausscheidungsrunde Saison 2014/15

FSV Großbreitenbach/Altenfeld – SV Germania Ilmenau  1:5 n.V. (1:1/1:1)

Der in die Kreisoberliga aufgestiegene Gastgeber war gegen die Ilmenauer Landesklassen­ver­tretung taktisch gut eingestellt. Er massierte die Abwehr und verengte die Räume vor seinem Strafraum. Marco Berkes, im Zentrum stehend, hatte seine Nebenleute gut organisiert. Im Spiel nach vorn setzte der FSV auf vereinzelte Konter. Da machte besonders Thomas Langguth auf sich aufmerksam, der einige Nadelstiche setzte und auch nach der Ilmenauer Füh­rung den Ausgleich erzielte. Er stand auch in der zweiten Halbzeit, bedrängt von Michael Wolfenstetter im Alleingang Germanias Torwart Sebastian Bulla gegenüber. Der konnte aber dessen scharf geschossenen Ball über die Querlatte lenken. Das sollte es aber gewesen sein. Die Gäste bestimmten durchgängig das Spiel, kamen zu Chancen, ohne sie nutzen zu können. Marc Fernando allein traf viermal an den Balken bzw. Pfosten und hatte mit einer tollen Aktion das 0:1 erzielt. Er spielte sich von links zur Grundlinie durch und schlenzte den Ball in den langen Torwinkel. Dann war Langguth auf der rechten Seiote in die Gasse geschickt worden, kam vor Bulla frei zum Schuss und traf zum 1:1 in die linke Torecke.

In der zweiten Halbzeit verstärkte sich der Druck auf das FSV-Tor.  Mehrfach konnte sich Keeper Felix Uthe auszeichnen. Er verletzte sich und musste durch Thomas Poidinger ersetzt werden. Die Gastgeber retteten sich in die Verlängerung, waren dann aber mit ihren Kräften am Ende. Die Gäste nutzten jetzt ihre Chancen resolut. Nach einem schnellen Angriffszug über links, spielte „Jimmy“ Ibrahim auf Philipp Skotnicki, der den Ball ins leere Tor zum 1:2 schoss. Derselbe erhöhte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in die rechte Ecke auf 1:3. Manuel Micheler traf aus der gleichen Distanz zum 1:4 in die gleiche Ecke. Den Schluss­punkt setzte Niklas Rausch in der letzten Minute zum 1:5. Nach Eckball war er im Nachschuss erfolgreich. Der Sieg der Gäste, wenn auch in der Verlängerung erzielt, war auch in dieser Höhe verdient. Marc Fernando verdiente sich beste Noten. Am 16. August erwartet Germa­nia Ilmenau in der Hauptrunde des Thüringer Pokals den Oberligisten SV Schott Jena auf dem Manebacher Sportplatz.

FSV G/A:          Uthe (85. Poidinger), Krannich (73. Harwarth), Günsche (95. Bühl), Berkes, Döring, Gruhn, G. Betz, Eichhorn, Schakat, B. Betz, Langguth.

SV Germania: Bulla, Amarell, Beninca (36. M. Micheler), Wolfenstetter, Gerhardt, S. Micheler, Thurau (73. Sievers), Fernando, Rausch, Skotnicki, Ibrahim.

Schieri:            Konrad Götze, Rudisleben

Zuschauer:      165

Tore:               0:1 Fernando (29.), 1:1 Langguth (39.), 1:2/1:3 Skotnicki (99./107.), 1:4 M. Mi­cheler (116.), 1:5 Rausch (120.).

 

26.7.2014   John Schmidt

 

1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, Männer

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  1. Aus meiner Sicht war der Sieg der Ilmenauer zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Einzig die Chancenverwertung der Ilmenauer hätte deutlich besser ausfallen müssen und reicht noch nicht um in der Landesklasse Ost zu bestehen. Gefahr ging lediglich von den Außenpositionen aus, die sich in der zweiten Hälfte leider nicht mehr ausreichend am Offensivspiel beteiligten und damit die Ursache einer torlosen zweiten Hälte waren. Die Tore der Ilmenauer fielen nach Wiedererwachen der linken Außenposition.

    Hans am 28. Juli 2014 um 22:20