Testspiel

SG 1. Suhler SV – SV Germania Ilmenau 1:4 (1:0)

Die Ilmenauer Mannschaft geht mit besseren Voraussetzungen als zuletzt in das kommende Spieljahr. Die personelle Decke ist größer. Der Verein hat wieder eine zweite Mann­schaft im Spielbetrieb. Die kurze Vorbereitungszeit verlief bisher unter guter Beteiligung und Trainer Kai-Uwe Baumbach hat mehrere Optionen für die zukünftige taktische Ausrichtung seiner Mannschaft parat. Das schließt nicht aus, dass an einigen Schwachpunkten, wie auch in Suhl augenscheinlich geworden, weiter gearbeitet werden muss. Das betrifft u. a. die Ball­sicherheit, das Zusammenspiel und die Chancenverwertung.  So überzeugte zwar vor der Halbzeitpause der offensive taktische Zuschnitt der Spielanlage Germanias vorwiegend über die Außenpositionen. Die Verwertung der herausgespielten Möglichkeiten war unzurei­chend. Das änderte sich nach Wiederbeginn. Konnten die Gastgeber davor halbwegs spiele­risch Paroli bieten, wurde die Ilmenauer Überlegenheit deutlicher und es gelangen gut heraus­gespielte Tore.

Die Gäste begannen das Spiel offensiv, spielten betont schnell über die Außenpositionen und geizten nicht mit Eingaben vor das Tor. Hier kam die Schnelligkeit von Niklas Rausch und Marc Fernando zum Tragen. Die Bälle fanden vor dem Suhler Tor keine Abnehmer und Keeper Andreas Richter wurde kaum einmal ernsthaft geprüft. Die Suhler kamen nach 20 Minuten erstmalig vor das Germaniator und gleich zur Führung. Philipp Eckstein blieb auf der rechten Seite unbewacht und flankte nach innen.  Paul Eckstein konnte unbedrängt aus Nahdistanz den Ball in die rechte Torecke zum 1:0 köpfen. Das beflügelte die Gastgeber und sie erreichten im Feldspiel Ausgeglichenheit. Zu Chancen kamen sie nicht. Die Ilmenauer Abwehr stand gut. Die Gelegenheiten lagen auf der Gegenseite. Zwei von Marcus Finn aus­geführte Freistöße kamen zu schwach. Zweimal verpasste Philipp Skotnicki nahe dem Suhler Tor zugespielte Bälle.

Landete kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ein von Marc Fernando getretener Freistoß noch in der Abwehrmauer, führte der folgende Angriff zum Ausgleich. Ein aus der eigenen Hälfte schnell ausgeführter Freistoß wurde auf Manuel Micheler weitergeleitet. Der hob den Ball über Richter zum 1:1 ins Tor. Nachdem Christopher Thurau volley einen Ball von der rechten Seite knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus gesetzt hatte, war er wenig später von der anderen Seite erfolgreich. Sein Schrägschuss landet zum 1:2 im rechten Eck.

Skotnicki lief seinem Gegenspieler davon, umspielte Torwart Richter und wurde festgehal­ten. Fernando verwandelte den fälligen Strafstoß flach in die rechte Torecke zum 1:3.

Germanias Angriffsspiel hielt an. Markus Amarell, Fabian Gustin und Manuel Micheler ließen weitere Möglichkeiten aus, ehe Skotnicki völlig freigespielt mit einem Schuss in die rechte Ecke den 1:4-Endstand markierte. Für Suhl ergab sich in der Schlussminute noch eine Gele­gen­­heit durch einen Freistoß, den Lukas Mosert verschoss.

Trainer Baumbach schlussfolgerte: „Unsere offensive Aufstellung ist aufgegangen. Der Einsatz stimmte. Wir sind weiter vorangekommen.“

SG  Suhler SV: Richter, M. Volkmar, Herzog (46. R. Volkmar), Braun (46. Hertel), Mül­ler, Reinecker, P. Eckstein, Wohlfahrt, Greiner, Ph. Eckstein (46. Zim­mermann), Pilz.

Germania:       Bradsch, Amarell, Wolfenstetter, Gerhardt, S. Micheler, Finn (76. Gustin), Fer­nan­do, Rausch, Thurau, Skotnicki, Ibrahim (46. M. Micheler).

Schieri:            Christopher Wittler, Suhl

Zuschauer:      30

Tore:               1:0 Paul Eckstein (22.), 1:1 M. Micheler (53.), 1:2 Thurau (64.), 1:3 Fernando (67. Strafstoß), 1:4 Skotnicki (86.).

 

24.7.2014  John Schmidt

1 Kommentar
Kategorien: Allgemein, Männer

1 Kommentar

  1. Unzutreffende, schlechte Berichterstattung.

    Hans am 26. Juli 2014 um 18:46