Testspiel

SV Eintracht Eisenberg – SV Germania Ilmenau 1:1 (1:0)

Der Meister der Staffel Ost der Landesklasse und Aufsteiger zur Verbandsliga wollte sich be­weisen und den Nachweis seiner Ligatauglichkeit erbringen. Er begann auf einem unebenen und erneuerungsbedürftigen Rasenplatz offensiv und lautstark. Die Gäste wurden zunächst in eine Defensivposition gedrängt aus der sie sich nur vereinzelt lösen konnten. Die Angriffs­ak­tionen der Eintracht brachten aber nichts ein. Lediglich einmal musste Nils Bradsch in höch­ster Not gegen den freistehenden Marius Mücke klären. Der Ilmenauer Schlussmann wehrte den Schuss aus Nahdistanz mit dem Fuß ab. Nach einer Viertelstunde hatte Germa­nia zu seinem Spiel gefunden und wurde offensiver. Einen schöner Angriffszug, den Philipp Hörhold einleitete, schloss Jimmy Ibrahim mit einem Schrägschuss ab, der den Eintracht Keeper Christian Kolinowski voll forderte.  Als Julian Schömig bei seiner Abwehraktion an Mücke hängen blieb, nutzte der seine Chance und hob den Ball über Bradsch hinweg zum 1:0 ins Tor. Das Spiel wurde ausgeglichen. Zweimal setzte sich Ibrahim auf der rechten Seite durch und passte den Ball auf Marc Fernando. Zuerst schoss der Heimkehrer nach Ilmenau den Ball von der Strafraumgrenze knapp neben den linken Pfosten ins Aus. Dann kanonierte er die Kugel, die ihm über Marcus Finn erreichte, aus guter Position über die Querlatte.

Die zweite Halbzeit begann mit einem schönen Angriffszug über Ibrahim zu Christopher Thurau, der aber im Abseits stand. Finn spielte Thurau den Ball zu. Der kam im Strafraum nicht zum Abschluss. Das Bein eines Gegners stand im Weg. Die Hoheit ging im Mittelfeld an die Gäste über. Eisenberg verlegte sich auf Konterangriffe, die einen gefährlichen Zuschnitt hatten, aber die Ilmenauer Abwehr auf dem Posten sah. Thorben Schatz, schlug aus dem Rückraum einen Diagonalpass auf Philipp Skotnicki. Der startete links durch und erzielte mit einem Schuss in die lange Ecke den 1:1-Ausgleich.  Die drückende Hitze hatte ihr Tribut gefordert. Die Gastgeber konnten nur noch reagieren. Germania stand vor dem Sieg. Eine Kombination über Finn zu Skotnicki, sah diesen frei vor dem Eintracht-Tor stehen.  Sein Abschluss führte aber nur zur Ecke. Das Remis war für die Gäste hoch verdient. Trainer Kai-Uwe Baumbach fand positive Worte: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Der Gegner profitierte von unseren eigenen Fehlern. Zum Spielende hin hatten wir die Torgelegenheiten zum Sieg. Wir sind auf einem guten Weg.“

Eintracht:        Kalinowski, Schenk (46. Meißner), Brack, Neumann, Göldner, Müller, Gäbler, Mücke, Berger, Uhl, Böhme.

Germania:       Bradsch, Schömig (46. Gustin), S. Micheler, Hörhold, Gerhardt, Schatz,Thurau (46. Rausch) Finn, Wolfenstetter, Fernando, Ibrahim (46. Skotnicki).

Schieri:            Christopher Jänike, Jena

Zuschauer:      30

Tore:               1:0 Mücke (27.), 1:1 Skotnicki (80.)

 

20.7.2014  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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