Im Spiel gegen Mühlhausen war die SG nach optimalem Start mit schneller 1:0 Führung, herausgeschossen durch Kapitän Felix Höhne, plötzlich völlig von der Rolle. Die spielstarken Mühlhäuser besiegten die SG schließlich verdient, aber unter Wert geschlagen, klar mit 5:1. Es war deshalb schwer, im, für Platz 2, wichtigen letzten Gruppenspiel, die Jungens wieder moralisch in die Erfolgsspur zurück zu bringen. In einem stark umkämpften letzten Gruppenspiel gegen Rudolstadt II sorgte, wiederum mit energischem Einsatz und Willensstärke, Felix für den knappen, aber verdienten Sieg der SG Ilmenau-Unterpörlitz. Schon am Ende der Vorrundenspiele, die sich über einen Zeitraum von 4 Stunden erstreckten, waren bei vielen Teams Konzentrations- und Konditionsprobleme unübersehbar.
Mit Mobilisation der letzten Kraftreserven kam die SG im Viertelfinale gegen den 3. der A Gruppe, VfL 06 Saalfeld wieder zu einem ungefährdeten Erfolg, der in der Höhe von 5:0 vorher nicht zu erwarten war.
Im Halbfinale kam es zur Begegnung mit dem klaren Turnierfavoriten, der spielstarken, sehr gleichmäßig besetzten und turniererfahrenen 1. Mannschaft von Rudolstadt. Das Ilmenauer Trainerteam beorderte in diesem Spiel den Abwehrrecken der SG Ilmenau, Jannis Schrumpf in den Angriff und den körperlich kleinen Anton dafür in die Abwehr. Dieses Konzept zeitigte aber leider nicht den erhofften Effekt, den nötigen Druck auf die Gastgeber auszuüben. Es gelang nicht Rudolstadt I ernsthaft in Gefahr zu bringen. Lediglich Felix konnte mit einigen technisch gekonnten Einzelaktionen zeitweise die Rudolstädter Abwehr in Verlegenheit bringen. Ein Torerfolg bieb ihm aber versagt.
Im spannenden Spiel um Platz 3 traf die SG schließlich auf die Jungens aus Gräfenthal. Noch einmal konnten sich die Ilmenauer zu einer Energieleistung aufschwingen und diese Begegnung mit 2:1 für sich entscheiden.
Der Favorit Rudolstadt I traf im Finale gegen Mühlhausen auf die erwartet harte Gegenwehr. Schließlich waren die Rudolstädter Jungens clever genug, den Turniererfolg einzufahren. Die Mühlhäuser Übungsleiter haderten dabei nach dem Schlußpfiff ein wenig über die, zweifelsohne eine Vorentscheidung bedeutende 9 Meter Entscheidung gegen ihre Jungens.

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