SV Germania Ilmenau – SV Falke Sachsenbrunn 3:0 (0:0)

Mit diesem Sieg, der nach der Halbzeitpause sichergestellt wurde, entledigte sich Germania Ilmenau aller Abstiegssorgen. Das Hinspiel hatten die Ilme­nauer mit 5:2 für sich entschieden. Die Gäste, die in den letzten Spielen erfolglos gewesen waren, stellten sich auf dem Sport­platz in Manebach besser als erwartet vor. Sie spielten einsatzstark, kompakt und diszipli­niert, ließen in der ersten Halbzeit den Ilmenauer Angreifern nur wenige Gelegenhei­ten und konterten einige Male gefährlich. Nach dem Seitenwechsel brachten die Trainer mit Moha­med Ibrahim und Philipp Skotnicki zwei schnelle Stürmer ins Spiel, die den nötigen Schwung nach vorn brachten. Es fielen die erforderlichen Tore. In der Schlussminute gab es für Sach­sen­brunn die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Torwart Nils Bradsch wehrte den Strafstoß ab.

Germania versuchte, zu einem frühen Treffer zu kommen. Nach einem schönen Angriffszug, der über Markus Finn zu Philipp Gietl lief, schoss der den Ball aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbei. Die Gäste versteckten sich nicht und konterten. Den Flachschuss von Christian Schwabbacher wehrte der Ilmenauer Schlussmann mit dem Fuß ab. Zwei folgende Eckbälle brachten ihnen nichts ein. Auf der Gegenseite taten sich die Gastgeber schwer, aus den wenigen gegebenen Chancen Nutzen zu schlagen. Als Gästekeeper Raiko Mittenzwei das Tor zu weit verlassen hatte, zögerte Daniel Döring mit dem Abschluss zu lange, den Ball dort unterzubringen. Gietls zweiter Versuch landete ebenfalls im Aus.

Die zweite Halbzeit sah die Gastgeber zügiger nach vorn operieren. Ibrahim und Skotnicki brachten den notwendigen Schwung mit. Die gegnerische Abwehr wurde über die Außenpo­sitionen mehrfach überlaufen und zeigte Schwächen. Zunächst verhinderte Bradsch mit einer sehenswerten Parade bei einem Schuss von André Löbel einen Rückstand seiner Ger­mania-Mannschaft. Danach stellten die Gastgeber innerhalb von zehn Minuten den Sieg sicher. Simon Micheler schloss eine Angriffsaktion, die über Ibrahim und Skotnicki über die linke Seite schnell vorgetragen wurde, mit einem Schuss in die linke Torecke zum 1:0 ab. Dörings Flankenball setzte Ibrahim mit dem Kopf zum 2:0 über die Torlinie. Skotnicki erlief sich einen Steilpass und markierte mit einem Flachschuss in die rechte Torecke das 3:0. Schömigs 30Meterknaller wurde vom linken Pfosten aufgehalten. In den Schlussminuten meldeten sich noch einmal die Gäste. Löbel erkämpfte sich in Tornähe den Ball und traf von rechts an das Lattenkreuz. Martin Lehmann war durchgestartet und von Bradsch regelwidrig gestoppt worden. Den fälligen Strafstoß, den Löbel ausführte, hielt Bradsch.

Trainer Wieland Kühn sah man die Freude an, dass nach einer schwierig verlaufenen Saison vorzeitig der Klassenerhalt gesichert werden konnte: Meine Mannschaft zeigte anfänglich Ner­­ven. Sie hatte Angst, gegen einen Gegner in Rückstand zu geraten, der diszipliniert auf­trat und die Räume verengte. Dazu vergaben wir zu Beginn einige Gelegenheiten. Mit dem Spielerwechsel kam mehr Angriffswucht in unser Spiel. Wir gewannen die Zweikämpfe und kamen verdientermaßen zu den Toren.“

Germania:       Bradsch, Schneider, Beninca, Gerhardt, Schömig, Wolfenstetter (84. Amarell), Döring, Finn, Gietl (46. Skotnicki), M. Micheler (46. Ibrahim), S. Micheler.

SV Falke:         Mittenzwei, Glauner (68. Kirchner), Angermann, Köhler, Schwabbacher, Lö­bel, Hörnlein, Lehmann, Göhring, Jonscher, Grimmer.

Schieri:            Etienne Ludwig, Sondershausen

Zuschauer: 70

Tore:               1:0 Simon Micheler (55.), 2:0 Ibrahim, (62.), 3:0 Skotnicki (65.).

John Schmidt

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