Verbandsliga – D-Junioren

SG SV Germania Ilmenau – SG FSV Rauenstein 3:5 (1:3)

Die Spielgemeinschaft Rauenstein, die von Rauenstein, Sonneberg und Steinach gebildet wird, stellte sich im Hammergrund in guter Verfassung vor und gewann das Spiel verdient. Das Hinspiel in Sonneberg hatten die Fritz Frank-Schützlinge mit dem gleichen Ergebnis für sich entschieden. Dieses Mal lief bei ihnen nur wenig zusammen. Anders zeigten sich die Gäste, die mit einigen gelungen Spielzügen aufwarteten und diese auch zu Toren nutzten. Germania ging durch Ben Hellmuth nach einem Alleingang in Führung.Postwendend erfolgte der Ausgleich. Jago Heublein staubte zum 1:1-Ausgleich ab und überwand wenig später den Ilmenauer Schlussmann J. Henneberg mit einem Aufsetzerball zum 1:2. Die Gäste bestimm­ten weiter das Spielgeschehen. Nico Leipold-Büttner verlängerte einen Freistoßball mit dem Kopf zum 1:3 ins Germania-Tor. Marlon Bröhmel und Ben Hellmuth hatten die Gelegenhei­ten das Ergebnis zu korrigieren. Sie wurden ausgelassen. Nach Wiederbeginn gelang Leipold- Bütt­ner mit Kopfball das 1:4. Unmittelbar darauf wude er wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen. Die Schlussminuten hatten es noch einmal in sich. Nachdem Erik Pe­ter­hän­sel noch mit einem Freistoß am Gästeschlussmann Eichhorn-Nelson gescheitert war, staubte er in der Nachspielzeit zum 2:4 ab. Jago Heublein erhöhte mit seinem dritten Treffer im Alleingang auf 2:5. Bröhmel köpfte einen vom Torwart zu kurz abgewehrten Ball zu 3:5-Endstand über die Torlinie.

Das Spiel verdient noch eine Nachbemerkung. Der Schiedsrichter traf einige Entscheidungen,  die nicht immer die Zustimmung der eng um das Spielfeld postierten Zuschauer fanden. In welcher Art und Weise sich aber einige Eltern und weitere Personen äußerten, ließ jeglichen Anstand vermissen. Wie sich das auf dem Platz auf die jugendlichen Spieler auswirkt, zeigt unter anderem der berechtigte Platz­verweis. Der betreffende Spieler zeigte unter dem Ein­druck der von außen erzeug­ten Stimmung dem Schiedsrichter den sogenannten Stinke­finger, um dann weinend das Feld zu räu­men. Es nutzt nichts, wenn die betreffenden Personen sich gegen­seitig die Schuld zuweisen. Leidtragende sind letztlich die Spieler.

SG Germania:  Henneberg, Korn, Schneider, Peterhänsel, Leonie Evers, Bröhmel, Hellmuth,  Adam – Bauer.

Rauenstein:    Eichhorn-Nelson, Zinck, Meyer, Winter, Donath, Heublein, Leipold-Schmend, Leipold-Büttner – Matthäi, Sollmann.

Schieri:            Marcus Zajac, Schmiedefeld

Zuschauer:      30

Tore:               1:0 Hellmuth (3.), 1:1/1:2 Heublein (6./8.), 1:3/1:4 Leipold-Büttner (27./43.), 2:4 Peterhänsel (60+2), 2:5 Heublein (60+3), 3:5 Bröhmel (60+4).

 

John Schmidt

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