SG RSV Fortuna Kaltennordheim – SV Germania Ilmenau 2:0 (1:0)

Germanias Trainer Wieland Kühn war nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Ohne Ausnahme erreichten meine Jungen nicht die Leistung der vorausg­e­gangenen Spiele. Sie fanden nicht die nötige Ruhe und blieben unkonzentriert.“

Ilmenau musste die ersten Minuten die Initiative den den Gastgebern überlassen und geriet früh­zeitig in Rückstand. Später konnten die Gäste das spielerische Gleichgewicht herstellen und die zweite Halbzeit überlegen gestalten. Die Chancen. die sie erarbeiteten, wurden aber ver­geben. Die Heimmannschaft kam durch ein weiteres Ilmenauer Fehlabspiel zum 2:0. Der Endspurt Germanias brachte keine Resultatsverbesserung.

Die Gastgeber begannen stürmisch und Germania hatte Mühe deren Angriffe abzuwehren. Ihr Mannschaftskapitän Kai Kerschner versuchte es aus der Distanz. Sein aus nahezu 30 Me­tern abgeschossener Ball überraschte Germania-Keeper Nils Bradsch und schlug im rechten Torwinkel zum 1:0 ein. Erst nach einer viertel Stunde fanden die Gäste zu eigenen Angriffs­aktionen. Thorben Schatz bediente Philipp Gietl. Der legte sich den Ball zu weit vor und Tor­wart Steven Zipperer konnte klären. Nach einer mustergültigen Kombination wurde Chri­stoph Gerhardt, der sich aus der eigenen Abwehr gelöst hatte, freigespielt. Er scheiterte, allein vor Zipperer auftauchend, an diesem. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff führte Simon Micheler von der linken Seite einen Eckball aus, der innen knapp vor der Torlinie Freund und Feind passierte.

Die zweite Halbzeit gestalteten die Gäste überlegen. Das Spiel wurde in die Hälfte des Rhöner Sportvereins verlagert. Nennenswerte Chancen wurden kaum herausgespielt. Für mehr Aufregung sorgten die Ilmenauer Hinterleute. Ein weiter Flugball sprang über Bradsch hinweg, tangierte den linken Außenpfosten und der Unparteiische entschied auf Eckball, obwohl kein Ilmenauer Spieler das Streitobjekt berührt hatte. Die Ecke brachte für die Gast­geber nichts ein. Die Gäste führten einen Einwurf in der eigenen Hälfte aus. Der Ball wurde vom Gegner erkämpft und vor das Germaniator gespielt. Thomas Markert stand frei vor dem Ilmenauer Schlussmann und hatte keine Mühe, das 2:0 zu erzielen.

Die verbleibenden Minute versuchten die Gäste alles, um noch eine Resultatsverbesserung zu erreichen. Diese gelang jedoch nicht. Der Spieltag wollte es, dass die Mannschaften, die am Tabellenende platziert sind, alle für Germania spielten und die Mannschaft am kommen­den Sonnabend in Manebach das Spiel gegen Sachsenbrunn in aller Ruhe angehen kann, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

RSV Fortuna:   Zipperer, Fuß, Wolf, Markert, Dittmar (74. Wagner), Kerschner, Steimetz, Dreß­ler, Hartmann, Wilhelm (89. Salzmann), Leutbecher (84. Bönewitz).

SV Germania:  Bradsch, Amarell (46. M. Micheler), Gerhardt, Beninca, Schömig, Wolfenstet­ter, Gietl, Finn (62. Skotnicki), Schatz, S. Micheler, Ibrahim.

Schieri:            Lukas Riedel, Zella-Mehlis

Zuschauer:      100

Tore:               1:0 Kerschner (8.), 2:0 Markert (77.)

 

John Schmidt

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