Am 24. Mai dieses Jahr jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem die BSG Empor Ilmenau die Fußball-Meisterschaft des Bezirkes Suhl in die Stadt holte. Ihr sollten in den folgenden Jah­ren durch die BSG Chemie IW Ilmenau noch weitere Titel folgen, die mit dem Aufstieg zur DDR-Liga verbunden waren. Damals wurde die Bezirksmeis­ter­schaft in zwei Staffeln der Be­zirksliga ausgespielt und die jeweiligen Staffelersten ermittelten ind Hin- und Rückspielen den Meister. In der Staffel 1 hatte sich Empor Ilmenau durchgesetzt. In der Staffel 2 war es die BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort, die sich den ersten Tabellenplatz sicherte. Ilmenau musste im ersten Entscheidungsspiel am 17. Mai 1964 im Tiefenorter Kaffee­tälchen antreten und verlor mit 0:2. Das Rückspiel, das am 24. Mai 1964 im Hammergrund stattfand, hatte eine große Zuschauermenge angelockt, die voller Freu­de einen 3:0­-Erfolg ihrer Mannschaft miterleben konnten. Die BSG Empor Ilmenau nahm die Urkunde für den Bezirksmeistertitel in Empfang. (Das Foto zeigt die Mannschaft und die verantwortlichen Funktionäre)

 

Es folgten die Aufstiegsspiele der 15 Bezirksmeister zur DDR-Liga. Empor Ilmenau musste in der Staffel C gegen die Bezirksmeister von Erfurt, Gera, Halle und Karl-Marx-Stadt spielen. Die Mannschaft gewann gegen Wema Plauen zuhause mit 3:0 und verlor im Hammergrund gegen Chemie Buna Schkopau mit 0:1. In Jena trennte man sich von Chemie Jena 3:3-Remis. Die Entscheidung fiel in Rudisleben gegen die dortige Motor-Mannschaft. Mit einem Sieg hätte sich Empor die Zuge­hö­rig­keit zur DDR-Liga gesichert. Viele Ilmenauer Anhänger waren nach Rudisleben gekom­men, erlebten aber eine Enttäuschung. Ihre Empor-Mannschaft unterlag der einheimischen Motor-Elf mit 0:3 und wurde Dritter in der Aufstiegsrunde. Die beiden erstplatzierten von Rudisleben und Plauen sicherten sich die Zugehörigkeit zur DDR-Liga.  

 

John Schmidt

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