SV Germania Ilmenau – FSV 06 Eintracht Hildburghausen 2:2 (1:1)

Nach der in der Vorwoche in Schweina erlittenen hohen Niederlage hatten die beiden Ilme­nauer Trainer Wieland Kühn und Kai-Uwe Baumbach einiges zu tun, um in Vorbereitung auf das Spiel gegen Hildburghausen eventuelle Nachwirkungen aus den Köpfen der Spieler he­rauszubekommen. Die beiden Micheler-Zwillinge Simon und Manuel, sowie  Beninca und Amarell standen wieder zur Verfügung. Dennoch begannen die Ilmenauer das Spiel mit einer gewissen Nervosität, die sich in einer unkonzentrierten Spielweise äußerte. So bewegte sich zunächst in Richtung des Gästetores sehr wenig und andererseits kam der FSV 06 durch einen Strafstoß zur frühen Führung. Ein Deckungsfehler war dem vorausgegangen. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und ebenfalls durch einen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich. Nach Wiederbeginn und vergebenen Gelegenheiten geriet Germania erneut mit 1:2 in Rück­stand. Nachdem die Gäste unmittelbar danach durch Platzverweis ihres Mittelfeldspielers Stanz wegen Schiedsrichterbeleidigung in Unterzahl spielen mussten, wurden die Gastgeber überlegen und kamen in der Nachspielzeit erneut  durch Strafstoß zum 2:2-Ausgleich. In beiden Fällen konnte Gietl im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden. Den ersten Elfmeter führte Mauel Micheler aus. Beim Zweiten traf Simon Micheler knapp unter die Querlatte.

Nachdem sich zu Beginn des Spieles beide Mannschaften auf das Mittelfeld beschränkten und in Richtung der Tore wenig losging, wurde der Hildburghäuser Amend mit einem Steil­pass bedient, drang über links in den Ilmenauer Strafraum ein und konnte von Amarell nur regelwidrig gestoppt werden. Eichhorn setzte den fälligen Strafstoß an den rechten Innen­pfos­ten, von dem der Ball zum 0:1 über die Linie prallte. Es folgten Gelegenheiten durch Traue und Simon Micheler. Nach einer weiteren Unsicherheit in den Ilmenauer Reihen stand Eichhorn plötzlich frei vor Germania-Keeper Bradsch. Der konnte den Heber zur Ecke abweh­ren. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit startete Gietl einen Alleingang, drang in den 16Meter­raum ein und wurde von den Beinen geholt. Manuel Micheler guckte sich den Torwart aus und schob den Ball zum 1:1 in die linke Torecke.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit kam Ibrahim vor dem Gästegehäuse in freie Schuss­po­sition. Der Ball wurde zur Ecke abgelenkt. Dem 1:2 ging ein Diagonalpass voraus. Kirchner nahm vor dem Strafraum den Ball auf und zog den Ball aus der Drehung von rechts in die lange Ecke zum 1:2. In den letzten zehn Minuten hatten Ibrahim und Simon Micheler den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber in aussichtsreicher Position. Gietl drang über links in die Strafraumzone ein und kam zu Fall. Der Schiedsrichter, der sein Amt gut verwaltete, zeig­te auf den Elfmeterpunkt. Diesesmal schnappte sich Simon Micheler den Ball, der scharf ge­schossen, die Lattenunterkante streifte und zum 2:2Endstand im Tor landete. Der Unparteii­sche pfiff das Spiel nicht wieder an.

Wieland Kühn: “ Wir konnten das Spiel nur phasenweise gestalten. Die bestehende Nervo­si­tät führte zu spielerischen und taktischen Fehlern. Mir gefiel die Einsatzbereitschaft meiner Mannschaft. Leider wurden die gegebenen Chancen nicht genutzt:

Sandro Haun: „Wir haben zwei gefühlte Punkte in der Schlussminute verloren. Das Ergebnis ist gerecht.“

Germania:      Bradsch, Amarel, Beninca, Gerhardt Schömig, Traue, Schneider, M. Micheler, S. Micheler, Gietl, Ibrahim.

Eintracht:        Wank, Brückner, Stanz (64. Platzverweis), Schelhorn, Hirschfeld, Bolz, Eichhorn (86. Schmidt), Flick, Dötsch, Amend, Kirchner.

Schieri:            Daniel Adfam, Erfurt

Zuschauer:      50

Tore:               0:1 Eichhorn (14.Strafstoß), 1:1 Manuel Micheler (44. Strafstoß), 1:2 Kirchner (57.), 2:2 Simon Micheler (90.).

 

22.3.2014  John Schmidt

 

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