SV Germania Ilmenau – SV EK Veilsdorf 0:0

Nach zwei Siegen blieb auch Germania Ilmenau im dritten Spiel ungeschlagen. Eingeplant war jedoch ein Sieg gegen die in der Tabelle benachbarten Veilsdörfer. Diese setzten von Anbeginn auf ein offensives Spiel und versuchten, mit steilen Vorlagen auf ihre Spitzen zum Erfolg zu kommen. Das Spiel beider Mannschaften wurde durch den von Manebach her einfallenden starken Wind beeinflusst.

Hoch geschlagene Bälle konnten kaum bemessen werden. Die Gastgeber begingen den Fehler, sich dieser Spielweise anzupassen. Damit kam beiderseitig kaum ein Spielfluss zustande.  Die ständigen Zurufe ihres Trainers Wieland Kühn, den Ball flach zu halten und ihn laufen zu lassen, wurden selten und erst zum Spielende hin stärker beachtet. Die Gäste schufen so zu Beginn zwei gefährliche Situationen vor dem Ilme­nauer Tor, als zwei hohe Flanken in den Strafraum Germanias geschlagen wurden, die nicht verwertet wurden. Danach versuchten sie es aus Standardsituationen heraus, die nichts ein­brachten. Der Spielablauf in der zweiten Halbzeit wurde überwiegend durch die Ilmenau­er gestaltet. Es gelangen nun einige Kombinationen, die „Jimmy“ Ibrahim und Philipp Skotni­cki in freie Schussposition brachten. Sie verfehlten das Tor knapp.

Germania hatte Anstoß. Ein Ballverlust führte zum Gegenangriff über die rechte Seite. Tom Otto und Norman Dörfel verpassten innen stehend den Flankenball. Im Gegenzug erlief sich Ibrahim einen Steilpass von Philipp Traue kam aber um Bruchteile von Sekunden gegenüber Gästekeeper Steven Brand zu spät. Nach Ablage eines 30Meterfreistoßes auf Christoph Lang­guth, schoss der am Ilmenauer Tor vorbei. Auf der Gegenseite lief Skotnicki über rechts allein dem Veilsdörfer Tor entgegen und zog den Ball am langen Pfosten vorbei ins Aus. Nachdem Nils Bradsch mit einer tollen Parade einen von Peter Wirsing scharf geschossenen Ball über die Querlatte gelenkt hatte, war es mit den größeren Gelegenheiten der Gäste vorbei.

Nach Wiederbeginn übernahmen zunehmend die Gastgeber die Regie. Leider blieben flache Zuspiele erneut Mangelware. Gelangen diese, ergaben sich Chancen. Skotnicki verfehlte im Alleingang knapp das Gästetor, um gleich darauf nach missglücktem Abschlag des Veilsdörfer Torwarts seine Chance nicht nutzen zu können. Philipp Gietl legte von der rechten Seite Ma­nuel Micheler den Ball vor den Fuß. Aus Nahdistanz schoss Letzterer über den Balken. Ibra­him hatte nur noch das Tor und dessen Hüter vor sich. Der Ball landete daneben. Noch in der Schlussminute konnte Gietl eine große Gelegenheit nicht verwerten.

Germanias Trainer Wieland Kühn zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Wir ließen uns den Stil der Gäste aufdrängen und hielten den Ball nicht flach in den eigenen Reihen. Als wir das wenige Male taten, kamen wir auch zu Chancen. Wir haben sie nicht genutzt.“

Germania:       Bradsch, Schömig, S. Micheler, Gerhardt, Yorulmaz, Gustin (46. Gietl), Finn, M. Micheler, Traue, Ibrahim (90. Schatz), Skotnicki.

EK Veilsdorf:   Brand, Frischmann (53. Schneider), Keller, Mitzenheim, Wirsing, Börner, Dorscht,  Langguth (64. Güntzel), Otto, Simon, Dörfel.

Schieri:            Thomas Hahn, Buttlar

Zuschauer:      100

 

19.10.2013  John Schmidt

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