SV Germania Ilmenau – SG Kaltennordheim/Fischbach 1:2 (0:1)

Da sich Germania zum letzten Mal in der zu Ende gehenden Saison zu Hause vorstellte, nutzte der Vorstand des Sportvereins die Möglichkeit und verabschiedete Marc Fernando, Maximilian Kott und Maximilian Walch, die zukünftig ihren Weg in anderen Vereinen gehen. Ihnen wurden durch die Vorstandsmitglieder Horst Brückner und Rainer Leidigkeit sowie Trainer Wieland Kühn gedankt und Blumen überreicht.

Die Gastgeber zeigten sich bei Gewitterregen gegenüber dem Freitagspiel in Struth spiele­risch verbessert. Es reichte trotz­dem nicht zum Sieg, weil die Gäste ebenfalls, taktisch klug eingestellt, gut Paroli boten. Sie hatten aber das Glück auf ihrer Seite, denn der Pfosten ver­hinderte zweimal bei Schüssen von Fernando mögliche Treffer. Sie wiederum nutzten eine Deckungslücke in der Ilmenauer Abwehr und kamen überraschend kurz vor der Halbzeit­pause zur Führung und erhöhten gleich nach Wiederbeginn durch Verwandlung eines 18Me­ter­freistoßes  auf 2:0. Germania blieb nur der sofortige Anschlusstreffer. Die Schlussoffen­sive der Ilmenauer überstanden die Kaltennordheimer mit Erfolg.

Beide Mannschaften gingen gleich zur Sache. Gästespielmacher Kerschner verfehlte mit einem 25Meterfreistoß das Ilmenauer Tor nur knapp. Finn bediente rechts Fernando. Dessen aus der Drehung abgeschossener Ball ging an den langen Pfosten und prallte ins Aus. Ein Freistoß aus der Distanz, von Markert in den Ilmenauer Strafraum geschlagen, wurde von Hellmuth nur kurz abgewehrt. Kerschner erreichte mit dem Kopf den Ball und Kott konnte klären. Eine sehenswerte Kombination schloss Fernando mit einem Schuss an den rechten Pfosten ab. Bei einer Flanke von der rechten Seite kam Steinmetz völlig freistehend zum Kopfball, der in der rechten Torecke zum 0:1 einschlug. Finn schickte Rinn in die Gasse. Der kam vor Gäste Schlussmann Salzmann an den Ball, der mit einem Reflex den Ausgleich ver­hindern konnte. Gleich nach Wiederbeginn konnte Steinmetz in Höhe der Strafraumgrenze nur durch Foul gestoppt werden. Gekonnt setzte Kerschner den Ball an der Mauer vorbei zum 2:0 in die rechte Torecke. Germania gelang postwendend der Anschluss­treffer. Fernando nutzte eine zu kurz abgeköpften Ecke und setzte von rechts den Ball in die lange Torecke. Noch einmal hatte Kerschner die Möglichkeit, im Alleingang die Führung auszu­bauen. Das verhinderte Kott. Danach starteten die Gastgeber eine Schlussoffensive. Sie blieb ergebnislos.

Germania-Trainer Wieland Kühn: „Wir trafen auf einen guten Gegner, der den Ball kon­trol­lierte und Angriffsdruck entwickelte. Wir hatten zunächst Probleme, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Trotzdem wurden Chancen erarbeitet. Leider stand zweimal dem Erfolg der Pfosten im Weg. Die Gegentore gingen erneut auf eigene Fehler zurück. Ein Mann wie Kerschner fehlt uns zur Zeit. Die Mannschaft hat mit großem Einsatz versucht, das Ergeb­nis zum korrigieren“.

Kaltennordheims Trainer Hartmut Döll: „Wir hatten Ausfälle zu verkraften. Deshalb wollten wir tief stehen und mit schnellen Angriffen kontern. Das gelang. Wir hatten bei zwei Pfosten­treffern Glück. Unser Sieg war nicht ganz unverdient. Kompliment an meine Mannschaft.“

Germania:       Kott, Yorulmaz, Döring, Hellmuth, Gerhardt, Rinn, Fernando, Finn, Amarell, Schwald (69. Muth), Walch.

SG K/F:           A. Salzmann, P. Salzmann, Fuß, Wolf, Markert, Gödde, Kerschner, Steinmetz, Dreßler, Quentmeier, Döll

Schieri:            Wolfgang Gäbler, Vieselbach

Zuschauer:      25

Tore:                0:1 Steinmetz (34.), 0:2 Kerschner (49.), 1:2 Fernando (51.).

 

9.6.2013  John Schmidt

 

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