SV 08 Thür. Struth/Helmershof – SV Germania Ilmenau 1:0 (0:0)

Germania traf in Helmershof auf eine vom Abstieg bedrohte Mannschaft, die sich über die Bedeutung des Spieles im Klaren war. Dementsprechend war ihr kämpferischer Einsatz von Beginn des Speiles an. Die Ilmenauer setzten dagegen, sodass das spielerische Niveau doch etwas auf der Strecke blieb. Konnten die Gäste,die auf Rinn, Skotnicki und Appenroth (Mit­telfußknochenbruch)verzichten mussten, in der ersten Halbzeit noch überzeigen, blieb nach Wiederbeginn ihr Spiel nur Stückwerk. Die Gastgeber bedrohten auch dank einer Reihe von Freistößen das Germania-Tor, zeigten aber im Ausnutzen der Gelegenheiten große Schwä­chen. Dazu kam, dass Gäste-Keeper Kott einige der Chancen zunichtemachte.

Die Ilmenauer hatten nach einer halben Stunde die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fer­nan­do startete über links. Sein aus spitzem Winkel abgeschossener Ball landete am langen Pfosten und wurde von der Torlinie geschlagen. Dann schien Germania in Rückstand zu gera­ten. Kott ließ den Ball prallen, setzte hinterher und rempelte einen Gegenspieler. Der Unpar­teiische entschied zunächst auf Strafstoß, nahm aber seine Entscheidung zurück, weil sein Assistent vordem eine Abseitsstellung angezeigt hatte.

Die zweite Halbzeit sah eine zumeist im Vormarsch befindliche Gastgebermannschaft, der einige Freistöße zugesprochen wurden. Hoch in den Strafraum geschlagen, brachten sie für das Ilmenauer Tor keine Gefahr. Ihre Verwertung war einerseits schlecht, andererseits stand die Gästeabwehr sicher. Als Germania in der Vorwärtsbewegung war, erlief sich Thowarth einen weiten Flugball aus der Struther Abwehr heraus, lief allein auf Kott zu und überwand ihn mit einem Schuss in die linke Torecke zum 1:0. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte und bestürmten in den letzten Minuten das einheimische Tor. Für Schwand ergab sich in der Nach­spiel­zeit die Möglichkeit zum Ausgleich. Freistehend schoss er aber neben das gegneri­sche Tor. Wolfgang Schelhorn, der den aus privaten Gründen nicht anwesenden Wieland Kühn als Trainer vertrat, äußerste sich am Schluss wie folgt: „Wir haben die erste Halbzeit noch gut mitgespielt. Nach Wiederbeginn war uns Struth in vielen Dingen überlegen. Bei einigen von uns liegt die Messlatte zu hoch. Es fehlte am nötigen Biss.“

SV 08:              Rothammel, Hofmann, Plötner, Waap (24. Stötzer), Pfannstiel, Kirchner (62. Flache), Thorwarth, Eckhardt, Chasseur, Huhn (77. Keller). Happich.

Germania:       Kott, Yorulmatz, Döring, Hellmuth, Gerhardt, Muth (46. Mohamad), Finn, Amarell, Fernando, Schwand, Walch.

Schieri:            Marko Linß, Neustadt bei Coburg

Zuschauer:      250

Tor:                  1:0 Thortwarth (76.).

 

7.6.2013  John Schmidt

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