Freundschaftsspiel der Alten Herren

SV Germania Ilmenau – FSV 07 Lauscha 1:4 (1:2)

Die Gäste hatten nur zehn Spieler zur Stelle und die Ilmenauer halfen mit Uwe Heinze aus. Der bot in den Reihen des FSV, wie die gesamte Mannschaft, eine gute Leistung. Hervorzu­heben waren deren Schnelligkeitsvorteile im Angriff, die die Germania-Abwehr vor einige Probleme stellte. Verwunderlich war das nicht, denn der Altersunterschied zwischen den Ilmenauer Verteidigern Hansi Heyn, Detlef Voigt sowie Volker Ebert und der Lauschaer An­greifer Ronny Hornschuh, Tobias Müller Uri und Kay Probst machte doch einiges aus. Es war vor allem der Neuhäuser ehemaliger Skispringer und jetziger Thü­ringer Ski­verbandstrainer Hornschuh, der mit seinen Alleingängen den Hausherren tüchtig zusetz­te. Hätte da nicht Thomas Lange im Ilmenauer Tor einige „todsichere“ Chancen zunich­tege­macht, wäre die Niederlage noch deutlicher ausgefallen. Andererseits vergaben in der Schluss­phase des Spieles die Gastgeber noch einige gute Gelegenheiten. Sie hätten das Ergebnis günstiger gestalten können. Der bei den Gästen im Tor stehende eigentliche Feld­spieler Axel Ficht­müller, der am 1:0 der Ilmenauer eine Aktie hatte, steigerte sich beträcht­lich, und verhin­der­te weitere Gegentreffer.

Germania begann offensiv. Frank Weißenborns Flanke verpasste Olaf Krug vor dem FSV-Tor. Wenig später konnte Fichtmüller einen Kopfball von Weißenborn nach Flanke von Mike Eckardt nicht festhalten und der Ball glitt ins Tor.

Danach starteten die Gäste einige schnelle Gegenangriffe über Hornschuh und Kay Probst, die bei Thomas Lange endeten. Bei Hornschuhs Schuss in die rechte Torecke zum 1:1 hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Bei einem 25Meter-Volleyschuss von Carsten Wedekind war Fichtmüller auf dem Posten und wehrte den Ball ab. Glück hatten die Ilmenauer, dass Kay Probst den Ball nur an die Querlatte hob und Michael Müllers Kopfball neben dem Posten im Aus landete.

Mit einem für Lange unhaltbaren Schuss in die rechte Ecke erzielte Kay Probst die Gästefüh­rung zum 1:2. Nach Wiederbeginn bestimmte Lauscha für eine weitere Viertelstunde das Spielgeschehen. Detlef Voigt behielt gemeinsam mit seinen Nebenleuten die Übersicht. Hornschuh war aber nicht zu stellen, lief allein Lange entgegen und traf aus Nahdistanz zum 1:3. Krug hatte Pech, dass sein Heber über den Gäste-Keeper nur an die Querlatte prallte. Mit einem herrlichen Treffer, der von der linken Seite von Heiko Probst in den langen Winkel geschossen wurde, stand das Endergebnis fest. Germania konnte in der verbleibenden Zeit eine leichte Feldüberlegenheit erreichen, ohne aber daraus Kapital zu schlagen.

Das Spiel war wie immer fair. Es bereitete Schiedsrichter Detlef Schwabe keine Probleme.

Schiedsrichter Detlef Schwabe und Germania Mannschaftsleiter Dieter Gertloff bei der Platzabnahme vor dem Anpfiff.

Germania:            Lange, Krug, Eckardt, Heyn, Winkelmann, Voigt, Hofmann, Heinrich, Kappaun, Wedekind, Weißenborn – F. Lessau, Filax, Ebert, Eifart.

FSV 07:            Fichtmüller, Heinze, Müller, J. Dzuoudousk, Eichhorn, A. Dzuoudousk, Geyer, H. Probst, K. Probst, Müller-Uri, Hornschuh.

Schieri:             Detlef Schwabe, Ilmenau

Zuschauer:            20                                                                                                                  

Tore :            1:0 Weißenborn (9.), 1:1 Hornschuh (15.), 1:2 K. Probst  (34.), 1:3 Hornschuh (51.), 1:4 H. Probst (57.)                                                                          

3.5.2013  John Schmidt

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