SV EK Veilsdorf – SV Germania Ilmenau 0:2 (0:1)

Nach drei Unentschieden gelang Germania Ilmenau auf dem Veilsdörfer Ausweichplatz der erste Sieg in der Rückrunde. Der Sandplatz präsentierte sich zu Beginn des Spieles im guten Zu­stand. Zum Spielende hin stellte er aufgrund der zunehmenden Unebenheit an die Ak­teu­re höhere Anforderungen. Denen wurden die Gäste aufgrund ihrer spielerischen Vor­teile besser gerecht. Bis in die Schlussphase hinein gerieten sie kaum einmal in Schwie­rigkeiten. Das Ergebnis wäre noch weitaus deutlicher ausgefallen, wenn nicht einige gute Gelegenhei­ten ungenutzt geblieben wären.

Die Ilmenauer zeigten von Anbeginn ein gutes Zusammenspiel und ließen den Ball von Mann zu Mann laufen. Die Möglichkeit zur Führung ergab sich frühzeitig. Marc Fernando setzte sich auf der linken Angriffsseite durch. Seinen Schrägschuss wehrte EK-Keeper Marco Reim­pel mit dem Fuß ab. Ein Abspiel auf den innen freistehenden Skotnicki blieb aus. Etwas spä­ter wäre es für Fernando besser gewesen, die Schussvariante zu wiederholen. Er legte von rechts kommend auf Maximilian Walch ab. Der rutschte aber aus und verpasste den Ball. Nach zwei weiteren Chancen für Walch gelang Fernando das verdiente 0:1. Er schloss einen schönen Angriffszug, der ihn in freie Position brachte, mit einem Schuss in die rechte Tor­ecke ab. Die Gastgeber hatten bis zur Halbzeitpause außer zwei Freistößen nichts zu bieten. Die aber wurden durch Manuel Kick und Peter Wirsing schwach ausgeführt.

Auch nach Wiederbeginn dominierten zunächst die Gäste. Philipp Skotnicki hatte das 0:2 vor den Füßen. Eine Kombination, die über rechts lief, brachte ihn völlig frei vor dem Veilsdörfer Schlussmann in Ballbesitz. Sein Schuss landete aber neben dem Tor im Aus. Wenig später mach­te er es besser. Toni Rinn hob einen Freistoß von rechts in den Strafraum. Der Ball wurde zu kurz abgewehrt und von Skotnicki in die äußerste linke Torecke zum 0:2 platziert. Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase das Ergebnis zu korrigieren und verstärkten ihre Bemühungen. Diese brachten ihnen nichts ein, weil es ihnen an diesem Tag am spieleri­schen Vermögen fehlte. Als Sören Frischmuth nach einem schönen Pass frei vor Maximilian Kott stand, nahm ihn der Ilmenauer Schlussmann den Ball vom Fuß.

Der Veilsdörfer Trainer Thomas Heß war von der Leistung seiner Mannschaft zutiefst enttäuscht und sagte: „Die Ilmenauer Mannschaft hat das Spiel hochverdient gewonnen. Uns fehlte mit Trier der wichtigste Mann“

Wieland Kühn, Ilmenaus Coach meinte:“  Die Sieg war, auch gemessen an den herausgespiel­ten Chancen absolut verdient. Wir haben uns jedoch erneut nicht belohnt, weil wir diese liegen ließen. Ich habe den Gegner stärker erwartet.“

SV EK V.:         Reimpell, Otto, Dörfel, Börner, Thiel, Wirsing, Urban (76. Kreußel), Gold­schmidt, Krämer (46. Frischmuth), Hofmann, Kick (59. Keller).

Germania:       Kott, Muth, Döring, Hellmuth, Gerhardt, Amarell (81. Tews), Rinn, Finn, Fer­nan­do, Skotnicki, Walch (87. Schwald).

Schieri:            Marcel Kißling, Wasungen

Zuschauer:      225

Tore:               0:1 Fernando (35.), 0:2 Skotnicki (62.)

 

1.4.2013  John Schmidt

 

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