Testspiel

SG Traktor Teichel – SV Germania Ilmenau 2:0 (0:0)

Nach mehreren Änderungen des Spielortes und der Anstoßzeit fand das Testspiel am Sonna­bend um 16.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Rudolstadt statt. Vordem hatte der FC Ein­heit Rudolstadt den FC Einheit Jena getestet und war über ein 1:1-Remis nicht hinausge­kom­men. Die Ilmenauer mussten, wie auch die Gastgeber auf einige Stammkräfte verzichten. Sie waren nur mit zehn Feldspielern und zwei Torleuten angereist. Das machte sich während des Spieles vor allem im Angriff bemerkbar. Während man überwiegend feldüberlegen war, konn­te kaum einmal der notwendige Druck auf das gegnerische Tor aufgebaut werden. Dabei beschränkte sich Teichel überwiegend auf die Abwehr und verengte die Räume. Germania verstand es nicht, sich darauf einzustellen. Das Spiel im Mittelfeld wurde übertrie­ben und Pässe nach vorn und auf die Flügel gelangen selten. So waren Chancen Mangelware. Nachdem die Gastgeber in der ersten Halbzeit zwei Schüsse auf das Ilmenauer Tor abgaben, starteten sie nach der Halbzeitpause einige Konterangriffe und hatten damit Erfolg. Sie gin­gen durch Verwandlung eines Strafstoßes in Führung und kamen in der Schlussminute zum 2:0.    Das Spiel begann mit einem Schrägschuss von Ständer, der die Querlatte des Ilme­nauer Tores tuschierte. Germania übernahm die Regie im Mittelfeld, kam aber erst nach knapp einer Viertelstunde zu einer Gelegenheit. Rinn setzte den Ball aus 20 Metern knapp neben das Tor. Hellmuth setzte später ein weiteres Achtungszeichen. Er schoss aus der Distanz ab und der Ball strich über den Balken. Das sollte es aber auch schon bis zur Pause gewesen sein.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einer Möglichkeit für Teichel. Schröter lief über rechts dem Germania-Tor entgegen, zog aber den Ball am langen Pfosten vorbei.

Auf der Gegenseite fischte nach einem von Finn gut getretenen 20Meter-Freistoß Traktor­keeper Dörnfeld den Ball aus dem rechten Torwinkel heraus. Als Döring im Duell mit Schrö­ter im Strafraum zum Ball ging, kam Letzterer zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Stark sicher in die linke Torecke zum 1:0.

Kott, der seinen Platz im Tor in der zur Pause für Bradsch freigemacht hatte, kam danach für Hellmuth ins Spiel, ohne auch nichts Wesentliches im Angriff bewerkstelligen zu kön­nen. Kurz vor dem Spielende wäre ihm fast der Ausgleich gelungen. Sein Schuss aus nächster Nähe wurde noch zur Ecke abgefälscht.

Als in den Schlussminuten die Gäste alles nach vorn warfen und Döring sich verstärkt in den Angriff einschaltete, konterten die Gastgeber erneut. Vetter, der im Rückraum der Teichler gut agierte, war durchgestartet und traf von der Strafraumgrenze, unhaltbar für Bradsch zum 2:0 unter die Querlatte. Dann pfiff der Unparteiische ab.

SG Traktor:     Dörnfeld, Sorge, Stahl, Vetter, Naumoff, Schenk, Anders, Zobel, Stark, Ständ­ner, Sebastian Schröter – Zakun, Langbein.

Germania:      Kott (46. Bradsch), Amarell, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Rinn, Finn, Hellmuth (60. Kott), Schwald, Skotnicki, Voytskyi.

Schiedsrichter: Christoph Rank, Bad Berka

Zuschauer: 10

Tore:               1:0 Stark (51. 11m), 2:0 Vetter (90.)

9.2.2013  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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