SV Germania Ilmenau – SG Lauscha-Neuhaus/Rwg. 4:0 (3:0)

Mit der SG Lauscha-Neuhaus/Rwg. war der Tabellenzweite der Kreisoberliga Süd im Ham­mer­grund zu Gast. In Vorbereitung auf die Herbstserie fand das Hinspiel in Neuhaus/Rwg statt. Damals gelang den Ilmenauern ebenfalls ein 4:0 Erfolg. Diesesmal war es für beide Mannschaften das erste Spiel nach der Winterpause und sie mussten auf einige Stammkräfte verzichten. Bei den Gastgebern waren von den sechs Neuzugängen, die während der zwei­ten Wechselperiode zu Germania gestoßen sind, nur Rostyslav Volytskyi und Philipp Muth mit von der Partie. Ersterer war schon in der Saison 2010/11 für Germania in der Kreisliga aktiv und schoss neun Tore. Er war für ein Jahr in seine ukrainische Heimat zurückgekehrt und steht wieder zur Verfügung. Muth stieß aus Hessen zu Germania. Für den erkrankten Wieland Kühn coachte Horst Brückner die Mannschaft. Bei den Gästen fehlte mit Eschrich ein torgefährlicher Angreifer.

Der Kunstrasenplatz im Hammergrund war zu­nächst gut bespielbar und ermöglichte einige gelungene Kombinationen. Nach dem kurz vor der Halbzeitpause eingesetzten Schnee­trei­ben wurde das Geläufe glatt und schwer zu be­spie­len. Das beeinflusste den Spielverlauf.

Germania ergriff sofort die Initiative und zwang die Gäste in die Defensive. Diese versuchten zunächst ihr Tor frei zu halten, starteten aber vorwiegend über die linke Angriffsseite einige Konterangriffe. So ergab sich auch die erste ernsthafte Torgelegenheit für die Spielgemein­schaft. Der schnelle Stiel lief allein auf Germania-Keeper Kott zu, konnte ihn aber nicht übe­r­winden. Wenig später überlistete Skotnicki Eichhorn im Tor der Gäste mit einem Kopf­ball, der über den zu weit vor seinem Tor postierten Torwart zum 1:0 unter die Querlatte ging. Die vorausgegangene Flanke besorgte Finn. Danach liefen einige gelungene Kombina­tionen zu Volytskyi, der aber im Abschluss Pech hatte und an Eichhorn scheiterte. Erst nach reichlich einer halben Stunde konnte Amarell auf 2:0 erhöhen. Nach einem gelungenen An­griffszug über die rechte Seite lenkte er ein Zuspiel von Volytskyi ins leere Tor. Kurz vor der Pause erhöhte Skotnicki mit einem Schrägschuss auf 3:0.

Innerhalb von wenigen Minuten hatte ein vorübergehender Schneesturm den Platz mit einer zenti­me­terhohen Schneedecke belegt. Das bereitete vorwiegend den Ilmenauern Schwierig­keiten. Viele Zuspiele misslangen und die Gäste konnten sich öfter in das Spiel einschalten. Mit steilen Zuspielen auf ihre Angriffsspitzen kreuzten sie einige Male vor dem Germania-Strafraum auf. Der in der zweiten Halbzeit das Germania-Tor hütende Bradsch war aber sehr aufmerksam und konnte mehrfach im Herauslaufen die Situation klären. Bei dem Schuss von Müller wäre Bradsch chancenlos gewesen. Doch Gerhardt klärte auf der Torlinie.

So stellte erst kurz vor Schluss Fernando, obwohl die Gastgeber überwiegend überlegen wa­ren, das 4:0-Endergebnis sicher. Er überlief die Gästeabwehr, scheiterte zunächst an Eich­horn und traf im zweiten Versuch ins Tor. Das Spiel verlief sehr fair und bereitete Schieds­rich­ter Wittler keine Schwierigkeiten.

Germania:       Kott (46. Bradsch), Muth, Döring, Metzmacher, Gerhardt, Finn, Fernando,Volytskyi (46. Brömel), Rinn, Skotnicki, Amarell.

SG L/N:            Eichhorn, Zinner, Chr, Greiner, Greiner-Hupp, Heinze, Müller-Litz, Stiel, Müller,Kästner, Töpfer, T. Greiner – Landgraf.

Schieri:            Christoph Wittler, Suhl

Zuschauer: 10

Tore: 1:0 Skotnicki (10.), 2:0 Amarell (34.), 3:0 Skotnicki (40.), 4:0 Fernando 85.).

2. Februar 2012  John Schmidt

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