Testspiel

FSV Großbreitenbach/Altenfeld – SV Germania Ilmenau 1:8 (1:4)

Mit dem Spiel wurde bei den Gästen das Anliegen ihres Trainers erfüllt, Erkenntnisse über die zukünftige Struktur der Mannschaft und deren Untersetzung zu bekommen, das De­ckungsverhalten zu proben und weitere Fortschritte im Zusammen­spiel zu erreichen.

Während die Ilmenauer bereits eine Woche intensiven Aufbautrainings hinter sich hatten, war das Spiel für die Gastgeber der Auftakt in die neue Saison.

Das machte sich während des ganzen Ablaufs bemerkbar. Der SV Germania war überwie­gend spiel­bestimmend und hielt den Ball in seinen Reihen. Dagegen war der FSV vorwiegend mit Abwehraufgaben beschäftigt und konnte sich nur sporadisch aus der eigenen Hälfte lösen.

Mit der in Großbreitenbach praktizierten Aufstellung scheint Ilmenaus Trainer eine zukunfts­trächtige gefunden zu haben, unabhängig davon, dass die durch den FSV gezeig­te Gegenwehr nicht die stärkste war.

Mit Metzmacher und Döring ist die Mitte des ersten Vierers gut besetzt. Finn und Fernando funktionieren gut davor. Skotnicki, Mohamad, Walch und Hellmuth sind echte Alternati­ven für den Angriff. Die linke Anwehrseite ist mit Gerhard gut abgesichert. Lösungen für die rechte Seite bieten sich an. Appenroth und der diesesmal fehlende Traue verstärken das Mittelfeld. Das Torwartproblem ist mit Kott und Bradsch gut gelöst.

Die aus den A-Junioren aufgerückten Jungen müssen sich schneller auf den Männerbereich einstellen, ihre Nervosität und Leichtfertigkeit ablegen. Diese Schwächen zeigen sich vor allem im Abspiel und im Abschluss.

Nach durchaus gutem spielerischen Beginn benötigten die Gäste nahezu zwanzig Minuten, um in Führung zu gehen. Fernando versenkte einen 29Meter-Freistoß in der linken Torecke. Er erhöhte wenig später im Alleingang über die rechte Seite auf 0:2. Aus Kombinationen heraus schlossen Amarell und Finn zum 0:4 ab. Eine Unaufmerksamkeit der Ilmenauer Ab­wehr nutzte Schakat zum 1:4. In der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern durch ein verbessertes Deckungsverhalten zunächst besser, den Spielrhythmus Germanias zu unter­brechen und einige Konterangriffe zu starten. Skotnicki überlief die FSV Abwehr und mar­kierte das 1:5. Zum Spielende hin zeigten sich bei den Gastgebern Ermüdungserscheinun­gen. Die Gäste fanden wieder besser ins Spiel und ihre Chancen häuften sich. Gerhardt, Schwald und Mohamad stellten das 1:8-Endergebnis her. Sehenswert war der Lattenschuss von Gerhardt aus der Distanz. Bereits am kommenden Mittwoch stellt sich um 18.30 Uhr die Vertretung der Landesklasse, Staffel Ost  SG Traktor Teichel im Hammergrund vor.

FSV: Uthe, Krannich, Kubitza, Zdun (60. B. Betz), Bäuerle, G. Betz (46. Traut),  Schakat, Eichhorn, Günsche, Langguth (6. Wolf), Berkes.

SV Germania: Bradsch, Werner (46. Mohamad), Metzmacher, Döring, Gerhardt, Fernando, Finn, Appenroth, Hellmuth (46. Schwald), Skotnicki, Amarell.

Schieri: Christoph Witter, Suhl

Zuschauer: 50

Tore: 0:1/0:2 Fernando (17./20.), 0:3 Amarell (37.), 0:4 Finn (39.), 1:4 Schakat (40.), 1:5 Skotnicki (53.), 1:6 Gerhardt (71.), 1:7 Schwaldt (80.), 1:8 Mohamad (83.).

7.7.2012  John Schmidt

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Kategorien: Allgemein, Männer

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