Germania Ilmenau erreichte Saisonziel

Die Voraussetzungen für den Start in die Landesklasse waren nach dem erfolgten Abstieg der Ilmenauer Mannschaft aus der Verbandsliga nicht die besten. Hatten doch eine ganze Anzahl von Spielern den Verein verlassen. So schlossen sich z. B. Mosert, Mantlik und Wank Suhl an. Um spielfähig zu sein, wurden neben dem Einsatz von Junioren drei bulgarische junge Spieler daran interessiert, bei Germania aktiv zu werden. Ihr Einsatz war eine große Hilfe, der aber vorzeitig beendet werden musste, weil es nicht gelang, ihnen eine Beschäftigung nachzu­wei­sen.  Für Trainer Wieland Kühn waren diese Umstände Veranlassung, seine Mannschaft im  Abstiegs­kampf verwickelt zu sehen. Dieser Umstand trat nicht ein. Germania hatte mit dem Abstieg nichts zu tun. Der Trainer verstand es durch ein intensives Training, durch eine Viel­zahl von Testspielen und durch taktisches Geschick die Mannschaft gut vorzubereiten. Er konnte je­doch nicht gewährleisten, dass die Leistungen durchgängig stabil abgerufen wer­den konn­ten. Eine ständige Mannschaftsaufstellung war nicht gegeben. Mit dem Einsatz von Studen­ten in der zweiten Halbserie und der weiteren Ausschöpfung des Leistungspotenzials der Nachwuchsspieler blieben bessere Ergebnisse nicht aus. So wurde die Rückrunde erfolg­reicher als die Hinrunde gestaltet und bei Auswärtsspielen eine günstigere Platzierung als bei Heimspielen erreicht.

Die Mannschaft absolvierte 44 Spiele, darunter 30 Punkt-, ein Pokal- und 13 Testspiele. Die Bilanz ist positiv. 21 wurden gewonnen, 11 verloren und elfmal endeten die Spiele Remis. 118:40 beträgt das Torverhältnis. Von den 30 Punktspielen wurden 13 gewonnen, 10 ver­loren und 7 unentschieden gestaltet. Die 46 Punkte bei 61:35 Toren bedeuten den 8. Tabel­lenplatz. Das Pokal-Aus erfolgte schon in der ersten Runde durch eine 0:2-Niederlage beim Landesklassenvertreter Eintracht Erfurt.

Alle 44 Spiele bestritt Christoph Gerhardt. Maximilian Kott kam auf 39 Einsätze, auf die glei­che Anzahl Mannschaftskapitän Toni Rinn. Bester Torschütze wurde Marc Fernando mit 30 Toren  (17 in Punktspielen), gefolgt von Michael Jüngling 27 (15) und Adrian Schlott 11 (4).

Die Mannschaft blieb von Verletzungen nicht verschont. David Kirsten und Phil Drews fielen fast die ganze Saison aus.  Weiterhin betroffen waren Marcus Finn, Markus Amarell und Christoph Werner, die mehrere Spieltage nicht zur Verfügung standen. Im Fairplay fiel nur eine gelbrote Karte an die Mannschaft. Es betraf Maximilian Walch, der in Struth unberech­tigt vom Platz musste. Eine starke Stütze für die Mannschaft waren die Studenten Daniel Döring und Philipp Traue.

Die bevorstehende Saison wird nicht einfacher. Mit Dan Dobrocki, Benjamin Pilz, Adrian Schlott und David Kirsten stehen vier Aktive nicht mehr zur Verfügung. Sie werden aus dem eigenen Nachwuchs ersetzt. Die sportliche Zusammenarbeit mit der Universität wird weiter forciert. Acht Testspiele wurden bis zum Beginn der Pflichtspiele abgeschlossen.

Statistik

Spiele gesamt gew. Remis verl. Tore Pkt Platz
Punktsp. 30 13 7 10 61:35 46 8
Pokalsp. 1 1 0:2
Freundschaftssp. 13 8 4 1 57:12
Spiele gesamt 44 21 11 12 118:49
Hinrunde 14 4 5 5 24:19 17 11
Rückrunde 16 9 2 5 37:16 29 4
Heimspiele 15 6 5 4 29:13 23 10
Auswärtsspiele 15 7 2 6 32:22 23 5
Einsätze
Spieler Spiele Punktspiele
Tore
Punktspiele
Karten
1. Christoph Gerhardt 44 30
2. Maximilian Kott 39 29
3. Toni Rinn 39 25 6 1
4. Marc Fernando 38 29 30 17
5. Adrian Schlott 37 25 11 4
6. Maximilian Walch 37 24 2 1 GR
7. Michael Jüngling 36 26 27 15
8. Dan Dobrocki 36 27
9. Marcus Finn 34 21 5 3
10. Benjamin Pilz 33 19 8 2
11. Markus Amarell 32 20 5 1
12. Christoph Werner 31 18 5 3
13. Daniel Döring 31 22
14. Toby Metzmacher 25 17 1 1
15. LyuboslavMilyanov 23 17 7 4
16. Petko Fanev 19 18 3 3
17. Nikolay Terziev 13 5
18. David Kirsten 9 8
19. Nils Bradsch 9 2
20. Philipp Traue 6 6
21. Tom Hellmuth 6 6
22. Phil Drews 5 2 1
23. Paul Menzel 3
24. Steven Rose 2
25. Ivan Jurisic 2
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